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Maria von Salisch

    Fühlen Denken Sprechen
    ATEM - Adaptiver Test des Emotionswissens
    • 2021

      ATEM - Adaptiver Test des Emotionswissens

      Manual

      • 68 pages
      • 3 hours of reading

      Kinder erleben von Geburt an Emotionen, sowohl eigene als auch die ihrer Bezugspersonen. Das Verständnis für die Emotionen anderer ist essenziell für die emotionale Kompetenz und umfasst das Lesen von Gesichtsausdrücken sowie das Erkennen von Ursachen für Gefühle und deren Konsequenzen. Zudem gehört das Wissen über Emotionsregulation dazu. In den Vor- und Grundschuljahren entwickelt sich das Emotionswissen rasant. Studien zeigen, dass ein gut entwickeltes Emotionswissen mit höheren sozialen Kompetenzen, besserer Peerakzeptanz, weniger problematischem Verhalten sowie besseren schulischen Leistungen und einer positiveren Einstellung zur Schule korreliert. Eine valide Erfassung des Emotionswissens ist entscheidend für gezielte Förderung und Interventionen. Der ATEM 3-9 ist ein Test, der für Kinder im Alter von drei bis neun Jahren konzipiert ist und auf der Item-Response-Theorie basiert. Er umfasst sieben Komponenten: Erkennen von Emotionen in Mimik, Identifizierung von Emotionsauslösern, gemischte Emotionen, Überzeugungen als Auslöser, Wissen über Ausdrucksregeln und Emotionsregulationsstrategien. Die Testitems sind in eine ansprechende Geschichte eingebettet und steigern sich in der Schwierigkeit entsprechend der Entwicklung des Emotionswissens.

      ATEM - Adaptiver Test des Emotionswissens
    • 2021

      Fühlen Denken Sprechen

      Alltagsintegrierte Sprachbildung in Kindertageseinrichtungen

      Kinder benötigen Unterstützung für ihre Sprachentwicklung in jungen Jahren, daher wurde die Fortbildungsreihe „Fühlen Denken Sprechen“ (FDS) für frühpädagogische Fachkräfte entwickelt. Sie hat die alltagsintegrierte Förderung der Sprache zum Ziel und verbindet diese mit Entwicklungsgelegenheiten für das wissenschaftliche Denken (Sprechen über die Sachwelt) und das Emotionswissen (Sprechen über die Innenwelt) der Kinder. Die FDS-Fortbildung wurde in 13 Kindertagesstätten mit Erfolg durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert: Die fortgebildeten pädagogischen Fachkräfte konnten ihr Interaktionsverhalten im Sinne einer erwünschten Bildungsorientierung verbessern, was sich etwa in längeren Dialogen niederschlug. Hiervon profitierten auch die Kinder aus den Gruppen der fortgebildeten Fachkräfte im Hinblick auf ihre Sprachentwicklung, ihre wissenschaftlichen Denkfähigkeiten und mancherorts auch in Bezug auf ihr Emotionswissen. Nicht alles gelingt: Alltagsintegrierte Sprachbildung hat Chancen und Grenzen.

      Fühlen Denken Sprechen