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Wilhelm Warning

    Fridhelm Klein
    Ingrid Floss, Aufleuchtendes Grün
    Benjamin Bergmann, Post scriptum
    Fremdenzimmer
    Georg Thumbach
    • 2016

      Biografien des Verlustes - Wilhelm Christoph Warnung stellt 16 Syrer und ihre Lebensgeschichten vor. Sechzehn Männer, vertrieben vom Krieg, haben nahezu alles verloren und finden sich durch Zufall an einem Ort in Deutschland wieder. Warning gelingt es, seine Gesprächspartner aus der anonymen Flüchtlingswelle herauszuholen und ihnen eine Stimme zu geben. Seine einfühlsamen Porträts verdeutlichen, dass es nicht nur Flüchtlinge oder Fremde sind, die nach Deutschland kommen, sondern sehr unterschiedliche Menschen, die mit schweren Erlebnissen beladen sind. Sie suchen das, was die Genfer Flüchtlingskonvention verspricht: Sicherheit und einen rechtlichen Rahmen. Die syrischen Staatsbürger leben heute in einer ehemaligen Ausflugspension, wo das Wort Fremdenzimmer eine neue Bedeutung erhalten hat. Sie stammen aus verschiedenen Regionen Syriens, einige sind Städter, andere vom Land. Unter ihnen sind Studenten, Landwirte, Ingenieure, Manager und Pferdezüchter. Sie repräsentieren Muslime, Drusen und Kurden, die in Syrien muslimische, christliche und kurdische Freunde hatten. Ihre unterschiedlichen Dialekte und Traditionen wurden durch den Krieg zerstört, der ihnen Zerstörung, Verwüstung, Tod und Flucht brachte. Enno Kapitzas Porträtfotografien unterstreichen die Botschaft: Nach Deutschland fliehen Menschen, die als individuelle Personen ernst genommen werden wollen und ein Recht darauf haben.

      Fremdenzimmer
    • 2013