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Alexander von Humboldt

    September 14, 1769 – May 6, 1859

    Alexander von Humboldt was a German naturalist and explorer whose quantitative work in botanical geography laid the foundations for the field of biogeography. His extensive travels through Latin America and subsequent voluminous descriptions offered a modern scientific perspective on the region and were among the first to propose the former connection of lands bordering the Atlantic. Through his ambitious five-volume work, he sought to unify the disparate branches of scientific knowledge, leaving a profound legacy on how we understand the natural world and its interconnectedness.

    Alexander von Humboldt
    Geographie der Pflanzen
    Mein vielbewegtes Leben
    Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents
    Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents I-II
    Botanische Illustrationen
    Views of nature
    • Views of nature

      • 344 pages
      • 13 hours of reading

      The influence of Alexander von Humboldt (1769–1859) extends beyond natural sciences into broader cultural realms. His 1799–1804 expedition to Central and South America with botanist Aimé Bonpland not only paved the way for significant scientific surveys in the nineteenth century but also provided material for his numerous works, blending scientific rigor with aesthetic beauty. These writings inspired notable figures like Emerson, Goethe, and Thoreau. Humboldt’s most renowned work, Views of Nature, stands out as both a seminal piece of early nature writing and a personal favorite. The essays within are innovative and were cited by Thoreau as a model for his own nature writing. The book's extensive endnotes showcase Humboldt’s eloquent prose and insights into vegetation structure, climate patterns, and their artistic implications. Aimed at both literary and scientific audiences, Views of Nature was widely translated and read across Europe and the Americas in the nineteenth century. However, it has been unavailable in English for over a century, leading to its neglect in the U.S. during the twentieth century. Today, Humboldt’s contributions to the humanities and sciences are experiencing a revival, making this new translation a vital addition to the discourse.

      Views of nature
      3.6
    • Botanische Illustrationen

      • 46 pages
      • 2 hours of reading

      Erstmals als Poster: Humboldts wissenschaftliches Erbe Ein Muss für alle, die sich für Alexander von Humboldt und seine botanischen Studien interessieren: dieser Band mit 22 heraustrennbaren Postern zeigt die auf Humboldts Forschungen basierenden Pflanzendarstellungen in brillantem Detail und ermöglicht die ästhetische Würdigung seines Entdeckertums. Gefertigt nach den Aufzeichnungen seiner Amerikanischen Forschungsreise, illustrieren die hier versammelten, aufwendig reproduzierten Blätter Humboldts pflanzliche Fundstücke, die er auf zahlreichen Reisen durch Urwälder, entlang von Flüssen und bergigen Landschaften fand. Sowohl für detaillierte Studien als auch als dekoratives Element einsetzbar, gelingt es dieser botanischen Schatzkiste, jeden Raum zu verschönern und jeden, der sich zur Natur hingezogen fühlt, zu inspirieren. Ausstattung: Mit heraustrennbaren Postern

      Botanische Illustrationen
    • Mein vielbewegtes Leben

      • 283 pages
      • 10 hours of reading

      Ausgezeichnet als Historisches Buch des Jahres 2009 von der Zeitschrift „Damals“, bietet dieser illustrierte Prachtband anlässlich des 150. Todestages einen tiefen Einblick in das Leben und Denken von Alexander von Humboldt. Sein Bruder Wilhelm beschrieb ihn 1817 als eine der merkwürdigsten Naturen. Humboldt finanzierte seine Reisen selbst und verstand Forschung als eine persönliche Erfahrung. In Lateinamerika wird er als Freiheitsheld und „wahrer Entdecker“ verehrt, während er in Europa als letzter großer Universalgelehrter gilt. Frank Holl, ein renommierter Humboldt-Kenner, präsentiert Humboldts Leben chronologisch durch seine eigenen Texte, darunter klassische Schriften, Briefe und Reisetagebücher. Leser können Humboldt so unmittelbar erleben wie nie zuvor. Das Buch enthält viele Überraschungen und zentrale Texte in wenig bekannten Fassungen, die oft intensiver und frischer wirken als spätere Publikationen. Diese Texte reflektieren auch politische Ansichten ohne diplomatische Rücksichten. Erläuternde Überleitungen und mehr als 100 meist farbige Abbildungen begleiten die Texte und schaffen ein authentisches Bild des großen Universalgelehrten.

      Mein vielbewegtes Leben
      5.0
    • Geographie der Pflanzen

      Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass

      • 381 pages
      • 14 hours of reading

      Die Geographie der Pflanzen stellt ein zentrales Lebensprojekt von Alexander von Humboldt dar, das sowohl empirische Forschung als auch ästhetische Betrachtung vereint. Der Band präsentiert erstmals edierte Manuskripte, Notizen und Briefe, die Humboldts umfassende biogeographische Erkenntnisse aus den amerikanischen Tropen dokumentieren. Diese Materialien beleuchten seine Methoden der Datensammlung und Vernetzung mit anderen Wissenschaftlern. Begleitende wissenschaftshistorische Beiträge analysieren die Ursprünge und Kontexte seiner Biogeographie sowie die Einflüsse weniger bekannter Zeitgenossen und Kritiker.

