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Friederike Habermann

    Von Grasmöbeln, 1-E-Jobs und Anderem
    Halbinseln gegen den Strom
    • Halbinseln gegen den Strom

      • 228 pages
      • 8 hours of reading

      Während Bestseller versprechen, durch individuelles Handeln die Welt zu verbessern, sind für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen kollektive Ansätze erforderlich. Immer mehr Menschen versuchen, gemeinsam einen Teil ihres Alltagsbedarfs zu produzieren und zu nutzen – oft ohne Geld oder Zeit aufzurechnen. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind solche Projekte besonders interessant. Friederike Habermann präsentiert Handlungsansätze im Bereich des alltäglichen Bedarfs – von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu Bildung – die jenseits kapitalistischer Verwertungslogik existieren. Sie zeigt umsetzbare Ideen, die verändert und vernetzt werden können. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen ihrer Ansätze. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch und bezieht wertkritische sowie feministische Überlegungen ein. Es wird deutlich, dass neue Denk- und Handlungshorizonte nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten entstehen. Initiativen zur Selbstversorgung schaffen kollektive „Räume“ – geografische, virtuelle oder als Netzwerke – und ermöglichen gegenhegemoniale Kontexte, in denen ein alternatives Leben und Wirtschaften realisiert wird.

      Halbinseln gegen den Strom
      4.0
    • Von Grasmöbeln, 1-E-Jobs und Anderem

      • 241 pages
      • 9 hours of reading

      Die sozial Schwachen werden aus ihrem sozialen Umfeld verdrängt, weil die Besitzenden, die ›alternative‹ Mittelschicht und die Hippster in ihre Viertel und Wohnungen drängen. Wer soll da nicht nochmals zusätzlich abschmieren und resignieren? Wenn man einfach Stellen, Orte schafft, an denen die Menschen 'neigungsorientiert' sein können, arbeiten lernen können ohne Leistungsdruck, ohne Schikane, ohne Angst – dann wäre so viel gewonnen. Dass es anders geht, zeigte schon meine Arbeit bei Es war unglaublich. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich für meine gesellschaftliche Arbeit entlohnt. So dass ich mal wusste, wie es ist, mehr auf dem Konto zu haben, als ich brauche. Ich konnte mal andere Menschen einladen zu irgendwas. Das verändert auch gleich das Selbstwertgefühl. Adelheit von Vogelsang in dieser Publikation

      Von Grasmöbeln, 1-E-Jobs und Anderem