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Stefan Winterstein

    Stefan Winterstein, born in Vienna, studied German literature and philosophy. He combines his research in literary studies and his work as an editor with active membership in the Heimito von Doderer Society. His work focuses on a deep understanding of literature and its cultural context. He brings his insights to editorial work and the academic world, enriching literary discourse.

    Dialekt | Dialect 2.0 & WBOE100. Kurzfassungen | Abstracts
    Die Strudlhofstiege
    Graekorömische und keltorömische Theonymik und Religion
    Versuch gegen Heimito von Doderer
    • 2014

      Versuch gegen Heimito von Doderer

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Der Autor greift die in Vergessenheit geratene Ideologiekritik wieder auf, die in den 1970er Jahren versucht hat, den österreichischen Literaturkoloss Heimito von Doderer vom Sockel zu stoßen. Er problematisiert die konservativen Einschlüsse in dessen Romanwerk und stellt die von der Doderer-Forschung mühsam gezogene Grenze zwischen Konservatismus und faschistischer Verführung in Frage. Die Grundlage der Studie bildet eine Untersuchung der Schreckensfigur des Pedanten, die im 20. Jahrhundert in Menschen wie Eichmann oder Himmler in Erscheinung getreten ist. Doderer thematisiert das Pedanterie-Problem zur selben Zeit. Wie die Betrachtung des Romanwerks ebenso wie die überfällige Besichtigung seines Essays „Sexualität und totaler Staat“ zeigt, blieb jedoch das Unbehagen an der Zeitgeschichte und der persönlichen Verstrickung folgenlos – es mündete in die Verdrängung. Das literarische Werk hat an diesem Versäumnis Schaden genommen. Der hier vorgelegte Versuch, Doderer gegen den Strich zu lesen, ist ungnädig, aber nicht unversöhnlich.

      Versuch gegen Heimito von Doderer
    • 2010

      Die Strudlhofstiege

      Biographie eines Schauplatzes

      • 175 pages
      • 7 hours of reading

      Die Strudlhofstiege in Wien-Alsergrund wurde am 29. November 1910 für den Verkehr freigegeben. Das Hundertjahrjubiläum bildet einen guten Anlass, das ungewöhnliche Bauwerk im Rahmen eines eigenen Textbildbandes einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen.Es war Heimito von Doderers 1951 erschienener Erfolgsroman Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, der diesem bis dahin kaum wahrgenommenen architektonischen Werk zur öffentlichen Wahrnehmung verholfen hat. Mit der Aura des literarischen Schauplatzes versehen, hat sich die Straßentreppe – ein Werk des bis heute fast unbekannten Ingenieurs Johann Theodor Jaeger – in den letzten Jahrzehnten zum Pilgerziel eines internationalen Publikums entwickelt, das längst über die Leserschaft des Schriftstellers weit hinausreicht. Die Strudlhofstiege gilt heute als das literarische Denkmal Wiens; zugleich aber ist sie ein Ruhepol im Großstadtmeer geblieben und als Kleinod des Jugendstils vielfach zum Sujet künstlerischer Arbeiten geworden.Das vorliegende Buch gliedert sich entsprechend der Rolle, die der Roman für die Wirkungsgeschichte der Treppe spielt, in drei Abschnitte: „1910 (Errichtung)“, „1951 (Entdeckung)“ sowie „1951–2010 (Wahrnehmungen)“. Es bietet Aufsätze, Essays und Bilder zu Treppe, Baugeschichte und Standort sowie zu Doderers Roman. Die Strudlhofstiege ist mit den Augen von etwa 40 verschiedenen Künstlern zu sehen.„Eine Hommage auf jeder Stufe.“Michael Freund (Der Standard, Album)„Mit leichter Hand ist niedergeschrieben, wie ein über Jahrzehnte unbeachtetes Bauwerk Weltkarriere macht und zur Pilgerstätte von Literaturliebhabern wird. […] Das Buch atmet Wiener Geschichte mit vielen liebevoll recherchierten Querverbindungen und Details quer durch die Zeiten.“Sibylle Fritsch (Salzburger Nachrichten)„Die Strudlhofstiege in allen ihren Facetten.“Oliver Scheiber (Kurier)„Erst seit diesem Buch kenne ich die Strudlhofstiege wirklich, beglückt durch kluge Texte und teils grandiose Zeichnungen, Gemälde und Fotografien.“Phil Waldeck (inwien – Das Stadtmagazin)"Diesem vordergründig rein literaturhistorisch motivierten Band wohnen doch einige soziale und politische Bestandteile inne, die erlauben, ihn als ein Präsent für zeitgemäße Gabentische auch politisch interessierterer Zeitgenossen zu empfehlen."Michael Frank (Süddeutsche Zeitung)

      Die Strudlhofstiege