      Geographie der Pflanzen
      5.0
    • Diese große Erzählung zeigt Humboldt auf der Höhe seiner Möglichkeiten als Entdeckungsreisender, Naturwissenschaftler, Historiker und Anthropologe. Sie umfaßt nicht nur die Landschaften und die Pflanzenwelt Lateinamerikas, sondern auch Rituale und Menschenopfer, Mythen und Kalendersysteme, Schmuck und Kleidung, Architektur und Kunst, Eroberungszüge und Völkerwanderungen sowie die Grausamkeiten der Spanier und die Vernichtung der indigenen Reiche. Humboldts Werk sprengt die Grenzen und die Perspektiven jeder Einzeldisziplin. Als einer der ersten hat er erkannt, daß die altamerikanischen Kulturen ebenso zum Erbe der Menschheit gehören wie die der Ägypter, der Inder, der Griechen und der Römer. Mit seiner sprachlichen Originalität und dem Reichtum seiner Illustrationen lädt dieser Band zum Besuch eines imaginären Museums ein, in dem Bilder und Texte einander beleuchten. Humboldts Ansichten gehen nicht nur die Wissenschaft an. Jeder, der Lateinamerika kennt und liebt, wird hier auf seine Kosten kommen.

      Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas
      5.0
    • Kosmos

      • 999 pages
      • 35 hours of reading

      Während die Bibel im Supermarkt verramscht wird, ist Humboldts Gegenentwurf zur Heiligen Schrift in den größten Buchhandlungen kaum zu finden. Humboldts Kosmos gehört zum unverzichtbaren Kanon unserer Zivilisation, und die Zeit ist reif, dieses Werk wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Die Bedeutung des Kosmos wird treffend durch Humboldts eigene Worte beschrieben: „Ich fange den Druck meines Werkes (des Werks meines Lebens) an. Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt, alles was wir heute von den Erscheinungen der Himmelsräume, von den Nebelsternen bis zur Geographie der Moose auf den Granitfelsen wissen, alles in Einem Werke darzustellen.“ Der große Naturforscher und Universalgelehrte erzählt von Muschelverkalkungen und Sternschnuppen, von Schwarzen Löchern und der Schönheit der Natur in den Tropen und im Eismeer. Er lehrt uns das Staunen und weckt die Lust, weiter zu fragen: Wie schön wäre es doch, wenn man mehr wüßte. Humboldts populärwissenschaftlichen Kosmos-Vorlesungen lauschte einst halb Berlin – vom Arbeiter bis zur Hofgesellschaft. Die Erstausgabe des Kosmos erschien zwischen 1845 und 1862 in fünf Bänden und erreichte eine Auflage von 80.000, was für damalige Verhältnisse enorm war. Unsere Neuedition berücksichtigt erstmals alle von Humboldt vorgenommenen Korrekturen und Zusätze, wobei die wissenschaftliche Zuverlässigkeit von zwei ausgewiesenen Humboldt-Experten garantiert wird.

      Kosmos
      4.4
    • Tierleben

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Die Forschungsergebnisse, die Alexander von Humboldt von seiner großen Amerikareise in den Jahren von 1799 bis 1804 mitbrachte, revolutionierten das damalige Wissen und den Blick der Alten auf die Neue Welt. Seine Texte über die exotischen Tiere, die zuvor kein Europäer gesehen, geschweige denn beschrieben hatte, waren ein Meilenstein für die Zoologie und wurden auch in Zeitungen für ein großes Publikum nachgedruckt. Systematisch erschlossen und zugänglich sind sie heute seltsamerweise nicht mehr. Der vorliegende Band bietet mit einer Auswahl von fünfzehn Tiertexten- und zeichnungen einen Einblick in Alexander von Humboldts Tierleben und illustriert das Wissenschaftsideal des großen Naturforschers.

      Tierleben
      4.0
    • Alexander von Humboldts legendäre Kosmos-Vorträge in der Berliner Sing-Akademie waren Sternstunden in der Geschichte der Wissenschaftspopularisierung. Tausende Berlinerinnen und Berliner zogen im Winter 1827/28 in den damals größten Vortragssaal der Stadt, um sie zu hören. Der vorliegende Band präsentiert erstmals den zuverlässigen, vollständigen, anhand der Handschrift korrigierten Text der sechzehn Vorträge. Ein ausführliches Vorwort der Herausgeber erläutert allgemeinverständlich den Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand zu den Vorträgen sowie deren Bedeutung aus heutiger Sicht. Ausgewählte Faksimiles aus der Handschrift selbst und aus Humboldts Nachlass vermitteln einen Eindruck der historischen Quellen.

