In der Zwischenkriegszeit lebte in Breslau die drittgrößte jüdische Gemeinde des Deutschen Reichs mit etwa 24.000 Mitgliedern. Diese Gemeinde erlebte die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung durch die Nationalsozialisten, ähnlich wie in anderen deutschen Städten. Die NS-Zeit in Breslau ist jedoch wenig erforscht, was durch den Wechsel der staatlichen Zugehörigkeit 1945, den Kalten Krieg und Sprachbarrieren bedingt war. Die Autorinnen und Autoren des Buches beleuchten nun die Geschichte der Shoah in Breslau aus verschiedenen Perspektiven und rekonstruieren Orte jüdischen Lebens, einschließlich Arbeit, Wohnen, Religion, Politik, Kunst und Kultur. Auch die Nachwirkungen der Shoah, wie der Umgang mit Friedhöfen und Erinnerungen an Breslau, werden thematisiert. Die Texte schaffen ein facettenreiches Bild der Topographie der Shoah in der Stadt und sollen die Erinnerung an die Opfer wachhalten sowie zu weiteren Forschungen anregen. Mit dem Schwinden der Zeitzeug*innen gewinnen historische Gebäude an Bedeutung als Träger ihrer Geschichten. Die Publikation bietet substanzielle Beiträge zu historischen Orten und verknüpft diese, um eine neue Lesart der Stadt und des Kapitels Shoah in Breslau zu präsentieren. Karten und zahlreiche Illustrationen ergänzen den Band.
Abraham Ascher Book order (chronological)
January 1, 1928
Abraham Ascher is an emeritus professor of history whose scholarly work delves into the complexities of historical events and their profound impacts. His writings are characterized by meticulous research and insightful analysis, offering readers a deeper understanding of the forces that shape human societies.


Russia. A Short History
- 320 pages
- 12 hours of reading
Distinguished Professor Emeritus Abraham Ascher offers a skilful blend of engaging narrative and fresh analysis in this concise introduction to Russian history. It covers the growing political tensions between Russia and its neighbours, and the mounting divergence between Russian and US foreign policies