Německo – český slovník. Pravidla nového pravopisu.
Rozsáhlá slovní zásoba. Aktuální výrazy vycházející ze současných textů. Stylově zabarvené výrazy. Odborné názvy z mnoha oborů. Podrobný překlad s řadou významů, příkladů a frází. Slovesné vazby a gramatické údaje uvnitř hesla. Nový i starý pravopis. Přehled pravidel nového pravopisu.
Velké srovnání většiny německo-českých slovníků z hlediska rozsahu a aktuálnosti najdete na konci slovníku.
Tento jednosvazkový překladový slovník německého jazyka je určen jak běžným uživatelům na všech úrovních jazykových znalostí,tak odborné veřejnosti /překladatelům,jazykovědcům/. Svým rozsahem a výběrem slovní zásoby umožňuje kvalitně překládat původní texty a je rovněž vhodnou pomůckou při výuce německého jazyka.Slovník zachycuje v širokém počtu hesel jak neutrální slovní zásobu německého jazyka,tak i stylově zbarvené výrazy a odborné názvy z mnoha oborů.Hesla obsahují podrobné překlady s řadou významných ekvivalentů,příkladů a frází,slovesné vazby a gramatické údaje.Slovník je napsán podle pravopisné reformy,která vstoupila v platnost 1.8.2006.V německo -české části je heslo uvedené v novém,ale i starém pravopise,v části česko -německé již naleznete heslo pouze v novém pravopise.
Když Heinrich Böll přijel s rodinou 20. srpna 1968 na pozvání Československého svazu spisovatelů do Prahy, aby se zde seznámil s vývojem tzv. Pražského jara, netušil, že se záhy stane očitým svědkem sovětské vojenské invaze. Předkládaná kniha, kterou připravil jeho syn René a doplnil ji úvodním slovem a svými autentickými fotografiemi, představuje především Böllovy deníkové zápisky z oněch několika dní strávených v Praze, dále jeho dva esejistické texty reflektující srpnové události a několik rozhovorů pro tisk. Máme tak jedinečnou možnost dozvědět se, jak vnímal Pražské jaro, jeho násilné potlačení a pozdější vývoj v ČSSR význačný západoněmecký spisovatel, pro nějž byla svoboda nedělitelná.
From the internationally best-selling author of You Should Have Left, Measuring the World, and F, a return to historical fiction in this transfixing retelling of the German myth of Tyll Eulenspiegel--a story about the devastation of war and a beguiling artist's decision never to die. Daniel Kehlmann masterfully weaves the fates of many historical figures into this enchanting and picturesque book of magical realism and adventure. It is the story of the 17th century vagabond performer and trickster Tyll Ulenspiegel that begins before he is enshrined in rumors and myths. We meet him as a scrawny boy growing up in a quiet village. When his father, a miller with an interest in alchemy and magic, is found out by the church, Tyll is forced to flee with the baker's daughter, Nele. They find safety and companionship with a traveling performer who teaches Tyll his trade. This begins a journey of discovery and performance for Tyll as he travels through a world devastated by the Thirty Year's War, and encountering along the way a young scholar, a hangman, the German poet Paul Fleming, a fraudulent Jesuit scholar, and the exiled royal couple Elizabeth and Frederick of Bohemia among many others--building his sardonic reputation all the while. Translated from the German by Ross Benjamin
Autor Christian Graf von Krockow, Nachkomme einer deutschen Adelsfamilie aus Pommern, erzählt die Geschichte seiner Schwester Libussa. Der Roman beginnt im Juni 1944 mit ihrer Heirat mit einem Wehrmachtsoffizier. Die Leser begleiten die Familie, die vor der vorrückenden sowjetischen Armee in den Westen fliehen möchte, inspiriert von Berichten über die Schrecken, die sie mit sich bringt. Besser ausgestattet als andere Flüchtlinge, reisen sie mit einer Kutsche, einer Köchin und einem Kutscher, der zwei Wagen voller Vorräte mitführt. Doch bald werden sie von der sowjetischen Armee eingeholt, die plündert und Gewalt ausübt, während unter den Soldaten auch Menschen mit Menschlichkeit zu finden sind.
Nach ihrer Rückkehr ins Dorf finden sie ihr Schloss zerstört und lassen sich im Haus des Gärtners nieder. Der Überlebenskampf wird besonders durch das neugeborene Kind erschwert. Adelige Gepflogenheiten weichen der Notwendigkeit des Überlebens, und Libussa sowie ihre Mutter zögern nicht, Kartoffeln und Obst von den von der russischen Kommandantur besetzten Feldern zu stehlen. Allmählich kommt die Region unter polnische Kontrolle, die die lokale Verwaltung übernimmt. Libussa nutzt gelegentlich die Spannungen zwischen Russen und Polen, um Vorteile zu erlangen. Der Titel des Buches spiegelt die Zeit wider, in der die deutschen Männer an der Front waren, und das Schicksal der Familien oft von den Entscheidungen der Frauen abhing.
"Pass dich an, dann überlebst du", bekommt der elfjährige Arthur Goldau zu hören, als ihn seine Mutter im Herbst 1963 im Klosterinternat hoch in den Schweizer Bergen abliefert. Dort wird er zum "Zögling 230" und lernt, was schon Generationen vor ihm lernten. Doch das riesige Gemäuer, in dem die Zeit nicht zu vergehen, sondern ewig zu kreisen scheint, birgt ein Geheimnis: Ein immens wertvoller Diamant aus der Krone der Habsburger soll seit dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie hier versteckt sein. Während Arthur mit seinen Freunden einer Spur folgt, die tief in die Katakomben des Klosters und der Geschichte reicht, bricht um ihn herum die alte Welt zusammen. Rose, das Dorfmädchen mit der Zahnlücke, führt Arthur in die Liebe ein, und durch die Flure weht Bob Dylans "The Times They Are a-Changinʼ"
In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. »Sechs Koffer« – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. »Sechs Koffer« ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und spannend wie ein Kriminalroman.
Mia Holl lives in a state governed by The Method, where good health is the highest duty of the citizen. Everyone must submit medical data and sleep records to the authorities on a monthly basis, and regular exercise is mandatory. Mia is young and beautiful, a successful scientist who is outwardly obedient but with an intellect that marks her as subversive. Convinced that her brother has been wrongfully convicted of a terrible crime, Mia comes up against the full force of a regime determined to control every aspect of its citizens' lives.