Rilke ist ein Phänomen: Alle kennen ihn, sein Panther schleicht bis heute unvermeidlich durch den Deutschunterricht, seine sagenhafte Erhabenheit inspirierte so unterschiedliche Künstler wie Ernst Jandl, Udo Lindenberg oder AnnenMayKantereit, seine Verse finden sich auf Wandkalendern, in Todesanzeigen, auf Spruchkarten. Rilke gehört irgendwie allen. Aber ist seine Lyrik immer noch lebendig? Lebt er in den lyrischen Sprachen der Gegenwart fort? Jan Wagner und Norbert Hummelt haben fünfundsiebzig der namhaftesten deutschsprachigen Lyriker:innen gebeten, ein selbstgewähltes Rilke-Gedicht in die eigene Stimme zu übersetzen. Entstanden ist so eine einzigartige Anthologie: Rilke-Gedichte im Dialog mit neuer deutscher Lyrik – quer durch die Vielfalt heutiger Sprech- und Schreibweisen.
Norbert Hummelt Book order






- 2025
- 2025
Dreizehn +13 Gedichte
Lyrik zum Thema Freundschaft
- 2024
Eselsohren
Essays zur Literatur
- 2022
Aufbruch in die Moderne. 1922 ist ein Jahr von unglaublicher schöpferischer ein Wunderjahr der modernen Literatur. Eine Fülle literarischer Werke erscheint, die den Gang der Weltliteratur verändern. In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines »Ulysses«. Virginia Woolf ist in London dabei, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T.S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. Quer durch Europa begleitet Norbert Hummelt diese Autoren und Autorinnen durch ein aufregendes Schaffensjahr und fängt dabei die spannungsgeladene politische Stimmung der Zeit ein.
- 2020
Sonnengesang. Gedichte
- 89 pages
- 4 hours of reading
Norbert Hummelts neue Gedichte konzentrieren sich auf die Sonne und ihr Licht, die für den Menschen unverzichtbar sind. Sie beleuchten die Natur und lenken den Blick des Betrachters. Klang und Sehnsüchte wecken lebendige Bilder, während die Gedichte einfache Lieder sind, die voller Geheimnisse stecken.
- 2020
Die versunkene Kathedrale
Sankt Hedwig und das Forum Fridericianum
Band sechs der Reihe SANKT HEDWIG MITTE widmet sich dem Forum Fridericianum. So nennt man denjenigen Teil der Straae Unter den Linden, der sich von der Schlossbrucke bis zum Reiterstandbild Friedrichs des Groaen erstreckt, vor allem aber den groaen Platz, der sich zwischen Humboldt-Universitat und Staatsoper offnet. An seiner ruckwartigen Seite, hinten links, liegt, von jeher etwas versteckt, die Sankt Hedwigs-Kathedrale. Nun ist die katholische Bischofskirche Berlins wegen Umbaus auf Jahre geschlossen. Wie lasst sich mit ihr umgehen, welches Gesprach eroffnet sich zwischen der Verschlossenen und einem Fuaganger? Norbert Hummelt hat sich zwischen Marz und August 2019 am Friedrichsforum umgesehen und seine Eindrucke notiert.
- 2011
"Norbert Hummelt's neue Gedichte umkreisen in immer neuen Variationen den Pan-Mythos. Das sind zum einen Gedichte, die von der Polarität zwischen Furcht und erotischer Anziehung durchzogen sind. Im Titelgedicht wird zwei Liebenden in der unheimlichen Stille eines Sommertags eine glückliche Stunde geschenkt. Sie durchwandern, ohne anzuhalten, die flirrende Landschaft und entgehen so der Gefahr, den Dämon aus seinem Schlaf zu reissen. Worauf Pan an seinem hellen Ort lauert, kann das Paar nur erahnen ... In anderen Gedichten, deren schwebend leichter Ton unverwechselbar und tief eindringlich ist, beschwört Norbert Hummelt die sinnlichen Schauplätze eines inneren Geschehens herauf, das zwischen Glücksverlangen und dem Wissen um Vergänglichkeit hin und her gerissen wird. Diese Spannung hat der Autor in stark bildhafte, klanglich genau komponierte und einen heimlichen Sog ausübende Gedichte verwandelt"--Publisher's description, p. [2] of dust jacket.
- 2010
Als die große dänische Dichterin Inger Christensen im Januar 2009 starb, hatte sie zwar den verdienten Nobelpreis nicht erhalten, doch ihr Ruhm in der literarischen Welt, zumal der deutschen, war beträchtlich. Er basiert vor allem auf ihren zyklisch angelegten Großgedichten "das" (1969), "alphabet" (1981) und dem Sonettenkranz "Das Schmetterlingstal" (1991).Mit dem Künstlerhaus Edenkoben war Inger Christensen seit 1988 verbunden. Damals trat sie im Rahmen eines dänisch-deutschen Lyrikertreffens zum ersten Mal auf. Ihr traumhaft singendes Sprechen bezauberte alle, die ihren "Schöpfungsgedichten" lauschten. Im selben Jahr erschien "alphabet" in der deutschen Übersetzung von Hanns Grössel, ein Werk, das den Umschlag von mathematischem Denken in Poesie und Gesang demonstriert. Über Edenkoben und das Paradies hat sich Inger Christensen in dem 1994 erschienenen Essay "Die ordnende Wirkung des Zufalls" Gedanken gemacht. Inger Christensen wurde 1935 in Vejle/Jütland geboren und starb 2009 in Kopenhagen. Sie wurde als Lehrerin ausgebildet. Neben Gedichten veröffentlichte sie Essays, Erzählungen, Romane und Hörspiele.
- 2009
Wie Gedichte entstehen
- 270 pages
- 10 hours of reading
Ein Grundlagenwerk über das Entstehen von GedichtenVon der Einrichtung der Arbeitswerkstatt, den ersten poetischen Eingebungen über das Entwerfen und schließlich das Schreiben von Gedichten wird aus der Sicht des Autors Norbert Hummelt und der des Lektors Klaus Siblewski auf alle wichtigen Aspekte eingegangen, die beim Schreiben von Gedichten eine entscheidende Rolle spielen. Dieses Buch ist das erste in seiner Art zu einem Thema, das nicht nur Autoren interessiert, sondern alle Literatur- und Lyrikliebhaber.
- 2009
Im stillen Haus
- 75 pages
- 3 hours of reading
Hermann Lenz (1913–1998) ist vielen vor allem durch seinen neunbändigen Romanzyklus um sein Alter ego Eugen Rapp bekannt. Erst spät kam Lenz zu Anerkennung und Ruhm, wozu ihm auch Peter Handke 1973 durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung verhalf. 1978 erhielt Lenz den Georg-Büchner-Preis, die angesehenste Auszeichnung der Literaturbranche überhaupt. Auf die Spuren von Hermann Lenz begibt sich der Schriftsteller Norbert Hummelt. Er besucht das Haus im Münchner Stadtteil Schwabing, in dem Lenz mehr als zwanzig Jahre gelebt hat. Dort wohnt noch immer seine Frau Hanne Lenz. Bei Hummelts Hausbesuch und im Gespräch mit der sehr lebendigen und rüstigen Hausherrin lebt die Lenz’sche Welt wieder auf. Norbert Hummelt führt sehr kenntnisreich und einfühlsam in Leben und Werk von Hermann Lenz ein.



