Das Buch untersucht die entscheidende Rolle des Vertrauens von Mitarbeitenden in kollaborierende Roboter (Cobots) am Arbeitsplatz. Es beleuchtet, wie anthropomorphe Wahrnehmungen und Ängste vor technologischer Ersetzung das Vertrauen beeinflussen. Durch sprachliches Framing lassen sich diese Wahrnehmungen steuern, was die Vertrauensbildung fördert. Die interdisziplinäre und empirische Studie bietet tiefere Einblicke in die Dynamiken der Mensch-Roboter-Interaktion und zeigt auf, wie wichtig ein angemessenes Vertrauen für den erfolgreichen Einsatz von Cobots ist.
Tobias Kopp Book order (chronological)


Schriften zum Öffentlichen Recht - 869: Normvermeidende Absprachen zwischen Staat und Wirtschaft
Dissertationsschrift
- 319 pages
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Absprachen zwischen Staat und Wirtschaft gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Atomenergiekonsensgespräche zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen sowie die Abkommen zur Reduzierung klimaschädigender Gase und zum Altautorecycling bilden nur einige Beispiele für den Vormarsch kooperativer Handlungsformen im Bereich der Normsetzung. Der Verfasser unterzieht die normvermeidende Absprache einer grundlegenden Analyse. Er entwickelt zunächst eine Typologie der verschiedenen Abspracheformen und untersucht die politisch-ökonomische Effizienz der Absprachen. Daran schließt sich die rechtliche Charakterisierung der Absprachen unter besonderer Berücksichtigung der Frage, ob die Absprachen rechtlich verbindliche Ansprüche auf Erfüllung oder Vertrauensschutztatbestände begründen. Tobias Köpp untersucht außerdem die rechtlichen Grenzen, die das Verfassungs-, Wettbewerbs- und Europarecht der staatlichen Mitwirkung an den Absprachen setzen. Hierzu erörtert er u. a. die Restriktionen, die sich aus Gesetzgebungspflichten, den Grundrechten Beteiligter und Dritter sowie dem Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip ergeben.