      Die Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie
      4.0
    • 70 Jahre Forschung, 70 Publikationsorte, 70 ausgewählte Texte: Der internationalste Publizist der Goethezeit wird als Meister der kleinen Formen neu entdeckt. Alexander von Humboldts Aufsätze, Artikel und Essays haben eine bemerkenswerte Verbreitung erfahren: Nahezu 800 Texte in 15 Sprachen, die 30 Disziplinen abdecken und in 750 Medien an 250 Orten auf 5 Kontinenten veröffentlicht wurden. Von 1789 bis 1859 hat er kontinuierlich veröffentlicht. Diese Sammlung enthält 70 Texte, einen aus jedem Jahr, die exemplarisch sein Werk, Forschen, Denken und Leben widerspiegeln. Darunter ist sein berühmter Selbstversuch mit Zitteraalen in Südamerika, deren elektrische Schläge Pferde töten können – Humboldt überlebte und berichtete ausführlich darüber. Auch sein letzter Brief an die Öffentlichkeit, verfasst kurz vor seinem Tod im Alter von 90 Jahren, ist enthalten. In diesem launigen „Ruf um Hülfe“ bittet er höflich, aber mit ungeduldigem Unterton, von verschiedenen Anliegen abzusehen, da seine Zeit knapp wird und er sie seiner Forschung widmen möchte. Diese Sammlung versammelt 70 Texte aus Humboldts neu zu entdeckendem publizistischen Œuvre. Der prachtvolle Groß-Oktav-Band ist in Minion gesetzt, zweifarbig auf alterungsbeständigem Werkdruckpapier gedruckt, stabil gebunden und enthält ein Lesebändchen. Der Einband aus geprägtem grauen Feinleinen wird von einem farbigen Schutzumschlag aus halbtransparentem Kunststoff geschützt.

      Der andere Kosmos
      4.0
    • Die Wiederentdeckung der Neuen Welt

      • 499 pages
      • 18 hours of reading

      HUMBOLDT, A. DIE WIEDERENTDECKUNG DER NEUEN WELT. ERSTMALS ZUSAMMENGESTELLT AUS DEM UNVOLLENDETEN REISEBERICHT UND DEN REISETAGEBUECHERN. HRSG. UND EINGELEITET VON P. K. SCHAEFER [HARDBACK] . BERLIN, 1989, 500 p. laminas.Encuadernacion original. Nue

      Die Wiederentdeckung der Neuen Welt
      4.0
    • Die Russland-Expedition

      Von der Newa bis zum Altai

      • 220 pages
      • 8 hours of reading

      Mit seiner Russland-Reise im Jahr 1829 erfüllt sich für Alexander von Humboldt ein Jugendtraum. Nach dem Südamerika-Unternehmen dreißig Jahre zuvor ist es seine zweite große Expedition - die bislang jedoch weitaus weniger bekannt ist. Auf Einladung des Zaren Nikolaus I. bereist Humboldt die Weiten des eurasischen Kontinents bis an die chinesische Grenze. Mehr als 18.000 Kilometer werden er und seine Begleiter am Ende zurückgelegt haben. Während Humboldt die Natur erforscht - Berge und Gesteine, Tiere und Pflanzen und vor allem das Klima -, durchmisst er zugleich ein Imperium, das sich in einer Phase der Repression befindet. Von politischen Zwängen kann auch er sich nicht freihalten. Aus den Reisebriefen Humboldts an den russischen Finanzminister, an den Bruder Wilhelm und den Freund François Arago sowie dem Bericht seines Begleiters Gustav Rose hat Oliver Lubrich eine mehrstimmige Erzählung von dieser Expedition zusammengestellt. Sie vermittelt ein lebhaftes Bild des schon damals international berühmten Gelehrten, aber auch des einfühlsamen Bruders und Freundes.

      Die Russland-Expedition
      2.0
    • Über die Freiheit des Menschen

      Auf der Suche nach Wahrheit

      • 195 pages
      • 7 hours of reading

      Mit erstaunlicher Weitsicht formulierte Humboldt die Konsequenzen der modernen Zivilisation. Seine Gedanken über Freiheit, Menschenrechte und die Widersprüche des Fortschritts sind am Beginn des neuen Jahrtausends von geradezu brisanter Aktualität.

