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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 64: Georg Philipp Rugendas

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Georg Philipp Rugendas gilt als bedeutendster Schlachtenmaler des Spätbarock in Deutschland. Seine Gefechts- und Lagerszenen, entstanden während des spanischen Erbfolgekrieges, waren an europäischen Fürstenhöfen von Wien bis Kopenhagen hoch geschätzt. Nach einem Studienaufenthalt in Wien, Venedig und Rom ließ sich Rugendas 1695 in Augsburg nieder. Seine außergewöhnliche Produktivität legte die Grundlage für eine künstlerische Tradition, die bis zu seinen Urenkeln reicht. Diese Arbeit erschließt erstmals Leben und Werk des vielseitigen Künstlers. Im Mittelpunkt steht die stilistische und typologische Untersuchung seiner Gemälde, ergänzt durch einen Œuvrekatalog, der auch die Werke seiner Familienwerkstatt, Schüler und Nachahmer berücksichtigt. Die Einbeziehung vorbereitender Zeichnungen ermöglicht eine Chronologie der meist undatierten Gemälde und dokumentiert ihren Werdegang von der Einzelstudie zur Vorzeichnung. Zudem wird untersucht, warum viele seiner Schlachtendarstellungen nicht konkrete Kriegshistorie widerspiegeln, sondern allgemeinere, genrehafte Züge tragen. Eine detaillierte Rekonstruktion der Sammlungsgeschichte weist Rugendas einen festen Platz in bedeutenden Galerien, etwa bei Mäzenen wie Graf Lothar Franz von Schönborn oder Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, sowie in bürgerlichen und geistlichen Sammlungen zu.

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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 64: Georg Philipp Rugendas, Anke Charlotte Held, Georg Philipp Rugendas

Language
Released
1996
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(Paperback),
Book condition
Damaged
Price
€35.88

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Title
Beiträge zur Kunstwissenschaft - 64: Georg Philipp Rugendas
Language
German
Publisher
scaneg
Released
1996
Format
Paperback
Pages
365
ISBN10
3892350647
ISBN13
9783892350644
Series
Description
Georg Philipp Rugendas gilt als bedeutendster Schlachtenmaler des Spätbarock in Deutschland. Seine Gefechts- und Lagerszenen, entstanden während des spanischen Erbfolgekrieges, waren an europäischen Fürstenhöfen von Wien bis Kopenhagen hoch geschätzt. Nach einem Studienaufenthalt in Wien, Venedig und Rom ließ sich Rugendas 1695 in Augsburg nieder. Seine außergewöhnliche Produktivität legte die Grundlage für eine künstlerische Tradition, die bis zu seinen Urenkeln reicht. Diese Arbeit erschließt erstmals Leben und Werk des vielseitigen Künstlers. Im Mittelpunkt steht die stilistische und typologische Untersuchung seiner Gemälde, ergänzt durch einen Œuvrekatalog, der auch die Werke seiner Familienwerkstatt, Schüler und Nachahmer berücksichtigt. Die Einbeziehung vorbereitender Zeichnungen ermöglicht eine Chronologie der meist undatierten Gemälde und dokumentiert ihren Werdegang von der Einzelstudie zur Vorzeichnung. Zudem wird untersucht, warum viele seiner Schlachtendarstellungen nicht konkrete Kriegshistorie widerspiegeln, sondern allgemeinere, genrehafte Züge tragen. Eine detaillierte Rekonstruktion der Sammlungsgeschichte weist Rugendas einen festen Platz in bedeutenden Galerien, etwa bei Mäzenen wie Graf Lothar Franz von Schönborn oder Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, sowie in bürgerlichen und geistlichen Sammlungen zu.