Goethe in Buenos Aires
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Ullstein, Berlin, 2008. 397 S. mit einigen Abb., Pappband mit Schutzumschlag - neuwertig -
Niemand denkt gern ans Sterben. Auch Katja und Henriette nicht. Aber sie müssen: Katja hat Krebs und liegt im Sterben. Sie ist 37. In den letzten Monaten besucht Henriette Katja fast täglich und versucht, ihrer Freundin auf dem Weg in den Tod beizustehen. Erst nach dem Tod von Katja wird Henriette bewusst, was für eine ungeheuerliche Reise sie selbst, als Begleiterin, erlebt hat. Und diese Reise schildert sie hier, mit allen Ratlosigkeiten, aber auch den tief erlebten Erfahrungen: für das eigene Leben und für das Verständnis, dass erst im Schlussakkord das Leben vollendet ist.
Ein langer Abschied – die letzten Monate einer krebskranken jungen Frau „Das Sterben ist nichts anderes als die Fortführung des Lebens.“ Diese Aussage der krebskranken Katja wird zum Schlüsselsatz für Henriette Kaiser, die versucht, ihrer Freundin auf dem Weg in den Tod beizustehen. Ergreifend und mit viel Einfühlungsvermögen schildert die Autorin diese ungeheuerliche Reise, die sie als Begleiterin erlebt hat, und zeigt, dass es trotz aller Ratlosigkeit und Trauer, trotz des Schmerzes eine tiefe Bereicherung für das eigene Leben sein kann, das Sterben mitzuerleben.