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Johannes Key

    Peter Singers Potentialitätsargument und dessen Problematisierung
    Das Problem der Theodizee in David Humes Dialoge über natürliche Religion
    Möglichkeiten zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen im Ethikunterricht
    Einflüsse der Poetik auf Schillers "Wallenstein"
    Entstehung, Notwendigkeit und Wandel des Weltbildes
    Tucholskys Dialektlyrik am Beispiel von Danach
    • Der Autor analysiert die Dialektalgedichte und thematischen Essays von Kurt Tucholsky, die sich mit Berlin und seinen Bewohnern auseinandersetzen. Tucholsky äußert eine kritische Haltung zum Gebrauch des Berliner Dialekts, was auf eine tiefere Reflexion über Sprache und Identität hinweist. Die Arbeit beleuchtet die Vielfalt und Ausdruckskraft seiner Texte, die trotz seiner Zurückhaltung im Dialektgebrauch eindrucksvoll sind. Diese Studienarbeit bietet somit einen Einblick in die sprachlichen und kulturellen Aspekte Berlins aus der Perspektive eines bedeutenden Schriftstellers.

      Tucholskys Dialektlyrik am Beispiel von Danach
    • Die Arbeit untersucht den Begriff der Weltanschauung aus verschiedenen Perspektiven, darunter anthropologische, soziologische und kulturelle Aspekte. Besonders im Fokus steht, wie anthropologische Bedingungen die Entwicklung spezifischer Weltanschauungen beeinflussen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Zudem wird analysiert, wie sich Weltanschauungen unter unterschiedlichen Bedingungen verändern und welche Auswirkungen dies auf das Selbstverständnis des Menschen sowie die Organisation sozialer Beziehungen und staatlicher Vorstellungen hat.

      Entstehung, Notwendigkeit und Wandel des Weltbildes
    • Die Studienarbeit untersucht die Entstehung von Schillers Tragödie "Wallenstein" und dessen Auseinandersetzung mit der Poetik des Aristoteles. Schiller, der zunächst mit dem historischen Stoff kämpft, wird durch Goethes Brief und die aristotelischen Empfehlungen inspiriert. Die Arbeit beleuchtet die Einflüsse dieser Theorie auf Schillers Werk und analysiert, wie er den unpoetischen historischen Stoff in eine Tragödie verwandelt, die Jammer und Schaudern hervorruft. Zudem wird Lessings Rezeption der Aristoteles-Lehren in diesem Kontext betrachtet und Schillers Missverständnisse thematisiert.

      Einflüsse der Poetik auf Schillers "Wallenstein"
    • Die Arbeit analysiert die uneindeutige Terminologie und die inhaltlichen Differenzen im Bereich der Schlüsselqualifikationen, wie Kernkompetenzen und soft skills. Zunächst werden die Bedingungen und der Sinn des Begriffs erörtert, gefolgt von einem Vergleich verschiedener Kataloge und der Identifizierung von Reduktionsmöglichkeiten. Ein zentrales Anliegen ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen im Ethikunterricht, wobei eine allgemeine methodische Herangehensweise gewählt wird. Abschließend wird das Sokratische Gespräch als exemplarische Unterrichtsform beschrieben, die flexibel auf verschiedene Themen anwendbar ist.

      Möglichkeiten zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen im Ethikunterricht
    • Die Studienarbeit analysiert Humes postum veröffentlichtes Werk "Dialoge über natürliche Religion", das sich mit zentralen Fragen der Religion und Philosophie auseinandersetzt. Besonders im Fokus stehen die Argumente für und gegen die Existenz Gottes sowie die Rolle der menschlichen Erfahrung in der Religionsauffassung. Die Arbeit beleuchtet Humes kritische Haltung zu traditionellen Glaubensüberzeugungen und untersucht die philosophischen Implikationen seiner Argumentation im Kontext der Tugendethik. Sie bietet somit tiefgehende Einblicke in die Verbindung zwischen Humes Denken und der Ethik des 17. und 18. Jahrhunderts.

      Das Problem der Theodizee in David Humes Dialoge über natürliche Religion
    • Das Buch beschäftigt sich mit Peter Singers kritischer Analyse des Potentialitätsarguments in der Medizin- und Bioethik. Singer argumentiert, dass die bloße Möglichkeit, ein rationales und selbstbewusstes Wesen zu werden, nicht ausreicht, um einem Individuum Lebensschutz zu gewähren. Stattdessen stellt er die Auffassung in Frage, dass nur aktuelle Personen, die bestimmte Eigenschaften besitzen, ein Recht auf Leben haben. Die Arbeit bietet eine tiefgehende philosophische Auseinandersetzung mit der Definition von Person-Sein und den ethischen Implikationen für die Bioethik.

      Peter Singers Potentialitätsargument und dessen Problematisierung
    • Das Conatusprinzip ist schlichtweg grundlegend für das Verständnis und die Konstruktion der Ethica: In der Arbeit werden Ursprung, Struktur, Funktionsweise und Konsequenzen des conatus untersucht, somit ihre Voraussetzungen und Folgerungszusammenhänge beleuchtet. An den entsprechenden Stellen werden Konsequenzen und Möglichkeiten für die menschliche Freiheit abgeleitet. Zunächst wird ein grober Überblick der Ethica und des Conatusprinzips skizziert. Um zu klären, welche Einzeldinge im Conatusprinzip gemeint sein können, wird die Verwendung näher betrachtet. Dieses bereichert auch die genaue Interpretation des Conatusprinzips (3p6). Dazu werden Folgerungszusammenhänge und implizite Voraussetzungen expliziert, ‘potentia’ und verschiedene Begriffe des Wesens für den spezifisch menschlichen conatus differenziert. Die Ableitung von 3p6 aus 3p4&5, dessen Geltung in der Sekundärliteratur umstritten ist, wird genauer analysiert und durch eine konjunktivische Lesart neu gedeutet. Damit werden anschließend einerseits Beispiele bewertet, die 3p4 in Widersprüche bringen, und andererseits die Deduktion des Zeitlichen aus dem Endlichen diskutiert.

      Spinozas Conatusprinzip als Grundlage seiner Ethik: Struktur und Funktionsweise innerhalb der spinozanischen Deduktion