Pascal Mercier, the pseudonym of Peter Bieri, is a Swiss writer and philosopher. Mercier delves into the intricate questions of human existence, identity, and the search for meaning in a chaotic world. His prose is known for its introspective depth, philosophical resonance, and ability to capture the subtle nuances of the human psyche. Mercier often explores themes of memory, loss, and the journey of self-discovery.
Raimund Gregorious is a predictable character. A bookish Latin professor, well-respected, perhaps a little boring. One storm morning, he encounters a beautiful, distraught Portuguese woman in a red leather coat. Later that day Raimund will realise: that moment change everything. All of a sudden nothing in his life feels right.
From the internationally bestselling author of 'Night Train to Lisbon' comes a compelling novel about one man's attempt to extricate himself from his featureless existence and find a life of passion and danger.
It all starts with the death of Martijn van Vliet's wife. His grief-stricken young daughter, Lea, cuts herself off from the world, right up until the day that she hears a snatch of Bach being played on a violin by a busker. Transfixed by the sweet melody, she emerges from her mourning, vowing to learn the instrument. Lea's all-consuming passion is matched by talent, and she becomes one of the finest players in the country - but as her fame blossoms, her relationship with her father only withers. Desperate to hold on to Lea, Martin is driven to commit an act that threatens to destroy both him and his daughter.
„Bildung beginnt mit Neugierde. Man töte in jemandem die Neugierde ab, und man nimmt ihm die Chance, sich zu bilden. Neugierde ist der unersättliche Wunsch zu erfahren, was es in der Welt alles gibt.“
„Der Gebildete ist einer, der ein möglichst breites und tiefes Verständnis der vielen Möglichkeiten hat, ein menschliches Leben zu leben.“
Erstmals liegt hier ein Überblick vor über das, was man in den letzten drei Jahrzehnten in angelsächsischen Ländern unter "Philosophie des Geistes" verstanden hat. Die Themen: (1) Wie kann man die kausale Rolle mentaler Phänomene in der kausal geschlossenen physischen Welt verstehen? Was ist die Beziehung zwischen Gehirn und Bewusstsein? (2) Was ist Intentionalität? Was ist die Beziehung zwischen Sprache und Denken? (3) Was ist Bewusstsein und Selbstbewusstsein? Was sind die spezifischen Eigenschaften von Erlebnissen? Wie kann unsere subjektive Erlebnisperspektive ein Teil der objektiven Welt sein? (4) Was sind Personen? Welche Bedingungen muss ein Wesen erfüllen, damit es unter diesen Begriff fällt?
Über die Würde als Lebensform – von einem der bedeutendsten deutschsprachigen Philosophen und Romanciers
Was ist das eigentlich, die Würde? Der bekannte Philosoph und Romancier Peter Bieri (›Nachtzug nach Lissabon‹) hat sie zum Gegenstand seines Nachdenkens gemacht. Unter Rückgriff auf eigene Erlebnisse und anhand von Beispielen aus der Literatur erforscht er die Würde nicht als Recht oder als Eigenschaft, sondern als eine bestimmte Art zu leben. Drei Fragen geben dabei den Rahmen ab: Wie behandeln mich die anderen? Wie stehe ich zu den anderen? Wie stehe ich zu mir selbst? Die philosophische Antwort, so stellt sich heraus, ist eine Antwort auf die fundamentale Frage, was das für ein Leben ist, das wir als Menschen leben müssen. Eine so lebendige wie klare Analyse eines der wesentlichen Begriffe unseres Menschseins, ein reiner Lesegenuss.
Erkenne dich selbst! Spätestens seit der Aufklärung sind Selbstbestimmung, Vernunft und freier Wille wesentlich für ein würdiges, zufriedenes, glückliches Leben. Doch was genau bedeutet das? Wie hängen Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung zusammen? Unser Denken, Fühlen und Handeln sind ja auch von äußeren Umständen geprägt. Wie können wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen, sodass es uns nicht einfach nur zustößt? Welche Rolle spielen die anderen, und wie kann es gelingen, das, was wir wollen, in Einklang mit unserer Umgebung zu bringen? Anschaulich und abwechslungsreich erkundet Peter Bieri diese Kernthemen der menschlichen Existenz und regt dazu an, zum Verfasser der eigenen Lebensgeschichte zu werden.
„Ist über die Freiheit nicht schon viel, allzuviel, alles gesagt worden? Nein. Das Buch von Peter Bieri entdeckt die Freiheit, die wir haben - ob wir wollen oder nicht -, wieder neu. Es ist klar bis zur Schönheit, spannend wie ein Roman, mit Anschauung gesättigt. Ein notwendiges Buch auch weil zur Zeit die Versuche, Freiheit wegzuerklären, hohe Konjunktur haben. Ein befreiendes Buch.“ Rüdiger Safranski
Jetzt, da alles vorbei ist, wollen wir unsere Erlebnisse aufschreiben und den Erinnerungen allein gegenübertreten, ohne den Einfluss des anderen. Unsere Berichte sollen wahrhaftig sein, egal wie schmerzhaft sie sind. Nur so, hast du gesagt, können wir die Fesseln unserer Liebe zerschlagen, die mit unserer gemeinsamen Geburt begann und bis heute andauert. Wir standen in der Küche, tranken die letzten Schlücke Kaffee aus den Zwillingsbechern, die Maman für uns hervorgeholt hatte. Ihre zitternden Hände versuchten, ein verlorenes Lächeln zu bewahren. Wir tauschten einen unsicheren Blick aus und hielten die Becher wie früher, doch stießen wir nicht an. In diesen Tagen waren wir wie aus Glas: hart und zerbrechlich zugleich.
Du hast den leeren Becher an die Lippen geführt, bevor du ihn abspültest. Als du zögernd das Küchentuch griffst, hoffte ich, du würdest ihn in die Reisetasche stecken, die im Entrée stand. Stattdessen legtest du ihn behutsam in die Geschirrablage. Dein Blick war voller erschöpfter Tapferkeit und Resignation, denn du musstest den Abschied vollziehen. Ich zitterte vor dem Moment, wo wir nachher unter der Haustür stehen würden, um den letzten Blick zu tauschen.
Während du deinen Mantel anzogst, standest du mit gesenktem Kopf vor mir. Nie wieder würde ich deine Hände auf mir spüren. Ein schrecklicher Augenblick ließ mich glauben, du würdest mir die Hand geben, was wir nie getan hatten. Doch dann hast du dich gebü