Struktureller Wandel als Auftrag Sozialer Arbeit Nicht nur Symptome, sondern auch Ursachen sozialer Probleme bekämpfen: Über strukturellen Wandel in der Sozialen Arbeit wird viel gesprochen, aber selten über die Umsetzung solcher Veränderungen. Das Buch verdeutlicht, dass strukturelle Veränderungen Kern Sozialer Arbeit sind und gibt Impulse, diese Haltung methodisch umzusetzen. Dazu befassen die Autor: innen sich mit Methoden, die bislang vorwiegend von sozialen Bewegungen genutzt werden. Darunter fallen etwa Policy Practice und Lobbyarbeit, aber auch Community Accountability, Whistleblowing und Blacktivismus. Das Buch bietet somit eine Vorstellung von vielfältigen Methoden und zeigt Möglichkeiten der Social Action für die Soziale Arbeit auf.
Nivedita Prasad Book order



- 2023
- 2021
Geschlechtsspezifische Gewalt in Zeiten der Digitalisierung
Formen und Interventionsstrategien
"Digitale Gewalt richtet sich nicht nur gegen öffentliche Personen, sondern auch gegen private - und hat in ihren häuslichen und sexualisierten Ausprägungen eine deutlich genderspezifische Komponente. Durch Informations- und Kommunikationstechnologien erst ermöglicht oder durch die Nutzung des Internets an Wirkmächtigkeit stark zunehmend, haben sich diverse Gewaltformen wie Doxing, Stalking, Hate Speech und Cyber Harassment entwickelt. Die Beiträger*innen des Bandes liefern für den Umgang mit diesen Gewaltformen grundlegende interdisziplinäre Analysen und diskutieren sowohl juristische, technische und aktivistische Interventionen als auch Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Dabei werden zentrale politische Änderungsbedarfe ausgemacht und entsprechende Handlungsoptionen aufgezeigt."--Provided by vendor
- 2020
Partizipative Forschung und Gender
Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken
- 175 pages
- 7 hours of reading
Nicht über Menschen forschen, sondern mit ihnen – das ist die Grundidee partizipativer Forschung. Der vermeintlich 'neutrale' Forschungsstandpunkt wird zugunsten eines gemeinsamen und parteilichen Forschens aufgegeben, um emanzipatorische Veränderungen in Geschlechter- und Lebensverhältnissen zu erreichen. Der Band bietet eine Einführung in feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und versammelt ausgewählte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsächsischen Raum. Der thematische Fokus liegt auf Geschlechterverhältnissen in Kontexten wie Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt, Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsförderung. Methodische Ansätze wie communitybasierte Forschung, betroffenenkontrollierte Forschung, Participative Action Research, Ästhetische Forschung und Mixed-Methods-Forschung werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer spezifisch partizipativen Qualität reflektiert. Beiträge thematisieren unter anderem Photovoice-Projekte mit Frauen, partizipative Forschung mit jungen Trans*-Menschen, kontextualisierte Traumaarbeit und die Methodik partizipativer Bedarfserhebungen zur Gesundheitsförderung nicht-heterosexueller Frauen. Der Band regt dazu an, emanzipatorische Forschungsansätze weiterzudenken und die Qualität partizipativer Prozesse zu hinterfragen.