      Über die Freiheit des Menschen
      3.4
    • Das Buch der Begegnungen

      Menschen – Kulturen – Geschichten aus den Amerikanischen Reisetagebüchern von Alexander von Humboldt

      Bibliophiler Prachtband Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. «Das Buch der Begegnungen», das die emphatischsten Zeugnisse aus den «Amerikanischen Reisetagebüchern» versammelt, zeigt einen warmherzigen Menschen ohne Berührungsängste. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl exotischer Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Als einer der ersten Europäer überhaupt kritisierte er Kolonialismus, Sklavenhandel und christlichen Bekehrungseifer. Dagegen betonte er die Würde und den kulturellen Reichtum vermeintlich primitiver Völker. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gebe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus. Und selbst im 21. Jahrhundert kommt Alexander von Humboldt als Anwalt einer universellen Humanität wie gerufen. Bibliophiler Prachtband: gebunden in bedrucktes Leinen, zweifarbig gedruckt, fadengeheftet, mit farblich abgestimmtem Lesebändchen, gestaltetem Vorsatz sowie Originalillustrationen Alexander von Humboldts Ausstattung: mit ca. 10 Abb.

      Das Buch der Begegnungen
      3.0
    • Der große Naturforscher und Reiseschriftsteller Alexander von Humboldt erlebt seit einigen Jahren eine erstaunliche Renaissance. Wissenschaftlich und literarisch zugleich, lassen uns seine Schriften staunen über den Reichtum der Natur, und sie wecken die Sehnsucht nach einem Verständnis fremder Kulturen. Dieses attraktive Lesebuch, herausgegeben von dem Humboldt-Kenner Oliver Lubrich, bietet eine repräsentative Auswahl aus dem Gesamtwerk, mit ausnahmslos ungekürzten Texten im originalen Wortlaut. Mit einem Nachwort des Herausgebers und den Werkbeiträgen aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

      Das große Lesebuch
      3.3
    • Zum 150. Todestag Alexander von Humboldts am 6. Mai 2009: Ein außergewöhnliches Geschenkbuch. Es ist eine Originalausgabe mit beeindruckenden Be- und Erkenntnissen des berühmten Naturforschers und Universalgelehrten, die seine Vision einer humanen, friedlichen und vernetzten Welt sichtbar machen. Denn 'Ideen können nur nützen, wenn sie in vielen Köpfen lebendig werden'. Frank Holl, einer der besten Humboldt-Kenner weltweit, stellt in dieser Sammlung von Originalzitaten aus Briefen, Tagebüchern und Werken, deren Fundstellen im Anhang nachgewiesen werden, jenen Mann vor, der schon zu Lebzeiten als außergewöhnlich galt. Die fünfjährige Forschungsreise in die Tropen Amerikas, zu der der junge Gelehrte 1799 aufbrach, begründete seinen Weltruhm. In seinem gigantischen Werk ›Kosmos‹ versuchte er, die gesamte materielle Welt einschließlich des Weltalls darzustellen. Die fünf thematischen Kapitel folgen den Lebensspuren Alexander von Humboldts (1769-1859) und laden zur spannenden und vergnüglichen Begegnung ein. Die Sammlung vereint die wichtigsten, scharfzüngigsten und schönsten Gedanken Humboldts. Sie macht deutlich, wie überraschend aktuell die Ideen des Naturforschers, Kosmopoliten und Verfechters der Menschenrechte sind. Wie in einem Mosaik lässt sich darin die Biographie und die Essenz seiner Weltsicht entdecken. Als 'Mann für das 21. Jahrhundert' empfahl ihn Hans Magnus Enzensberger allen zur Lektüre.

      Es ist ein Treiben in mir
      2.4
    • Weltmann und Hofkünstler

      Alexander von Humboldts Briefe an Christian Daniel Rauch. Kommentierte Edition

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Der Gelehrte Alexander von Humboldt gehört gleich Goethe zu den Größen einer Zeit, die im geistigen Austausch mittels kürzerer oder längerer Briefe ihre Ideen und Projekte, Gedanken und Gefühle transportierten. Derartige Quellen sind von höchster Anschaulichkeit und großer Lebendigkeit. Fast 150 Briefe Humboldts an den Bildhauer Christian Daniel Rauch, der – beispielsweise durch das Reiterstandbild Friedrichs des Großen Unter den Linden – in Berlin allgegenwärtig ist, werden hier erstmals veröffentlicht und fachkundig kommentiert. In den zwischen 1807 und 1857 geschriebenen Briefen entsteht ein höchst facettenreicher Einblick in die Welt zwischen Kunst und Wissenschaft, Bürgertum und Hof, Frankreich und Deutschland, zwischen zwei engen Freunden. So schrieb Humboldt 1836 an Rauch: 'Sie, verehrter Freund, sind seit meines Bruders Tod mir die erfreulichste, anmutigste Erscheinung in dieser mir verödeten Welt.'

