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Lea Susemichel

    January 1, 1976
    www. Schule leicht gemacht
    Identitätspolitiken
    Fontane zum Schmunzeln
    Gewohnte Gewalt
    Unbedingte Solidarität
    • 2022

      Gewohnte Gewalt

      Häusliche Brutalität und heimliche Bedrohung im Spannungskino

      • 280 pages
      • 10 hours of reading

      Die gegenwärtige Häufung von Femiziden durch (Ex-)Beziehungspartner in Österreich verdeutlicht, dass Gewalt häufig nicht von außen, sondern im sozialen Nahbereich, insbesondere im gemeinsamen Haushalt, ausgeübt wird. Häusliche Gewalt, meist von Männern ausgehend, wird oft als normal und alltäglich hingenommen. Das Kino reflektiert diese Realität, indem es die Gewohnheit von Herrschafts- und Gewaltverhältnissen thematisiert und deren Wahrnehmung in Form von Schocks und Schrecken darstellt. Filmthriller zeigen häufig Heim, Beziehung und Familie als Schauplätze von Bedrohung durch nahe Angehörige, die männlich und sozial klassifiziert sind. Von den Gaslight-Filmen der 1940er Jahre bis zu modernen Klassikern wie Gone Girl und Parasite wird diese Spannung im Kino genutzt, um populäre Vorstellungen von Gewalt, Viktimisierung und Gegenwehr zu hinterfragen. Die etwa 50 kurzen Texte dieses Bandes erkunden die Welt der domestic thrillers in Hollywood und international. Dabei verbindet sich Filmkritik mit Sozialkritik: Welche Motive von Nahgefahr und Psychospielen erscheinen im Kontext aktueller Erfahrungen von Lockdown und steigender Beziehungsgewalt neu? Wo sind diese Filme Teil des Problems, insbesondere in Bezug auf Rassifizierungen und Geschlechter- sowie Klassenpositionen? Und was offenbart das Kino über den latenten Schrecken in Alltagsobjekten und privilegierten Lebensweisen?

      Gewohnte Gewalt
    • 2021

      Unbedingte Solidarität ist die Herausforderung der Stunde. Von allen Seiten wird eine Erosion von Solidargemeinschaften beklagt, die sich nicht zuletzt in einer zunehmenden Fragmentierung linker sozialer Bewegungen zeigt. Die meist erbittert geführten Debatten um Identitätspolitiken zeugen davon. Dieses Buch plädiert dafür, Solidarität nicht nur als bloße Parteinahme für die Gleichen und Ähnlichen zu fassen. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie Solidarität auch mit denjenigen möglich ist, mit denen wir nicht gemeinsame Erfahrungen, das Geschlecht und die Herkunft teilen. Unbedingt ist diese Solidarität, weil sie weder die geteilte Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu ihrer Bedingung macht, noch ein bloßes Tauschgeschäft mit Kosten-Nutzen-Abwägung ist. Darüber hinaus ist Solidarität auch im Sinne einer Dringlichkeit unbedingt: Wir brauchen mehr solidarische Beziehungen im Kampf für eine gerechte Gesellschaft! Der Sammelband bietet vielfältige Einblicke in die theoretischen Debatten, diskutiert Beispiele praktizierter Solidarität und ist darüber hinaus ein eindringliches Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft, für eine radikale Solidarität unter Ungleichen, für eine unbedingte Solidarität.

      Unbedingte Solidarität
    • 2018

      Identitätspolitiken

      Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken

      Identitätspolitik bedeutet, sich über die eigene Identität zu definieren und für die eigenen Rechte einzutreten. Diese Form der Identitätspolitik war die Grundlage vieler sozialer Bewegungen, wurde jedoch durch Queer- und Postcolonial Theory in Frage gestellt und als vereinheitlichend abgelehnt. Innerhalb der Linken wird Identitätspolitik mittlerweile als konterrevolutionär kritisiert, da sie dem Klassenkampf schaden soll. Die Argumentation besagt, dass Kämpfe um kulturelle Differenz von dem zentralen Kampf gegen soziale Ungleichheit ablenken. Bereits in der frühen Arbeiter*innenbewegung wurde um die Identität der Arbeiter*innen gerungen, und im Feminismus sowie in den Black-Liberation-Bewegungen seit den 1960er Jahren spielt diese Kategorie eine bedeutende Rolle. Die Fallstricke einer positiven Bezugnahme auf kollektive Identität, wie Ausschlüsse und Vereinheitlichungen, wurden innerhalb der Bewegungen kritisch diskutiert. Von den theoretischen Wurzeln des Begriffs „Identität“ bis zu den identitätspolitischen Debatten in der Linken nach der Wahl Trumps bietet das Buch einen undogmatischen Überblick über Diskurse und die Geschichte linker Identitätspolitiken.

      Identitätspolitiken
    • 2001

      Ein vergnügliches Lesebuch von und über Theodor Fontane / / History of literature / Duits / German / Allemand / Deutsch / hard cover / 15 x 22 cm / 238 .pp /

      Fontane zum Schmunzeln