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Gerwin Zohlen

    100 Jahre (Groß-)Berlin und seine Zentren
    Ein Stadtführer zur Architektur des neuen Berlin
    Das DomAquarée
    • Der Neubau des DomAquarées in Berlin-Mitte bildet den Schlussstein zur Wiederbelebung eines der prominentesten und zugleich empfindlichsten Stadträume von Berlin. Er wird im Heiliggeistviertel errichtet. Nördlich vom Marx-Engels-Forum liegt es in unmittelbarer Nachbarschaft des Berliner Doms, der Museumsinsel und des Hackeschen Markts. Im Südwesten grenzt es an den Schlossplatz mit dem Palast der Republik. Bis 2001 stand auf dem Gelände des DomAquarées das legendäre Palast-Hotel. Die Architekten nps tchoban voss entwarfen das DomAquarée als Ensemble aus vier Baublöcken. Die städtebauliche Figur knüpft an die sichtbaren wie überlagerten gewachsenen Strukturen des Viertels an und vernetzt den Standort so mit seiner Umgebung. Die neuen Gassen, Plätze und die Spreepromenade sind als städtische Aufenthaltsräume konzipiert. In den Einzelgebäuden sind ein Hotel, Wohnungen und Büros untergebracht. Herzstück und Highlight des Komplexes ist der 'AquaDom', ein riesiges Aquarium. Der Architekturkritiker Gerwin Zohlen stellt die Geschichte des Stadtraums und die Architektur des Dom-Aquarées vor.

      Das DomAquarée
    • Als Ergänzung zu ihrem Standardwerk Die Baumeister des neuen Berlin legen die Autoren nun einen handlichen Wegweiser vor, der die fünfzig wichtigsten Neubauten Berlins knapp, faktenreich und übersichtlich vorstellt. Standen im 'großen Haberlik/Zohlen' die Persönlichkeiten der Architekten im Vordergrund, so konzentriert sich dieses Architekturkompendium für die Tasche ganz auf die Bauten selbst. Ein Buch für jeden, der Berlin auf der Suche nach bedeutender Architektur durchstreift, aber auch für diejenigen, die zu Hause und fern der Hauptstadt wissen wollen, welche Bauten Berlin und die deutsche Architektur am Beginn des 21. Jahrhunderts prägen.

      Ein Stadtführer zur Architektur des neuen Berlin
    • Nach der Gründung von (Groß-)Berlin im Oktober 1920 veränderte sich das System der Zentren in Berlin grundlegend: Neben der historischen Mitte gewann der Neue Westen um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an Bedeutung. Ein Erbe der Kaiserzeit waren viele mittlere, kleine und kleinste Zentren in der Innenstadt sowie an der Peripherie, etwa in Weißensee oder Frohnau. Wo sollte das Hauptzentrum liegen, wie sollte es gestaltet werden? Sollte es überhaupt eines geben? 1920 fehlten Groß-Berlin Ressourcen und Kräfte, nach 1933 planten die Nazis ein monumentales neues Zentrum. Im Zuge der Spaltung Berlins wurden zwei rivalisierende Zentren entwickelt: um den Alexanderplatz und um den Breitscheidplatz. Mit dem Fall der Mauer stellte sich erneut die Frage: Wo und was ist das Berliner Zentrum? Faktisch hat die Großstadtregion heute drei Zentren: die historische Mitte, die City West und die Potsdamer Altstadt – und zudem, wie kaum eine andere Großstadt Europas, eine Vielfalt kleiner Zentren, die es zu pflegen, zu stärken und zu ergänzen gilt. Im Vorfeld der 100-Jahr-Feier Groß-Berlins dokumentiert dieses Buch die Zentrenbildung der Stadt im europäischen Kontext und stellt sie erstmalig in ihrer historischen Entwicklung dar.

      100 Jahre (Groß-)Berlin und seine Zentren