      Weltmann und Hofkünstler
    • Wenn der Mensch mit regsamem Sinne die Natur durchforscht, oder in seiner Phantasie die weiten Räume der organischen Schöpfung misst, so wirkt unter den vielfachen Eindrücken, die er empfängt, keiner so tief und mächtig als der, welchen die allverbreitete Fülle des Lebens erzeugt. Ueberall, selbst am beeisten Pol, ertönt die Luft von dem Gesange der Vögel, wie von dem Sumsen schwirrender Insecten. Nicht die unteren Schichten allein, in welchen die verdichteten Dünste schweben, auch die oberen ätherischreinen, sind belebt. Denn so oft man den Rücken der Peruanischen Cordilleren, oder, südlich vom Leman-See, den Gipfel des Weissen-Berges bestieg, hat man selbst in diesen Einöden noch Thiere entdeckt. Am Chimborazo, sechsmal höher als der Brocken, sahen wir Schmetterlinge und andere geflügelte Insecten. Wenn auch, von senkrechten Luftströmen getrieben, sie sich dahin, als Fremdlinge, verirrten, wohin unruhige Forschbegier des Menschen sorgsame Schritte leitet; so beweiset ihr Daseyn doch, dass die biegsamere animalische Schöpfung ausdauert, wo die vegetabilische längst ihre Grenze erreicht hat. Höher, als der Kegelberg von Teneriffa auf den Aetna gethürmt; höher, als alle Gipfel der Andeskette, schwebte oft über uns der Cundur, der Riese unter den Geiern. Raubsucht und Nachstellung der zartwolligen Vikunnas, welche gemsenartig und heerdenweise in den beschneiten Grasebenen schwärmen, locken den mächtigen Vogel in diese Region.

      Ideen zu einer Physiognomik der Gewächse
    • Ansichten der Natur

      (Band 167, Klassiker in neuer Rechtschreibung)

      • 116 pages
      • 5 hours of reading

      In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« präsentiert Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Duden-Schreibweise. Alexander von Humboldts »Ansichten der Natur« vermittelt den Eindruck der Natur selbst. Humboldt betont, dass er stets wahrhaftig und wissenschaftlich beschreiben wollte, ohne in die trockenen Bereiche des Wissens abzudriften. Der Erstdruck erschien 1808, hier wird die dritte, verbesserte Ausgabe von 1849 neu herausgegeben. Die Gestaltung des Umschlags stammt von Rainer Richter und nutzt eine Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Der Text ist in Minion Pro, 11 pt gesetzt. Alexander von Humboldt, 1769 in Berlin geboren, erhielt eine umfassende Ausbildung durch Hauslehrer und bedeutende Intellektuelle der Aufklärung. Seine weitreichenden Reisen führten ihn zu Feldstudien in verschiedenen Disziplinen, darunter Botanik, Physik, Astronomie, Wirtschaftsgeografie, Ethnologie und Demografie. Er korrespondierte mit den angesehensten Wissenschaftlern seiner Zeit und erlangte große Popularität in der Wissenschaft. Am 6. Mai 1859 starb Humboldt, der von der Akademie der Wissenschaften zu Berlin als „erste wissenschaftliche Größe seiner Zeit“ bezeichnet wurde, während die Pariser Akademie ihn den „neuen Aristoteles“ nannte.

      Ansichten der Natur
    • Kosmos - Band IV

      Band IV

      • 284 pages
      • 10 hours of reading

      A.v. H. Opus Magnum Band 4: Spätestens seit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt ist er auch den bundesdeutschen Durchschnittslesern geläufig: Alexander von Humboldt. Schon zu Lebzeiten eine Art Superstar der Wissenschaft, war Humboldt nur in Superlativen zu beschreiben: Einer der meistgelesenen Wissenschaftsautoren bis heute, einer der führenden Naturforscher seiner Epoche, der Mitbegründer der modernen Geografie als Forschungsgebiet und einer der letzten Universalgelehrten der Geschichte. Gröls-Klassiker (Edition Werke der Weltliteratur)

      Kosmos - Band IV
    • Kosmos Band 3

      Entwurf einer physischen Weltbeschreibung

      • 276 pages
      • 10 hours of reading

      A.v. H. Opus Magnum Band 3 - Spätestens seit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt ist er auch den bundesdeutschen Durchschnittslesern geläufig: Alexander von Humboldt. Schon zu Lebzeiten eine Art Superstar der Wissenschaft, war Humboldt nur in Superlativen zu beschreiben: Einer der meistgelesenen Wissenschaftsautoren bis heute, einer der führenden Naturforscher seiner Epoche, der Mitbegründer der modernen Geografie als Forschungsgebiet und einer der letzten Universalgelehrten der Geschichte. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

