Transitional Space
Six Japanese Houses Traversed






Six Japanese Houses Traversed
Der Zürcher Stadtteil Altstetten ist ein Mikrokosmos der Schweiz, ein städtebauliches Laboratorium, Ort der Gegensätze und Widersprüche. Davon zeugt auch die Europabrücke, dieses Monument vergangener Träume, das eine gewaltige Achse durch die eigentümliche Stadtlandschaft schlägt. 'Exklusiv Europabrücke ? Auf Umwegen durch Zürich-Altstetten' blickt über das kolossale Viadukt hinweg in die Ferne und kehrt ihm alsdann den Rücken zu, um die verborgenen Schätze des Quartiers zu Fuss zu erkunden. Die Achse Europabrücke?Luggwegstrasse, welche die Stadtteile Höngg und Altstetten in gerader Linie verbindet, gibt die Richtung wie auch Start- und Zielpunkt vor. Die Verkehrsachse bewusst meidend, handelt es sich bei den Spaziergängen um absichtliche Umwege. Die Publikation lädt zu elf Streifzügen durch Altstetten ein. Karten, analoge Fotografien und kurze Erläuterungen veranschaulichen den Verlauf der jeweiligen Route und die dabei entdeckten Besonderheiten des öffentlichen Raums. Ausführlichere Texte und ein Gespräch mit dem Schweizer Künstler San Keller ? ein Kenner des Quartiers und Spaziergangsexperte ? liefern zudem Hintergrundwissen zur Methodik der Streifzüge, zur Kulturgeschichte des Umwegs, zu Altstetten und zur Europabrücke.
Alltäglich gewordene Wege und Räume nehmen wir kaum mehr bewusst wahr. Dabei entgeht uns, wie sehr unsere Bewegungsmöglichkeiten bestimmten Normen und Gewohnheiten unterworfen sind. Diese Ausgabe des Pamphlet führt die Leser bewusst auf Abwege, um eine neue Perspektive auf die vertraute Umgebung zu gewinnen. Das Zu-Fuss-Gehen bietet sich einerseits als Methode an, um unsere Wahrnehmungs- und Bewegungsmuster aktiv zu hinterfragen. Auf der anderen Seite dient es als Instrument zur kritischen Auseinandersetzung mit dem gestalteten Raum und als potenzielles Werkzeug für Entwurfs- und Planungsprozesse.
A History of our Designs on the Natural World, from Prehistory to the Present
Exploring the interplay between humanity's creativity and ingenuity, this book compiles pivotal stories that have influenced our constructed environments. It delves into the historical motivations behind land clearing for agriculture and the establishment of enclosed spaces. This comprehensive resource is ideal for both students and professionals, offering insights into the evolution of manmade landscapes across the globe.
Auf vielfältige Art und Weise ist die Geschichte der Zivilisation eine Geschichte der Beziehung der Menschen zur Natur. Angefangen beim gegensätzlichen Umgang mit Land – einerseits Raum gewinnend für den Ackerbau, andererseits Land gestaltend um Raum zum Schutz abzugrenzen – hat Christophe Girot sich auf den Weg gemacht, diese Entwicklung aufzuzeichnen: Lebendig und facettenreich erzählt er von unserer kulturellen Verbindung zu aber auch unserer Abhängigkeit von der Landschaft. In zwölf Kapiteln trägt er die Schlüsselereignisse zusammen, die unsere menschengemachte Landschaft geformt haben. Dabei fokussiert jedes Kapitel auf ein bestimmtes Thema und beschreibt neben den relevanten Entwicklungen ein Projektbeispiel: Mit speziell angefertigten Fotografien und 3D-Gestaltungen wird der entsprechende Ort in seinem ursprünglichen Kontext nachvollziehbar. Die Vielzahl an kulturellen Bezugspunkten und die Besonderheiten der hier vorgestellten Landschaften sensibilisiert unser Verständnis dafür, wie wir unsere Umwelt geformt haben und in welcher Beziehung wir zu ihr stehen.
