Explore the latest books of this year!
Bookbot

Die Modernität des Dauerhaften. Essays zu Stadt, Architektur und Design.

Parameters

  • 101 pages
  • 4 hours of reading

More about the book

Der orthodoxe Begriff der Moderne, den sich Städtebau, Architektur und Design der Nachkriegszeit von den Entwicklungen der 20er Jahre vorgeben ließen, ist seit langem in eine Krise geraten. Daß die Dogmatik der funktionalistischen Avantgarden zu Recht kritisiert wurde, stellt der Architekturtheoretiker und -historiker Lampugnani nicht in Abrede. Doch ebenso Offensichtlich ist für ihn, daß die postmoderne Architektur- und Designwelt keine überzeugende Alternative ist. Was sie verabschiedet, ist ein humaner und sozialer Anspruch in der Gestaltung von Gebrauchsdingen, Stadt- und Wohnformen. Genau dieser Anspruch aber ist nicht bloß deshalb aufzugeben, weil ihn die klassische Moderne höchst einseitig verstand. Was es deshalb braucht, ist ein neues Überdenken der gesellschaftlichen, technischen, funktionalen und ästhetischen Zwecke jedes Gestaltens: eines Gestaltens, das Stil nicht von optimaler Gebrauchsfähigkeit trennt und einer „Ästhetik der Festigkeit, der Dauer, der Nüchternheit“ gehorcht.

Book purchase

Die Modernität des Dauerhaften. Essays zu Stadt, Architektur und Design., Vittorio Magnago Lampugnani

Language
Released
1998
Binding
(Paperback),
Book condition
Good
Price
€8.49

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Die Modernität des Dauerhaften. Essays zu Stadt, Architektur und Design.
Language
German
Released
1998
Format
Paperback
Pages
101
ISBN10
3596143063
ISBN13
9783596143061
Series
Description
Der orthodoxe Begriff der Moderne, den sich Städtebau, Architektur und Design der Nachkriegszeit von den Entwicklungen der 20er Jahre vorgeben ließen, ist seit langem in eine Krise geraten. Daß die Dogmatik der funktionalistischen Avantgarden zu Recht kritisiert wurde, stellt der Architekturtheoretiker und -historiker Lampugnani nicht in Abrede. Doch ebenso Offensichtlich ist für ihn, daß die postmoderne Architektur- und Designwelt keine überzeugende Alternative ist. Was sie verabschiedet, ist ein humaner und sozialer Anspruch in der Gestaltung von Gebrauchsdingen, Stadt- und Wohnformen. Genau dieser Anspruch aber ist nicht bloß deshalb aufzugeben, weil ihn die klassische Moderne höchst einseitig verstand. Was es deshalb braucht, ist ein neues Überdenken der gesellschaftlichen, technischen, funktionalen und ästhetischen Zwecke jedes Gestaltens: eines Gestaltens, das Stil nicht von optimaler Gebrauchsfähigkeit trennt und einer „Ästhetik der Festigkeit, der Dauer, der Nüchternheit“ gehorcht.