Soldaten und Ehefrauen berichten über Verantwortung, Humanität und Belastung im Auslandseinsatz
184 pages
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Die Corona-Pandemie hebt die Bedeutung von Alltagshelden hervor, die bereit sind, Gefahren und Belastungen auf sich zu nehmen, um das Wohl anderer zu schützen. In diesem Buch wird unbefangen über diese Heldinnen und Helden gesprochen, die in schwierigen Zeiten eine zentrale Rolle spielen. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich auf diese Menschen verlassen zu können und ihre Beiträge zur Gesellschaft wertzuschätzen.
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens veröffentlicht der „Freundeskreis Zentrum Innere Führung e. V.“ dieses Buch, das am 4. Mai 2006 in Koblenz gegründet wurde. Der Verein fördert die Bildungsarbeit zur Inneren Führung in enger Zusammenarbeit mit der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, die die Veröffentlichung unterstützt. Die Herausgeber möchten den Soldatenberuf, die Führungskultur der Bundeswehr und die Rahmenbedingungen des Dienstes – sowohl im Einsatz als auch im Alltag – praxisnah und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Die AutorInnen reichen von hochrangigen Militärs bis zu jungen Soldaten, von Aktiven und Reservisten bis zu Bundestagsabgeordneten, Soziologen, Journalisten und Militärgeistlichen. Sie teilen eindrucksvoll ihre Erfahrungen und Vorstellungen, die an bewährten Verhaltensnormen der Inneren Führung orientiert sind. Das Buch verdeutlicht, dass „Schützen, Retten, Kämpfen – Dienen für Deutschland“ vielfältige individuelle und öffentliche Aspekte umfasst, die von Staat und Gesellschaft berücksichtigt werden müssen. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur notwendigen öffentlichen Debatte über den Auftrag der Bundeswehr sowie die dafür erforderlichen Kräfte und Mittel.