      Kosmos Band 3
    • Alexander von Humboldts Korrespondenz mit Franz Bopp, dem Begründer der Indogermanistik und dem wohl einflussreichsten Sanskritisten seiner Zeit, öffnet den Blick auf ein bislang kaum erforschtes Interessensgebiet des Naturforschers Humboldt. Angeregt durch die Sprachstudien seines Bruders Wilhelm, fand Alexander von Humboldt in der vergleichenden Sprachforschung ein Mittel, um der Frühzeit der Menschheitsentwicklung nachzuspüren. Der Gelehrte sah in den verschiedenen Sprachen die Wanderungen der Völker gespiegelt. So nutze er beispielsweise den Vergleich der Bezeichnungen von Nutzpflanzen als Beleg für Kulturkontakte alter Völker. Der Briefwechsel illustriert einerseits die kulturhistorische Neugier Humboldts, andererseits ist er ein Ausweis der detaillierten Gelehrsamkeit des Sprachforschers Bopp. Die Erkenntnisse dieses wissenschaftlichen Gespräches fanden ihren Niederschlag in Humboldts Werken, vor allem in den "Kritischen Untersuchungen über die historische Entwickelung der geographischen Kenntnisse von der Neuen Welt" und im "Kosmos". Die Briefe bieten die Möglichkeit, den Weg der Humboldt'schen Wissensgenerierung von der schriftlichen Kommunikation zum gedruckten Werk nachzuvollziehen. Der vorliegende Band umfasst 60 Briefe aus den Jahren 1816 bis 1859 sowie zwei Abhandlungen Humboldts zur Geschichte der Zahlzeichen in kritischer Edition. Die Korrespondenz wird durch zahlreiche Abbildungen illustriert.

      Alexander von Humboldt, Franz Bopp Briefwechsel
    • Kosmos Band 2

      Entwurf einer physischen Weltbeschreibung

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      A.v. H. Opus Magnum Band 2 - Spätestens seit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt ist er auch den bundesdeutschen Durchschnittslesern geläufig: Alexander von Humboldt. Schon zu Lebzeiten eine Art Superstar der Wissenschaft, war Humboldt nur in Superlativen zu beschreiben: Einer der meistgelesenen Wissenschaftsautoren bis heute, einer der führenden Naturforscher seiner Epoche, der Mitbegründer der modernen Geografie als Forschungsgebiet und einer der letzten Universalgelehrten der Geschichte. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

      Kosmos Band 2
    • Kosmos - Band IV

      • 284 pages
      • 10 hours of reading

      A.v. H. Opus Magnum Band 4: Spätestens seit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt ist er auch den bundesdeutschen Durchschnittslesern geläufig: Alexander von Humboldt. Schon zu Lebzeiten eine Art Superstar der Wissenschaft, war Humboldt nur in Superlativen zu beschreiben: Einer der meistgelesenen Wissenschaftsautoren bis heute, einer der führenden Naturforscher seiner Epoche, der Mitbegründer der modernen Geografie als Forschungsgebiet und einer der letzten Universalgelehrten der Geschichte. Gröls-Klassiker (Edition Werke der Weltliteratur)

      Kosmos - Band IV
    • Schön ist alles, was unser Herz berührt

      Kleine Lebensweisheiten der Achtsamkeit

      • 28 pages
      • 1 hour of reading

      Dieses Album vereint zarte Dahlienillustrationen mit Weisheiten von Alexander von Humboldt. Es zeigt, wie die Azteken-Blume 1804 nach Berlin kam und inspiriert dazu, die Welt mit Dankbarkeit und Achtsamkeit zu betrachten. Entdecken Sie Nostalgie und die Rückkehr zur Natur.

      Schön ist alles, was unser Herz berührt
    • Kosmos Band 1

      Entwurf einer physischen Weltbeschreibung

      A.v. H. Opus Magnum Band 1 - Spätestens seit Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ ist er auch den bundesdeutschen Durchschnittslesern geläufig: Alexander von Humboldt. Schon zu Lebzeiten eine Art Superstar der Wissenschaft, war Humboldt nur in Superlativen zu beschreiben: Einer der meistgelesenen Wissenschaftsautoren bis heute, einer der führenden Naturforscher seiner Epoche, der Mitbegründer der modernen Geografie als Forschungsgebiet und einer der letzten Universalgelehrten der Geschichte. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

      Kosmos Band 1
    • Kosmos. Band 1

      • 246 pages
      • 9 hours of reading

      "Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt, alles was wir heute von den Erscheinungen der Himmelsräume und des Erdenlebens, von den Nebelsternen bis zur Geographie der Moose auf den Granitfelsen, wissen, alles in Einem Werke darzustellen, und in einem Werke, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt. Jede große und wichtige Idee, die irgendwo aufgeglimmt, muß neben den Thatsachen hier verzeichnet sein." (Alexander von Humboldt, Brief an Karl August Varnhagen von Ense, 1834.) Wie kein anderer Forscher prägt Humboldt bis heute unser Denken. Als "Erfindung der Natur" bezeichnet etwa die Historikerin Andrea Wulf sein radikal neues Denken über die Umwelt als ein lebendiges Ganzes, als einen "Kosmos". Wer heutige Diskussionen um Nachhaltigkeit und Klimawandel in ihrer jeweiligen Beziehung zur gesamten Natur verstehen möchte, findet die Grundlagen dafür im "Kosmos". Diese Buchausgabe enthält den ersten der vier Kosmosbände - ungekürzt, in der zu Lebzeiten des Autors erschienenen Fassung. Alexander von Humboldt. Kosmos. Band 1. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Erstdruck: Alexander von Humboldt: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung, Bd. 1, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart/Tübingen, 1845. Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen. Vollständige Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

      Kosmos. Band 1
    • This is a reproduction of a book published before 1923. This book may have occasional imperfections such as missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. that were either part of the original artifact, or were introduced by the scanning process. We believe this work is culturally important, and despite the imperfections, have elected to bring it back into print as part of our continuing commitment to the preservation of printed works worldwide. We appreciate your understanding of the imperfections in the preservation process, and hope you enjoy this valuable book.

