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Gerhard Kofler

    February 11, 1949 – November 2, 2005
    Selbstgespräch im Herbst
    Südtirol
    Das Universum der kostbaren Minuten / L'universo dei minuti preziosi
    Trilogie neu antik. Trilogia nuova antica
    Mexcaltitán
    Befragung der Contessa Maria
    • Gerhard Kofler (Bozen 1949-Wien 2005) zählt bis heute zu den wichtigsten Südtiroler Lyrikern. Alltag und Poesie spielen in seinen Versen zusammen, nüchterne Beobachtung trifft auf leise Ironie. Dabei ist es der flüchtige Zauber des Lebens, den der Dichter - scheinbar beiläufig und unbeschwert - spürbar macht. Koflers doppelte Ausdrucksform ist einzigartig, in seiner Lyrik treten die zwei Sprachen Deutsch und Italienisch miteinander in Beziehung. 'Das Universum der kostbaren Minuten/L'universo dei minuti preziosi' versammelt drei Gedichtzyklen aus seinem Nachlass, die zwischen Mai 2003 und September 2004 entstanden sind. Gerhard Kofler, geboren 1949 in Bozen, Südtirol, lebte bis zu seinem Tod 2005 als freier Schriftsteller, Literaturkritiker und Generalsekretär der Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Wien. Mehrere Literaturpreise und -stipendien, u.a. 1997 Förderungspreis zum Österreichischen Staatspreis für Literatur und 1999 Ehrendoktorat für Literatur der World Academy of Arts and Culture. Bei Haymon: 'Am Rand der Tage / Poesie da calendario'. Gedichte (1996), 'Der ausgesetzte Platz / Il posto esposto'. Gedichte (1997), 'Die Uhrwerkslogik der Verse / L'orologica dei Versi'. Gedichte (1999), 'Trilogie des Kalenders'. Gedichte (1999) und zuletzt 'Selbstgespräch im Herbst/Soliloquio d'autunno'. Gedichte (2005).

      Das Universum der kostbaren Minuten / L'universo dei minuti preziosi
    • Mit Texten u. a. von: Gottfried Benn, Toni Bernhart, Gerald Bisinger, Maria Brunner, Paolo Crazy Carnevale, Dante, Joseph von Eichendorff , Oswald Egger, Georg Engl, Paul Flora, Helene Flöss, Sigmund Freud, Bettina Galvagni, Claus Gatterer, Stefan George, Johann Wolfgang Goethe, Antonio Gramsci, Sabine Gruber, Gerhart Hauptmann, Heinrich Heine, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Hugo von Hofmannsthal, Inga Hosp, Franz Jung, Franz Kafka, Norbert C. Kaser, Michael Köhlmeier, Gerhard Kofler, Karl Kraus, Roland Kristanell, Kurt Lanthaler, Claudio Magris, Gustav Mahler, Sepp Mall, Thomas Mann, Sándor Márai, Sveva Casati Modignani, Michel de Montaigne, Alberto Moravia, Robert Musil, Andreas Neumeister, Josef Oberhollenzer, Pier Paolo Pasolini, Georg Paulmichl, Anita Pichler, Rainer Maria Rilke, Arthur Schnitzler, Jorge Semprun, Luis Stefan Stecher, Ludwig Steub, Franz Thaler, Ludwig Tieck, Franz Tumler, Markus Vallazza, Walter von der Vogelweide, Friedl Volgger, Hansjörg Waldner, Joseph Zoderer, Carl Zuckmayer

      Südtirol
    • Selbstgespräch im Herbst

      • 91 pages
      • 4 hours of reading

      LANGSAMER OKTOBER ich sehe daß ich gehe / ohne ein ziel hier ich gehe daß ich sehe / nur den nebel ich sehe daß ich sehe / ich gehe daß ich gehe Gerhard Kofler gehörte zu jenen Autoren, die tatsächlich vollkommen in zwei Sprachen zu Hause sind. Als Lyriker begeisterte er seit vielen Jahren italienischsprachige Leser ebenso wie deutschsprachige. Die vierzig Gedichte seines zweisprachigen Gedichtzyklus' weisen ihn einmal mehr als den einfühlsamen und genauen Beobachter aus, der den melancholischen Grundton der Gedichte immer wieder mit feiner Ironie zu brechen verstand.

      Selbstgespräch im Herbst
    • Kulturelle Nachbarschaft

      Zur Konjunktur eines Begriffs

      • 301 pages
      • 11 hours of reading

      Die österreichischen Referenten befassen sich zum einen mit methodologischen Fragen der Umsetzung kulturwissenschaftlicher Forschung, zum anderen mit Fragen der Kulturpolitik, des Kulturvergleichs und der Funktion der Medien im Dialog der Kulturen. In den Essays der Autoren aus den Nachbarländern Italien, Slowenien und Kroatien werden aus verschiedenen Kulturbereichen und wissenschaftlichen Disziplinen in komplementärer Ergänzung und Erweiterung der österreichischen Positionen die Gegenstände der kollektiven Erinnerung der benachbarten Kulturen beschrieben. Es geht dabei nicht nur um die Ergebnisse der kulturwissenschaftlichen Forschung in den einzelnen nationalkulturellen Zusammenhängen, sondern auch um das historische Gedächtnis der verschiedenen minoritären Sprachkulturen – sei es auf der regionalen bzw. subnationalen Ebene, sei es im transnationalen Bezugssystem der jüdischen Kultur, in dem „die grenzen zwischen Realität und Irrealität irgendwo im Nebel liegen“.

      Kulturelle Nachbarschaft