Ludwig Giesz, a professor of philosophy at Heidelberg University, stands as one of the most representative theorists of anthropological aesthetics. His work is globally recognized as a pivotal philosophical text for understanding the phenomenon of kitsch. Giesz directs his scholarly focus toward aesthetics and anthropology, employing phenomenological and existentialist methods to explore themes such as laughter, the comical, play, and ugliness. His interests also extend to cinema, music, chess, and Ibiza.
Gillo Dorfles' Kitsch: The World of Bad Taste is a seminal exploration of the relationship between art, artifacts and items arising from mass culture and production, which can be defined as kitsch.
Wenn Sie dieses Buch kaufen, weil Ihnen das Cover gefällt und es Sie an „die von früher“ erinnert, als Bücher nicht in der Tasche getragen wurden, sondern die Bibliotheken (und die Leser) verschönerten und würdigten, könnte es Sie interessieren, warum der Mensch kitschig ist. Wenn Sie es kaufen, weil es Ihnen ein ironisches Lächeln entlockt hat, werden Sie auch wissen wollen, warum Sie beim Anblick dessen lächeln. Ludwig Giesz versucht nicht zu analysieren, was den Unterschied zwischen einem Kunstwerk und einem Kitschwerk ausmacht – da „solange die Wahrheit der Kunst ein Rätsel bleibt, auch die Falschheit des Kitsches ein Rätsel sein wird“ – sondern nähert sich dem Phänomen des schlechten Geschmacks und der Sentimentalität aus einer anthropologischen Ästhetik; er studiert nicht das Kitschobjekt, sondern die Beziehung, die der Mensch zu diesem Objekt aufbaut. Anstatt das Objekt des Kunstwerks und das des Kitschwerks zu vergleichen, zieht er es vor, die bewusst kitschigen Handlungen und die Bedingungen zu betrachten, die sowohl in der Kunst als auch im Kitsch vorkommen können.
Zwölf vorsichtige Antworten auf die Frage, wie man sich im Leben denn einzurichten hätte
226 pages
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12 Hörfunk-Beiträge des Bultmann- und Jaspers-Schülers (1916-1985) über Philosophen und gelehrte Köpfe wie Epikur, Seneca, Lichtenberg u.a., die durchaus auch Alltagsmenschen etwas zu sagen haben