      Kosmos: Entwurf Einer Physischen Weltbeschreibung, Erster Band
    • Das ökologische Denken Humboldts wird in drei Textauszügen vor Augen geführt: anhand einer frühen Reise des jungen Humboldt, seiner großen Reise in die amerikanischen Tropen und schließlich seiner Russisch-Sibirischen Forschungsreise. Für Humboldt begreift das System Erde den Menschen als Teil der Natur, wobei in diesem System Erde alles in Bewegung ist: die Kontinente, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen. Die Vorstellung von einem sich ständig verändernden Planeten als Heimstätte des Menschen öffnet auf diese Weise den Blick für einen Lebensbegriff, in dem das Leben des Menschen nur einen Teilbereich des gesamten Lebens ausmacht.

      Auf dem Weg zum ökologischen Denken
    • Briefe

      • 570 pages
      • 20 hours of reading

      In der Publikationsreihe der Forschungsstelle der BBAW werden Schriften und Korrespondenzen aus dem handschriftlichen Nachlass und aus unselbständigen Schriften des Universalgelehrten und Forschungsreisenden Alexander von Humboldt (1769-1859) ediert. Neben Reisetagebüchern und Briefwechseln finden hier auch Sammelbände mit wissenschaftlichen Aufsätzen und Monographien Aufnahme. Die kommentierte Bibliographie der selbständig erschienenen Werke Humboldts ist ebenso Bestandteil der Reihe wie ein Band zur Rezeption in Polen und eine Monographie über sein wissenschaftliches Netzwerk, auf dessen Grundlage so bedeutende Werke wie der "Kosmos" entstanden sind.

      Briefe
    • Das graphische Gesamtwerk

      • 800 pages
      • 28 hours of reading

      Alexander von Humboldt veröffentlichte zwei Dutzend Bücher und mehr als 700 Aufsätze, Artikel und Essays. Weniger bekannt ist, dass der Naturforscher und Reiseschriftsteller auch Zeichner und Graphiker war. Rund 1.500 Abbildungen begleiten seine Schriften. Humboldts Bilder sind ebenso vielfältig wie seine Interessen: Als Ethnologe und Kulturwissenschaftler skizzierte er Menschen, Gebäude und Alltagsgegenstände. Als Botaniker, Zoologe und Anatom zeichnete er Pflanzen, Tiere und Körperdetails. Als Geologe, Geograph und Kartograph erfasste er Gebirge, Gewässer und Kontinente. Dieser großartige Band macht das graphische Gesamtwerk erstmals allgemein zugänglich. Sämtliche Abbildungen aus Humboldts amerikanischem Reisewerk wie auch die im übrigen Werk verstreuten Motive finden sich in exzellenter Qualität reproduziert. Eine Einleitung des Humboldt-Spezialisten Oliver Lubrich und ein Anhang mit Werkübersicht, Bildbeschreibung und Zeittafel ergänzen die Edition.

      Das graphische Gesamtwerk
    • Alexander von Humboldts Korrespondenz mit August Böckh, einem der wichtigsten und einflussreichsten Altertumsforscher und Philologen seiner Zeit, behandelt nicht nur ihr gemeinsames Vorgehen im wissenschaftspolitischen Leben der preußischen Hauptstadt, sie belegt auch Humboldts intensive Auseinandersetzung mit der griechischen und römischen Antike, die in jedem seiner Werke ihren Niederschlag fand. Darüber hinaus beleuchtet sie die Haltung der beiden Gelehrten in der Frage der Autonomie des wissenschaftlichen Denkens und Forschens. Der vorliegende Band umfasst 165 Briefe und 20 erläuternde Dokumente aus den Jahren 1829 bis 1859. Die Bedeutung, die Humboldt selbst seiner Beziehung zu August Böckh beimaß, zeigt nachdrücklich die Notwendigkeit einer modernen kommentierten Edition. Der Briefwechsel dokumentiert das von tiefer Achtung getragene freundschaftliche Verhältnis der beiden Wissenschaftsgrößen, die unbestritten Führungspositionen in der wissenschaftlichen Landschaft Preußens einnahmen. Zu den vielfältigen behandelten Themen gehören geographie-, mathematik- und astronomiehistorische Fragen, das gemeinsame Engagement der Gelehrten in der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, etwa in der Kommission zur Herausgabe der Werke Friedrichs des Großen, Korrekturvorschläge zu Humboldts Werken, aber auch die aktuellpolitische Lage Preußens.

