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Dimitrios Meletis

    Graphetik
    Sein oder des Nichtseins: die Semantik des Genitivs der Negation im Russischen
    Mein Vatergrant. Life is a Story - story.one
    • Im Zentrum der Geschichte stehen die komplexen Beziehungen zwischen einem griechischen Macho-Vater und seinem halbgriechischen schwulen Sohn. Der Sohn durchlebt ein emotionales Coming-out, das zu einer langen Funkstille zwischen den beiden führt. Die Erzählung beleuchtet die Herausforderungen und Missverständnisse, die aus kulturellen Unterschieden und familiären Erwartungen entstehen. Im Verlauf der Handlung entwickeln sich zahlreiche kleine Annäherungen, die die Möglichkeit einer Versöhnung und ein besseres Verständnis zwischen Vater und Sohn thematisieren.

      Mein Vatergrant. Life is a Story - story.one
    • Der Genitiv der Negation (GenNeg) ist ein typisches linguistisches Phänomen in slawischen Sprachen, das im Russischen in zwei syntaktischen Positionen auftritt und jeweils mit einem anderen Kasus konkurriert: in der Subjektposition mit dem Nominativ und in der Objektposition mit dem Akkusativ. Diese Kasuskonkurrenzen stellen LinguistInnen seit über hundert Jahren vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug darauf, in welchen Kontexten der GenNeg erlaubt ist und welche Bedeutungsunterschiede sich aus den Kasusalternationen ergeben. Nach einem umfangreichen Theorieteil, der den russischen Genitiv sowie relevante semantische und syntaktische Forschungsansätze zum GenNeg behandelt, wird eine qualitative Analyse ausgewählter Beispiele aus der Fachliteratur durchgeführt, um die Gültigkeit dieser Ansätze zu testen. Zudem werden analoge Sprachstrukturen aus dem russischen Nationalkorpus und Grammatikalitätsurteile von L1-SprecherInnen herangezogen, um die sprachliche Realität zu überprüfen. Es zeigt sich, dass Nomen mit GenNeg-Markierung bestimmte Merkmale aufweisen: Sie haben keine relative Existenz-/Präsenzpräsupposition und bezeichnen Merkmale statt Individuen, was zu einer unspezifischen, indefiniten Lesart führt. Aufgrund von Sprachwandelprozessen nimmt die Frequenz des GenNegs ab, während die anderen Kasus zur neutralen Wahl werden. Abschließend werden Desiderata formuliert, die als Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung di

      Sein oder des Nichtseins: die Semantik des Genitivs der Negation im Russischen
    • Graphetik

      Form und Materialität von Schrift

      Dieses Buch stellt die erste umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Graphetik dar – jenem interdisziplinären Forschungsfeld, das die Form und Materialität von Schrift untersucht. Neben einer kritischen wissenschaftsgeschichtlichen Darstellung der wichtigsten Beiträge zentraler Vertreterinnen und Vertreter werden relevante Definitionen gesammelt und diskutiert. Ein vorgeschlagenes Modell rückt graphetische Beschreibungsebenen und Einheiten in den Fokus, bevor schließlich der perzeptive Aspekt von Schrift beleuchtet wird und Konzepte wie Leserlichkeit und Lesbarkeit besprochen werden. Ein programmatisches Fazit samt Desideratakatalog wagt zuletzt einen Blick in die Zukunft der Graphetik.

      Graphetik