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Yitzhak Laor

    January 1, 1948
    Steine, Gitter, Stimmen
    Auf dieser Erde, die in Schönheit gehüllt ist und Wörtern misstraut
    Ecce homo
    • 2005

      Ecce homo

      Roman

      • 608 pages
      • 22 hours of reading

      Eine Odyssee durch Tel Aviv zur Zeit des ersten Golfkriegs: Adam Lotem, ein General der israelischen Armee, sucht nach den Bildern von Luca Signorelli und der geheimnisvollen Shulamit, die ihm in der Universitätsbibliothek begegnet und sich immer wieder entzieht. Seine Vergangenheit bedrängt ihn zunehmend, insbesondere die entscheidende Begebenheit, bei der ein als arabischer Hirte getarnter Soldat von seinen Kameraden getötet wurde. In einem verzweifelten Versuch will Lotem die quälenden Erinnerungen auslöschen. Yitzhak Laor taucht tief in das Leben seiner Figuren ein, deren Wege sich kreuzen und überraschende Verbindungen entstehen. Der Roman bietet brillante Satire, gewagte Parodie und ein bitterböses Porträt des heutigen Israel, das sich seiner Vergangenheit stellen muss. Kritiker bezeichnen Laor als das Enfant terrible der israelischen Literatur und loben seine Fähigkeit, komplexe Themen in fesselnde Erzählungen zu verwandeln. Der Roman wird als halluzinant und mächtig beschrieben, mit einem Eindruck, mitten in Israel und Palästina angekommen zu sein. Die Spannung wird mit Klassikern wie „Bourne Identity“ und Hitchcock-Filmen verglichen, während Laors Kenntnis der modernen Mythen als Grundlage für seine eindringlichen Beschreibungen der israelischen Gegenwart hervorgehoben wird.

      Ecce homo
    • 2003

      Jizchak Kummer ist hochrangiger Offizier des Inlandsgeheimdienstes Shabak, übergewichtig, mit Brille und Narbe hinter dem Ohr. Er ist zum Islam übergetreten und von seinem letzten Einsatzort Gaza unabgemeldet verschwunden, nachdem ihm Ismail, ein palästinensischer Häftling und wichtiger Informant, entwischt ist. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Doch wer ist Ismail, wer ist Kummer wirklich? Der Geheimdienst bestreitet, dass es in seinen eigenen Reihen einen Verräter geben könnte oder dass ein Mann namens Jizchak Kummer überhaupt existiert.

      Steine, Gitter, Stimmen