      Briefwechsel
    • Der geniale Forschungsreisende Alexander v. Humboldt (1769–1859) erlangte mit den Ergebnissen seiner Expeditionen Weltruhm. Neben naturwissenschaftlichen – geographischen, geologischen und biologischen – Untersuchungen erforschte Humboldt auch Herkunft, Sprache und Kultur der Völker, deren Gebiete er bereiste.Die kommentierte Darmstädter Ausgabe umfasst die wesentlichen Schriften aus Humboldts umfangreichem Werk und wird hier in einer preisgünstigen Jubiläumsausgabe erneut aufgelegt. Die ausführlichen Einführungen und Kommentare des renommierten Humboldt-Kenners Hanno Beck reflektieren den Stand der Forschung.

      Werke
    • Alexander von Humboldts legendäre Kosmos-Vorträge in der Berliner Sing-Akademie waren Sternstunden in der Geschichte der Wissenschaftspopularisierung. Tausende Berlinerinnen und Berliner zogen im Winter 1827/28 in den damals größten Vortragssaal der Stadt, um sie zu hören.Der vorliegende Band präsentiert erstmals den zuverlässigen, vollständigen, anhand der Handschrift korrigierten Text der sechzehn Vorträge. Ein ausführliches Vorwort der Herausgeber erläutert allgemeinverständlich den Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand zu den Vorträgen sowie deren Bedeutung aus heutiger Sicht. Ausgewählte Faksimiles aus der Handschrift selbst und aus Humboldts Nachlass vermitteln einen Eindruck der historischen Quellen.

      Die Kosmosvorträge 1827/28 in der Berliner Singakademie
    • Zentral-Asien

      Untersuchungen zu den Gebirgsketten und zur vergleichenden Klimatologie. Das Reisewerk zur Expedition von 1829

      • 922 pages
      • 33 hours of reading

      Die andere Reise des Alexander von Humboldt: Die Vermessung Asiens. Auf Einladung des Zaren Nikolaus I. unternahm Alexander von Humboldt 1829 eine Expedition von Petersburg über Moskau in den Ural, ins Altai-Gebirge, zum Kaspischen Meer und bis nach Baty an die chinesische Grenze. Seine Beobachtungen trug er in einem originellen Werk zusammen, das zuerst 1843 in französischer Sprache erschien. Oliver Lubrich hat die einzige deutsche Übersetzung (Wilhelm Mahlmann, 1844) neu bearbeitet, vervollständigt und mit dem französischen Original abgeglichen. In der Mischung aus Reiseeindrücken und Forschungsbericht entwickelt Humboldt ein neues Konzept der Raumbeschreibung, das als Grundlage für den späteren ›Kosmos‹ dient. Der Band enthält zahlreiche Abbildungen – Skizzen, Landschaften, Objekte, Karten – und begleitende Texte (ausgewählte Briefe, Bericht des mitreisenden Gustav Rose). Dieses Buch ist ein einzigartiges Dokument einer Forschungsreise unter den Bedingungen einer absolutistischen Herrschaft und das einmalige Zeugnis eines der größten deutschen Wissenschaftler.

      Zentral-Asien
    • Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft

      Vorträge, gehalten auf Versammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (1822–1958)

      • 587 pages
      • 21 hours of reading

      Die Entwicklung der Naturwissenschaften in Deutschland ist von keiner Institution so nachhaltig beeinflußt worden wie von der "Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte". Den Aufbruch der Naturforschung im letzten Jahrhundert hat sie wesentlich stimuliert, und von ihr als Muttergesellschaft sind zahlreiche weitere wissenschaftliche Gesellschaften ausgegangen. Nahezu alle großen deutschen Forscher fanden in dieser Vereinigung das Forum für die Darstellung ihrer Ideen. Das Buch enthält eine Auswahl bedeutender Reden von Carl Gustav Carus (1822) bis hin zu Otto Hahn (1958), in denen sich die Entwicklung von der romantisch bestimmten Naturforschung zur modernen Naturwissenschaft ablesen läßt.

      Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft
    • Botanik, zoolog, mineralog, meteorolog a etnolog, baron von Humboldt cestoval na přelomu 18. a 19. století ve Španěly ovládaných oblastech Nového světa. Popsal zde 3500 nových rostlin, rituály domorodců i jejich každodenní život, rozvrácený koloniální nadvládou a alkoholem. Texty o Amazonkách, El Doradu, jedu curare, šňupání halucinogenu yopo či lovu želvy nás přenesou o dvě století zpět a můžeme spolu s autorem žasnout nad objevy, které v tomto neznámém světě učinil.

      Cestopisy z Nového světa
      4.0