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Jörg Utschakowski

    Experten aus Erfahrung
    Basaglia
    • 2024

      Basaglia

      Radikales Denken, optimistisches Handeln

      • 220 pages
      • 8 hours of reading

      Was bleibt, wenn aus Radikalität Geschichte wird?Hundert Jahre liegt der Geburtstag von Franco Basaglia zurück. Der Psychiater aus Norditalien war dort und später weltweit Wortführer einer revolutionär kritischen Bewegung, die nichts weniger als die Überwindung der Anstalten forderte. Wo stehen wir jetzt und was ist von Basaglia geblieben?Viele Gedanken und Ansätze, die die europäischen Reformbewegungen der 1968er hervorbrachten, sind heute entweder im täglichen Arbeitsleben eingehegt worden oder aber vergessen. Ein Mensch, der so prägend für unser Verständnis von sozialem Miteinander und Teilhabe war, verdient nun mehr als ein bloßes Auftauchen aus den Wogen der Geschichte. Basaglias Erbe steht für den Dreiklang aus Praxis, kritischer Theoriebildung und Utopie: Dies ist der Kern jeder Kreativität und Erneuerung.In den gesammelten Worten, sowohl seinen eigenen als auch der nachfolgenden Generation, zieht eine vielstimmige und multidisziplinäre Gruppe von Autorinnen und Autoren aus Italien und Deutschland ein Zwischenfazit: Haben sich die Konflikte der Vergangenheit wirklich aufgelöst oder nur ihre Form geändert? Wie positionieren sich die psychiatrischen Dienste (oder wir uns) in einer sich wandelnden Gesellschaft und stehen wir wieder am Anfang der Erneuerung der Psychiatrie?

      Basaglia
    • 2016

      Experten aus Erfahrung

      Peerarbeit in der Psychiatrie

      Peer-Begleiter sind Personen, die selbst schon psychische Erkrankungen erfahren haben und nun im klinischen Kontext Neu- oder Wiedererkrankte auf ihrem Weg durch das Hilfeprogramm und mit all ihren Nöten begleiten. Sie haben keine explizite therapeutische Funktion, wohl aber eine psychosoziale. Klar ist, der Einsatz von Peers verändert die psychiatrische Versorgung. Für Patienten werden Peer-Begleiter zu Identifikationspersonen mit einem Blick für Stärken, für die Betreuungsteams sind sie ein Beispiel im Umgang mit Rückschlägen und Resignation. Während sie anderen Betroffenen Selbstbestimmung und Eigeniniative vorleben, finden sie in der Aus- und Weiterbildungen für Recovery-orientierte Teams immer öfter ihren Platz als Lehrende und Mitarbeitende. Ganz konkret und anhand von erfolgreichen Beispielen aus verschiedenen Settings beschreibt das Buch, wie Peers in der stationären und ambulanten Arbeit eingesetzt und zum Joker im Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen werden können. In den Beiträgen werden u.a. folgende Themen behandelt: - Ausbildung der EX-IN-Begleiter - Erfahrungen mit Peer-Arbeit im stationären und ambulanten Bereich - Besondere Settings und trialogische Krisenintervention - Peers in Forschung und Fortbildung - Implementierung der EX-IN-Mitarbeiter und Perspektiven

      Experten aus Erfahrung