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Detlev Lück

    Der zögernde Abschied vom Patriarchat
    Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa
    • Frontmatter -- Inhalt -- Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa – eine Einführung ins Thema -- Geschlechterunterschiede zwischen Biologie und sozialer Konstruktion – ein Streitgespräch -- Theoretische Perspektiven auf Geschlecht in familialen Lebensformen -- Zur Geschichte der Geschlechter in Europa – Debatten und Ergebnisse der geschlechtergeschichtlichen Forschung -- Konstruktionen von Geschlecht in Kindheit und Jugend -- Geschlechtsidentität: Selbstwahrnehmung von Geschlecht -- Geschlechterarrangements in Europa: Kulturelle Leitbilder, Politik und Arbeitsmarkt -- Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt -- Aufteilung von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit in Partnerschaften im Beziehungsverlauf: der Einfluss von Sozialpolitik in Europa -- Bedeutung von Elternschaft und deren Ausgestaltung durch Frauen und Männer -- Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa – vorläufiges Fazit und Ausblick -- Adressen der Autoren

      Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa
    • In den letzten Jahrzehnten wurden große Schritte in Richtung Gleichberechtigung der Geschlechter getan, etwa bei der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Müttern. Doch in anderen Bereichen halten sich patriarchale Strukturen erstaunlich zäh, etwa bei der Frage, wer sich um Haushalt und Kinder kümmert. Unterschiede gibt es auch im internationalen Vergleich: Skandinavien hat sich früh und weit entwickelt, Süd-Europa spät und verhalten; in Ost-Europa sind Frauen gut in das Erwerbsleben integriert, aber sonst eher schlecht gestellt. Detlev Lück trägt in diesem Buch Daten und Fakten zum Wandel der Geschlechterrollen in verschiedenen Lebensbereichen für 40 Länder und über einen Zeitraum von 14 Jahren zusammen. Diese beträchtliche empirische Basis erlaubt es ihm auch, die ambivalente Entwicklung der Geschlechterrollen in ein neues theoretisches Licht zu rücken: Während Rational-Choice-Ansätze Wandel plausibel machen und durch den Doing-Gender-Ansatz Kontinuität begreiflich wird, setzt Lück auf differenzierte Deutungen durch die Verknüpfung verschiedener Theorieansätze. Er fragt, wie sich strukturelle und kulturelle Einflüsse auf der Mikro- und der Makro-Ebene für statistische Analysen operationalisieren lassen, um die Unterschiede zu erklären.

      Der zögernde Abschied vom Patriarchat