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Harald Gapski

    Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW - 3: Big Data und Medienbildung
    Super-Scoring?
    • Super-Scoring?

      Datengetriebene Sozialtechnologien als neue Bildungsherausforderung

      Als "Scoring" werden Praktiken bezeichnet, bei denen das Verhalten von Individuen bewertet und beeinflusst wird, indem Daten digital erfasst und algorithmisch ausgewertet werden. So genannte "Super-Scoring"-Praktiken gehen noch weiter und führen Punktesysteme und Skalen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammen, wie etwa Bonität, Gesundheitsverhalten oder Lernleistungen. Diese Verfahren könnten sich zu einem neuen und übergreifenden Governance-Prinzip in der digitalen Gesellschaft entwickeln. Ein besonders prominentes Beispiel ist das Social Credit System in China. Aber auch in westlichen Gesellschaften gewinnen Scoring-Praktiken und digitale Soziometrien an Bedeutung. Dieser Open Access Band stellt aktuelle Beispiele von datengetriebenen sozialen Steuerungsprozessen aus verschiedenen Ländern vor, diskutiert ihre normativen Grundlagen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen und gibt erste bildungspolitische Empfehlungen. Wie ist der aktuelle Stand einschlägiger Praktiken in China und in westlichen Gesellschaften? Wie sind die individuellen und sozialen Folgen zu bewerten? Wie wandelt sich das Bild vom Menschen und wie sollte bereits heute die politische und aufklärerische Bildung darauf reagieren?

      Super-Scoring?
    • Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW - 3: Big Data und Medienbildung

      Zwischen Kontrollverlust, Selbstverteidigung und Souveränität in der digitalen Welt

      • 139 pages
      • 5 hours of reading

      Das digitale Datenvolumen verdoppelt sich alle zwei Jahre, und die Anzahl der internetfähigen Geräte übersteigt die Weltbevölkerung. Wir leben im Zeitalter von Big Data, in dem Milliarden vernetzter Sensoren und selbstlernende Algorithmen stetig Datenströme erzeugen. Internetkonzerne und verschiedene Wirtschafts- und Wissenschaftsbereiche nutzen seit Jahren die Möglichkeiten der Datenanalyse. Big Data hat Einzug in Marketingstrategien, politische Willensbildung und Lernprozesse gehalten, wodurch es zu einer zentralen Bildungsherausforderung geworden ist. Die kritische Medienbildung stellt die Frage, welche Aspekte Big Data relevant machen und wie Daten sowie Algorithmen medienpädagogisch bearbeitet werden können. Zudem wird diskutiert, inwiefern souveränes Handeln in Datenwelten durch digitale Selbstverteidigung und Ethik unterstützt werden kann. Der dritte Band der Schriftenreihe Digitale Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen versammelt Reflexionen und Ansätze zum Umgang mit der gesellschaftlichen Revolution von Big Data aus der Perspektive der Medienbildung und -forschung. Beiträge stammen von Experten wie Sandra Aßmann, Valentin Dander, Niels Brüggen, Harald Gapski und weiteren Fachleuten, die verschiedene Aspekte und Herausforderungen beleuchten.

      Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW - 3: Big Data und Medienbildung