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Rüdiger Ritter

    Vorort von New York?
    Die Geschichtsschreibung über Abstimmungskämpfe und Volksabstimmung in Oberschlesien (1918 - 1921)
    Waffe oder Brücke?
    • Waffe oder Brücke?

      Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg

      • 906 pages
      • 32 hours of reading

      Jazz galt im Kalten Krieg als Politikum. Er wurde von den Kulturpolitikern in Ost und West gefördert und gesteuert. Die Radiosendungen Willis Conovers standen im Zentrum eines wechselseitigen Kulturtransfers mit Jazz. Über vierzig Jahre lang brachte Willis Conover ab den 1950er Jahren allabendlich den Jazz via Kurzwelle in die Welt. Besonders in den ehemaligen Ostblockländern wurden Conover und seine Sendungen zu einem Mythos. Während die Kulturpolitiker beider Seiten versuchten, Jazz als Propagandawaffe zu nutzen oder ihn zu bekämpfen, bildeten die entstehenden Jazzkontakte eine wichtige kulturelle Brücke zwischen Ost und West. Diese Doppelfunktion des Jazz als Waffe oder Brücke analysiert das Werk anhand von bislang ungenutztem Archivmaterial aus den USA, Russland und den wichtigsten ehemaligen Ostblockstaaten sowie Conovers Nachlass und Zeitzeugenberichten. Inhaltsverzeichnis Inhalt Vorwort Einleitung - Jazzmusik und Diplomatie - Jazz im Radio - Conovers Radiosendungen - Person Conovers - Hörer, Hörerforschung - Conover als reisender Jazz-Diplomat - Die neue Bedeutung des Jazz und die Folgen für Conover - Die Neuvermessung der Propagandawaffe Jazz seit den 1970er Jahren - Conovers Jazz-Networking seit den 1970er Jahren - Produktive Missverständnisse: Die Ideen des Jazz im Propagandawettstreit - Schluss

      Waffe oder Brücke?
    • Nach dem Ersten Weltkrieg entspann sich zwischen Deutschland und Polen ein Konflikt um den Besitz Oberschlesiens, wo sich schließlich deutsche und polnische paramilitärische Formationen einander gegenüberstanden. Weder die Volksabstimmung von 1921 noch die Teilung des Gebiets durch die Alliierten brachte eine Lösung, so dass dieser Konflikt fortan einer der wichtigsten deutsch-polnischen Streitpunkte darstellte. Die Auswahlbibliographie zeigt auf, wie die Geschichtsschreibung in beiden Ländern den Streit mit der Feder fortsetzte, bis erst seit den 1990er Jahren neue Sichtweisen entstanden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der oberschlesischen Perspektive. Angesichts einer Flut von Publikationen zum Thema bietet die Bibliographie auch dem Nichtfachmann eine wertvolle Orientierungshilfe.

      Die Geschichtsschreibung über Abstimmungskämpfe und Volksabstimmung in Oberschlesien (1918 - 1921)