As a facsimile reprint of a scarce antiquarian work, this book preserves the original text while acknowledging potential imperfections from its age, such as marks and notations. Its publication reflects a dedication to cultural preservation and making historical literature accessible in high-quality modern editions. This commitment ensures that important works remain available for future generations to study and appreciate.
Der Discours de Métaphysique, entstanden 1686, ist die erste systematische Darstellung der philosophischen Weltanschauung des bereits vierzigjährigen Leibniz. Die Auseinandersetzung über die Grundgedanken dieses Textes eröffnete den bedeutsamen Briefwechsel mit Arnauld, der jetzt als Band 1 der Reihe „G. W. Leibniz: Philosophischer Briefwechsel“ lieferbar ist (siehe Seite 152).
Die Bhagavadgita ist eines der heiligsten Bücher der Hindus und wohl das in Indien am meisten gelesene. Sie verdankt ihre Beliebtheit dem echten religiösen Gefühl, das in ihr lebt, der edlen Begeisterung, mit der sie ihre untereinander oft recht verschiedenartigen und deshalb jeden Leser irgendwie ansprechenden Lehren vorträgt, und nicht zuletzt auch ihrem geringen Umfang von nur 700 Strophen. Der Name bedeutet „der Gesang (gita) des Erhabenen (bhagavad)“. Der Erhabene ist der Held Krischna, eine irdische Erscheinungsform des höchsten Gottes Vischnu.
In Anmerkungen zu einem bedeutenden Werk über den menschlichen Verstand habe ich mich entschlossen, eigene Gedanken zu formulieren. Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema und den behandelten Materialien halte ich es für sinnvoll, meine Überlegungen unter dem Titel "Neue Abhandlungen über den Verstand" zu veröffentlichen. Dies bietet mir die Gelegenheit, meine Ideen in einem geschätzten Kontext zu präsentieren und gleichzeitig die Arbeit eines anderen zu ergänzen, anstatt von Grund auf neu zu beginnen.
Obwohl ich in vielen Punkten anderer Meinung bin, möchte ich die Verdienste des ursprünglichen Autors nicht schmälern. Vielmehr beabsichtige ich, aufzuzeigen, in welchen Aspekten ich von seiner Auffassung abweiche und warum ich dies für notwendig halte, um wesentliche Punkte der Thematik zu klären. Während der Verfasser viele wertvolle Einsichten bietet, sind unsere Systeme in der Tat grundlegend unterschiedlich. Seine Ansichten sind näher an Aristoteles, während meine mehr mit Platon verwandt sind, auch wenn wir uns in vielen Punkten von den Lehren beider Philosophen entfernen. Der Autor ist allgemein verständlicher, während ich gelegentlich gezwungen bin, komplexere Argumente zu formulieren.
In den 90 Paragraphen der sogenannten Monadologie gibt Leibniz eine begriffliche Fassung und perspektivische Auslegung der Grundbegriffe seiner Metaphysik, die durch ihre Stringenz und deduktive Geschlossenheit die Position des Autors in der Philosophiegeschichte wesentlich bestimmt haben. Hier findet sich nicht nur eine ausführliche Diskussion seines „Monade“-Begriffs, sondern auch die Verbindung zur „prästabilierten Harmonie“, in der die Gesetze des Körpers und der Seele zur Übereinstimmung kommen. Die neue, zweisprachige Ausgabe ist ausführlich kommentiert.
Sprachen: Deutsch, Französisch