Explore the latest books of this year!
Bookbot

Grundlagen der Sozialen Arbeit - 42: Orientierungen von professionellen Akteurinnen und Akteuren in der Sozialen Arbeit

Eine biographieanalytische Studie

Parameters

  • 245 pages
  • 9 hours of reading

More about the book

Wie orientieren sich sozialpädagogische Fachkräfte bei ihrer Arbeit, die sich stetig komplexer und unübersichtlicher darstellt? Sie stehen steigenden Fallzahlen und multiplen Problemlagen bei gleichzeitiger Rationalisierung und Ökonomisierung oft als Einzelkämpfer*innen gegenüber. Der risikobehaftete Umgang mit den paradoxen Anforderungen wird so von der Profession an die einzelnen Professionellen selbst delegiert. Die vorliegende Arbeit untersucht aus biographieanalytischer Perspektive, wie diese Herausforderungen von den Sozialpädagog*innen in ihrer alltäglichen Praxis wahrgenommen werden und fragt, inwiefern professionelles Handeln unter diesen Umständen überhaupt noch möglich ist. Mittels bildungs- und professionstheoretischer Einordnungen der empirischen Ergebnisse wird einerseits deutlich, dass die überfordernden Problemlagen unterschiedlich reflexiv eingeholt werden können. Andererseits scheint ein Umgang mit den Anforderungen allenfalls temporär und nur auf Kosten der Adressat*innen oder der Professionellen möglich zu sein. Ein Perspektivwechsel von personellen zu institutionellen und disziplinären Professionalisierungsdiskursen scheint damit unumgänglich.

Book purchase

Grundlagen der Sozialen Arbeit - 42: Orientierungen von professionellen Akteurinnen und Akteuren in der Sozialen Arbeit, Heike Brand

Language
Released
2017
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€23.49

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Grundlagen der Sozialen Arbeit - 42: Orientierungen von professionellen Akteurinnen und Akteuren in der Sozialen Arbeit
Subtitle
Eine biographieanalytische Studie
Language
German
Format
Paperback
Pages
245
ISBN10
383401768X
ISBN13
9783834017680
Series
Description
Wie orientieren sich sozialpädagogische Fachkräfte bei ihrer Arbeit, die sich stetig komplexer und unübersichtlicher darstellt? Sie stehen steigenden Fallzahlen und multiplen Problemlagen bei gleichzeitiger Rationalisierung und Ökonomisierung oft als Einzelkämpfer*innen gegenüber. Der risikobehaftete Umgang mit den paradoxen Anforderungen wird so von der Profession an die einzelnen Professionellen selbst delegiert. Die vorliegende Arbeit untersucht aus biographieanalytischer Perspektive, wie diese Herausforderungen von den Sozialpädagog*innen in ihrer alltäglichen Praxis wahrgenommen werden und fragt, inwiefern professionelles Handeln unter diesen Umständen überhaupt noch möglich ist. Mittels bildungs- und professionstheoretischer Einordnungen der empirischen Ergebnisse wird einerseits deutlich, dass die überfordernden Problemlagen unterschiedlich reflexiv eingeholt werden können. Andererseits scheint ein Umgang mit den Anforderungen allenfalls temporär und nur auf Kosten der Adressat*innen oder der Professionellen möglich zu sein. Ein Perspektivwechsel von personellen zu institutionellen und disziplinären Professionalisierungsdiskursen scheint damit unumgänglich.