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Henriette Middelhoff

    Vergleichende Betrachtung der Auswirkung einer präoperativen Ulipristalacetat-Therapie auf das Auftreten des Östrogenrezeptors, Progesteronrezeptors und des Antiapoptosefaktors B-cell lymphoma-2 in Leiomyomen und dem Myometrium bei einem Uterus myomatosus
    • Der U. m. ist die häufigste tumoröse Entartung des oberen weiblichen Genitaltraktes. Aktuelle Therapieoptionen bieten unzureichende Lösungen, gehen mit starken Nebenwirkungen und einer hohen Rezidivrate einher. Eine Hysterektomie führt hingegen zu totalem Fertilitätsverlust. Die Entwicklung des SPRM Ulipristalacetat stellt einen revolutionären Fortschritt in der Behandlung des Uterus myomatosus dar. Es ist das erste Medikament, das mit geringer Nebenwirkungsrate eingesetzt werden kann und zu einer Regression der Myomknoten sowie schneller Symptomfreiheit führt. In der präoperativen Behandlung vereinfacht UPA den operativen Eingriff und senkt die damit verbundenen Risiken. Diese retrospektiv-explorative Studie zeigt, dass das Medikament das Aufkommen von ERs, PRs und Bcl-2s im physiologischen Myometrium erhöht, ohne das Vorkommen im Myom zu beeinflussen. Obwohl der genaue Wirkmechanismus nicht vollständig geklärt werden konnte, eröffnen die Ergebnisse neue Ansätze zur Überprüfung bestehender Hypothesen und zur Formulierung neuer Thesen über das veränderte Proteinaufkommen. Ulipristalacetat stellt derzeit die effektivste konservative Behandlungsmethode für symptomatischen Uterus myomatosus dar. Weitere Studien sind notwendig, um den Wirkmechanismus zu erforschen und das Medikament möglicherweise für eine Dauermedikation zuzulassen.

      Vergleichende Betrachtung der Auswirkung einer präoperativen Ulipristalacetat-Therapie auf das Auftreten des Östrogenrezeptors, Progesteronrezeptors und des Antiapoptosefaktors B-cell lymphoma-2 in Leiomyomen und dem Myometrium bei einem Uterus myomatosus