New York in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zieht Menschen aus ganz Amerika an, die vor puritanischer Strenge, rigiden Moralvorstellungen und Prohibition fliehen. Auch Kriegsdienstverweigerer aus Europa suchen hier Zuflucht. In den Jazz- und Nachtclubs sowie den unzähligen Flüsterkneipen träumen sie von einer kulturellen Revolution. Besonders Greenwich Village und Harlem pulsieren vor Aufbruchsstimmung, und Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle. In dieser Zeit, die wie eine Zeitenlücke wirkt, fühlen sie, dass das Leben jederzeit neu beginnen kann. Sie schreiben Gedichte, Theaterstücke und Romane, singen, tanzen, gründen Verlage und führen Salons. Die Geschichten von weißen und schwarzen Frauen, die aus dem Gefängnis eines konventionellen Lebens ausbrechen, sind aufregend und ermutigend. Andrea Barnet zeigt, wie diese Frauen die kreative Atmosphäre des New York der zwanziger Jahre mitgestalteten und wie sie nach dem Ende der Euphorie in den dreißiger Jahren um ihr künstlerisches und materielles Überleben kämpften. Auch wenn ihre Lebensläufe manchmal exzentrisch erscheinen, entfacht ihr Wirken die Vorstellungskraft nachfolgender Generationen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Andrea Barnet Book order (chronological)
Andrea Barnet is an author celebrated for her insightful explorations of influential women who have shaped our world. Her writing delves into the lives and impact of visionary figures, examining how their ideas and actions have brought about significant change across various domains. Through meticulous research and engaging prose, Barnet illuminates the contributions of these remarkable individuals, offering readers a deeper understanding of their lasting legacies. Her work is characterized by a keen focus on cultural and social currents, presented with clarity and depth.


Crazy New York
- 254 pages
- 9 hours of reading
Nach "Paris war eine Frau": Ein Porträt einer der strahlendsten Metropolen der zwanziger Jahre - New York.New York in den zwanziger Jahren: Das ist eine lebendige Künstlerszene, das ist as Bohemeleben im berüchtigten Greenwich Village und in Harlem mit Djuna Barnes und Emma Goldman. Dort halten Salonnieren wie Mabel Dodge und A'Lelia Walker Hof, natürlich auch für verarmte Literatinnen, die reich an Charakter sind. Und nicht zuletzt prägen die melancholischen Bluesstimmen von Bessie Smith und Ethel Waters die Stadt.