Der Begriff 'Landschaft' hat immer wieder Kontroversen provoziert. Schliesslich handelt es sich dabei nicht nur um ein Konzept, das inmitten immer wieder auflebender Debatten steht, sondern auch um den realen Interaktionsraum von Kultur und Natur. Mit den Miszellen zur Landschaft pflegt die Reihe Pamphlet diesen Diskurs um einen starken Leitbegriff. Namhafte WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen arbeiten in ihren Beiträgen jeweils aus ihrer fachlichen Perspektive an einem kritischen Verständnis dieses Begriffs: Der Germanist Ludwig Fischer hinterfragt die nicht verstummende Kritik an einer 'alten Landschaftsauffassung', indem er die ihr zugrundeliegenden Theorieachsen anschaulich aufzeigt. In wenigen, pointierten Thesen stellt der Philosoph Lothar Schäfer sein viel beachtetes Buch Das Bacon-Projekt der Erkenntnis (1993) dar – ganz der Form eines Pamphlets gemäss. Der Architekturtheoretiker Ullrich Schwarz wiederum geht 'Auf die Suche nach der Natur'. Die Kunsthistorikerin Catharina Kahane entdeckt in Pieter Bruegels Wiener Kreuztragung eine 'landschaftliche Passionsgeschichte', und die Philosophin Cornelia Klinger weist auf 'die überraschende Wiederkehr des Erhabenen in der Kunst der Gegenwart' hin, um in der Folge auf gesellschaftspolitische Hintergründe zu schliessen.
How can an abstract term like “Topology” become pertinent and effective to landscape thinking today? There is a schism between the way landscape is understood scientifically, either as a normative network or an environmental system, and the way the same place exists emotionally for people. This disparity which prevails in today’s landscape calls for a change of approach, both in terms of action and perception. Topology, in this instance, is not confined to the science of continuous surfaces in mathematics, it can pay greater attention to deeper spatial, physical, poetic and philosophical values embedded in a long tradition of designed nature. The strength of landscape topology is that it can weave together and integrate heterogeneous fields of action into a single meaningful whole. It brings disciplines together on a common topological “vellum” capable of improving our understanding of landscape as a cultural construct with all its inherent beauty and strength.
Landscript 1: Landscape Vision Motion explores the change of visual thinking that has occurred through film and video setting new spatial dynamics in motion. Professionals from various disciplines comment on the impact of film and video in contemporary landscape thinking. What objectives can be achieved in the theoretical exchange between visual studies, digital media, film, space and motion? With the digital revolution dawning upon us, one can definitely say that a different visual culture pertaining to Landscape Architecture is born.
Altbewährte Entwurfskategorien wie 'Schönheit' und 'Form' sind in der heutigen Landschaftsarchitektur nicht mehr gültig. Die Gestaltungsaufgaben scheinen sich grundlegend geändert zu haben. Welche Parameter sind den aktuellen Gegebenheiten angemessen? Unter dem Begriff 'Topologie' bezieht die Professur für Landschaftsarchitektur Christophe Girot an der ETH Zürich in diesem Pamphlet Position. Die Landschaftsarchitektur soll als integrative Disziplin mit einer tief verankerten Tradition in der Formung und der Bewahrung von Natur gestärkt werden. Traditional design terms like 'beauty' and 'form' are not relevant for landscape architecture any more. Design tasks seem to have changed fundamentally. What parameters are relevant in the present state of affairs? In this Pamphlet, Christophe Girot’s Chair of Landscape Architecture at ETH Zurich takes a position on 'topology'. Landscape architecture should be strengthened as an integrative discipline with a deeply anchored tradition in the forming and perpetuation of nature.
Parallel zu einer Ausstellung in Sion porträtiert diese Ausgabe von Pamphlet die Resultate eines Entwurfsworkshops, der sich mit der dritten Rhone-Korrektur im Wallis beschäftigte. Der hier erarbeitete Entwurf zeigt, wie Flussbett und Uferbereich in der Umgebung der Kantonshauptstadt mittels einer von der Professur für Landschaftsarchitektur von Christophe Girot entwickelten, differenzierten Annäherung umgestaltet werden können. Diese bezieht landschaftsarchitektonische wie auch städtebauliche Aspekte mit ein. Vorgeschlagen werden ein neues Wohngebiet und die Erweiterung des öffentlichen Raumangebots für die ganze Stadt. In der Publikation sind Entwurfsstrategie und Projekt beschrieben; zudem kommen Vertreter der Stadt Sion, des Kantons Wallis und des Entwurfsteams zu Wort. Coincidant avec une exposition organisée à Sion, cette édition de Pamphlet présente le résultat d‘une recherche projectuelle sur la troisième correction du Rhône dans la capitale du Valais. La stratégie développée à la Chaire du Professeur Christophe Girot, associant étroitement paysage et urbanisme, démontre que la reconfiguration du fleuve, de son lit et de ses berges, peut générer simultanément un cadre de vie plus sûr et un espace public structurant pour l‘ensemble de l‘aire urbaine. La publication comprend une description détaillée de la stratégie et du projet, ainsi que les contributions de la Ville de Sion et du Canton du Valais.