Maria, die Vorerlöste und Vollerlöste - Über den Lebensbeginn und die Vollendung der Gottesmutter
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Als der Erste Weltkrieg tobt und in Russland die Oktoberrevolution einen neuen Staat erkämpft, berichten drei Kinder in einer entlegenen Gegend in Portugal von Marienerscheinungen, und tausende Menschen erleben das „Sonnenwunder“ vom 13. Oktober 1917 in Fatima. In der Geschichte der Marienverehrung nimmt Fatima eine besondere Stellung ein. Dieser Marienwallfahrtsort ist mit einer klar umschriebenen Glaubensbotschaft verbunden: der Mitverantwortung für das Heil der anderen und der ganzen Welt. Der reich bebilderte und schön gestaltete Band beleuchtet die verschiedenen Perspektiven der Botschaft von Fatima in Theologie und Pastoral und unterstreicht ihre besondere Bedeutung für das Glaubensleben der Zukunft. Mit aktuellen Fotos wird auch die Wallfahrt von Papst Franziskus nach Fatima im Mai 2017 in den Blick genommen.
Ihre Bedeutung für die Kirche und die Menschheit
Die Gottesmutter ist zugleich nach dem katholischen Verständnis die Mutter der Kirche. Sie ist das Leitbild für alle Menschen, Sie lebte überzeugend ihre Jungfräulichkeit und ihre Berufung als Gottesmutter. Maria führt zu Christus hin. Wo immer Menschen sich durch Maria leiten lassen, finden sie einen festen Stand im Leben und klare Perspektiven für die Zukunft.
Christlicher Glaube gewinnt nur dann neue Relevanz, wenn er die Lebenswelt der Menschen ernst nimmt. Den Menschen unserer Zeit Zugänge zum christlichen Glauben zu eröffnen ist dem St. Pöltener Bischof DDr. Klaus Küng ein wichtiges Anliegen. Zu seinem siebzigsten Geburtstag erscheint die vorliegende Festschrift, in der die Lehrenden der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten dieses Anliegen aufgreifen und neue Perspektiven für eine aktuelle Glaubensverkündigung entwerfen.
Was heißt Glauben? Welche Rolle spielt die Religion heute im Leben der Menschen? Wie können kirchliche Positionen in den öffentlichen Debatten überzeugend vertreten werden? Angesichts großer Veränderungen in vielen Bereichen der Gesellschaft stehen Theologie und Kirche vor bisher nicht gekannten Herausforderungen. Es stellt sich die Frage nach einer glaubwürdigen Verkündigung, die die Treue zum Ursprung wahrt und auf radikale Infragestellungen eingeht. Im Horizont dieser Situation diskutieren die Autorinnen und Autoren zukunftsweisende theologische und pastorale Perspektiven.
Hausmadonnen und Mariendarstellungen in den Straßen von Regensburg