The narrative explores the complex legacy of Martin Niemöller, a prominent Protestant church leader imprisoned in Nazi concentration camps from 1938 to 1945. While celebrated as a symbol of Christian resistance, Benjamin Ziemann reveals a more nuanced and controversial historical figure, challenging the simplistic hero narrative and delving into the intricacies of Niemöller's beliefs and actions during a tumultuous period.
Benjamin Ziemann Books





Contested commemorations
- 328 pages
- 12 hours of reading
This innovative study of remembrance in Weimar Germany analyses how experiences and memories of the Great War were transformed along political lines after 1918. Examining the symbolism, language and performative power of public commemoration, Benjamin Ziemann reveals how individual recollections fed into the public narrative of the experience of war. Challenging conventional wisdom that nationalist narratives dominated commemoration, this book demonstrates that Social Democrat war veterans participated in the commemoration of the war at all supporting the 'no more war' movement, mourning the fallen at war memorials and demanding a politics of international solidarity. It describes how the moderate Socialist Left related the legitimacy of the Republic to their experiences in the Imperial army and acknowledged the military defeat of 1918 as a moment of liberation. This is the first comprehensive analysis of war remembrances in post-war Germany and a radical reassessment of the democratic potential of the Weimar Republic.
Aufbruch und Abgründe
Das Handbuch der Weimarer Republik
Das Kompendium zur Geschichte der Weimarer Republik beleuchtet die vielschichtigen Aspekte dieser Epoche von 1918 bis 1933, die weit über die gängigen Vorstellungen von Krise und Glanz der zwanziger Jahre hinausgeht. Ein internationales Team von Experten präsentiert ein differenziertes Bild der ersten deutschen Republik und zeigt, warum sie über hundert Jahre nach ihrer Gründung weiterhin relevant ist. Die Essays behandeln Themen wie Kultur, Kunst, Literatur, Industrie, Landwirtschaft sowie die sozialen Schichten der Arbeiterschaft und Mittelschicht, und bieten einen umfassenden Überblick über Gesellschaft und Wirtschaft. Zudem werden die Innen- und Außenpolitik sowie die verschiedenen Parteien und deren Milieus analysiert. Oft übersehene Aspekte, wie die Mobilisierung engagierter Republikaner, konfessionelle Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten sowie die Bedeutung von Föderalismus und Regionalismus, werden hervorgehoben. Auch der Antisemitismus in der politischen Kultur und die Gründe für den Aufstieg der NSDAP werden in neuem Licht betrachtet. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Weimarer Republik nicht nur auf Berlin beschränkt war, sondern auch die Perspektiven von Bauern, Landarbeitern, Heimatromanen und der Architektur der Gartenstädte umfasst. So wird die Geschichte Weimars umfassend und vielschichtig erfasst.
Benjamin Ziemann analysiert Deutschlands Geschichte als Entwicklung sozialer Teilsysteme, inspiriert von Niklas Luhmann. Diese Sichtweise offenbart die Dynamik und Fragmentierung der modernen Gesellschaft seit 1880, wobei Funktionsbereiche wie Kunst und Sport autonom wurden, was selbst Diktaturen wie das »Dritte Reich« vor Herausforderungen stellte.
Das Kompendium zur Geschichte der Weimarer Republik bietet ein vielschichtiges Bild der ersten deutschen Republik von 1918 bis 1933. Es beleuchtet Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und behandelt oft übersehene Aspekte wie konfessionelle Konflikte und den Aufstieg der NSDAP. Ein umfassendes Handbuch für die deutsche Geschichte dieser Epoche.