Die dramatische Geschichte einer Unternehmerfamilie und ein großer Vater-Sohn-Roman Als Jakobs Vater im Sterben liegt, macht Jakob sich auf ins Zuhause seiner Kindheit. Er beginnt, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen: Sein Großvater Theodor Auber war im Wirtschaftswunder-Deutschland eine schillernde Figur. Er erfand ein Waschpulver und wurde ein reicher Mann, bis er unter ungeklärten Umständen alles verlor. Seine Spurensuche führt Jakob bis nach Rio de Janeiro. Dort trifft er die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie, in der die Karriere seines Großvaters einst begann … »Ein bewegender Familienroman.« HÖRZU »Eine mitreißende Geschichte über Familie, Erfolg, Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen.« Handelsblatt »Ein Pageturner, der in schnörkelloser Sprache das Drama einer Familie vor deutscher Zeitgeschichte erzählt.« dpa »Fesselnd.« hr2 Kultur
Andreas Wunn Books




In Brasilien geht's ohne Textilien
Ein Deutscher in Rio de Janeiro
Witzige und wahre Geschichten aus dem Sehnsuchtsland Brasilien Als Gringo an die Copacabana: Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn zieht nach Rio de Janeiro. Dort wird er zwar herzlich empfangen, doch schnell kommt es zu zuckerhutgroßen Missverständnissen: Ein Handtuch mit an den Strand zu nehmen verstößt gegen die heiligen Strandregeln, nachts an roten Ampeln zu halten ist nicht vorgesehen, und deutsche Arbeitsmoral, deutscher Winter, deutscher Fußball – all das löst bei einem Brasilianer sowieso nur Mitleid aus. Mit viel Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Andreas Wunn vom Leben im Sehnsuchtsland Brasilien.
»Wann immer ich an die Flucht meiner Mutter denke, sehe ich das Sonnenblumenfeld vor meinem Auge. Und irgendwo darin stelle ich mir meine schlafende Mutter vor und den Hund und die Grenzsoldaten. Eigentlich hat meine Mutter nie wirklich von früher erzählt. Nicht von ihrer Kindheit als Deutsche in Jugoslawien, nicht von der Flucht, nicht vom Ankommen in Deutschland. Für sie war das Dorf, in dem sie geboren wurde, ein untergegangener Sehnsuchtsort. Kann ein Ort Heimat sein, an den man sich kaum erinnert?« Jahrzehntelang hat Andreas Wunns Mutter dazu geschwiegen, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Gebiet Jugoslawiens nach Deutschland floh. Auch über ihre Wurzeln — jene der Donauschwaben im Banat — sprach sie nicht viel. 2017 endlich, genau 70 Jahre nach ihrer Flucht, beschließt Wunn, zusammen mit ihr eine Reise in die Region ihrer Kindheit zu machen: entlang ihrer damaligen Fluchtroute, die heute als »Balkan-Route« bekannt ist. Ihre Reise führt Mutter und Sohn über Süddeutschland, Österreich und Ungarn bis nach Serbien. Entstanden ist die anrührende Erzählung eines Nachkriegsschicksals, aber auch die persönliche Wiederentdeckung eines fast vergessenen Stücks deutscher Geschichte, die vor Jahrhunderten begann und nach dem Zweiten Weltkrieg endete.
Brasilien für Anfänger, Insider und Liebhaber Karneval und Kriminalität, Fußballzauber und Favelakriege, Sambapartys und Sozialproteste: Brasilien ist das Land der Gegensätze – auf der einen Seite die pure Lebensfreude, bunt, aufregend und sinnlich, auf der anderen unübersichtlich und im Umbruch. Andreas Wunn, Brasilien-Korrespondent des ZDF, reist in Millionenmetropolen und auf Dschungelpfaden, erlebt die 1000 Realitäten Brasiliens und beschreibt das Sehnsuchtsland der Superlative, das viel mehr zu bieten hat als die Summe seiner Klischees.