This young Chinese writer has gained a reputation as China's literary wild child, unafraid to tackle previously taboo subjects within her society. She is also a proponent of Shanghai's local music scene, often weaving its influence into her narrative voice. Her work is characterized by a bold stylistic perspective, frequently exploring themes that resonate deeply with younger generations and their contemporary experiences. Readers can expect a raw honesty and a willingness to confront societal issues that many others might shy away from.
I quit trusting anything that anyone told me. My life was skidding into darkness at high speed, and I couldn't stop it. I didn't think that there was a man anywhere in the world who could love me. I was 22 years old and dead on the vine. I want to see a thousand lonely strangers dancing happily at my party. An international literary phenomenon—now available for the first time in English translation—Candy is a blast of sex, drugs, and rock 'n' roll that opens up to us a modern China we've never seen before.
'Mein Buch ist wie mein Leben: sex, drugs and rock ’n’roll. Allerdings ist es in Wirklichkeit noch viel schlimmer als im Buch.'
Mit großer Poesie schildert MianMian die unbekannte Welt des neuen, wilden Chinas. Sie erzählt vom Leben am Rande der chinesischen Gesellschaft, vom Nachtleben, den Drogen und den Prostituierten, von Lesben und Schwulen. Erst von der Zensur aus dem Verkehr gezogen, ist La la la in China und auch in Deutschland inzwischen zum Kultbuch geworden.
In Shanghai ist der Panda-Virus ausgebrochen: Die Figuren in Mian Mians neuem Roman sind sexmüde wie Pandabären. Die international gefeierte Autorin, einst als „Bad Girl“ der chinesischen Literatur bekannt und in ihrer Heimat zensiert, zeigt sich hier als Avantgarde-Klassikerin. Mian Mian war eine der ersten Schriftstellerinnen, die über die unbekannte Seite Chinas und die Jugend im Nachtleben schrieb. Der Spiegel bezeichnete sie als „Königin der Subkultur“ und „Chinas begabteste Jungautorin“. In ihrem neuen Werk hat sich die Atmosphäre verändert; das einst glitzernde Shanghai erscheint in Schwarzweißlicht.
Die Geschichte folgt einer Gruppe junger Menschen, angeführt von den Schwestern Mei Mei und Jie Jie, die zwei Tage und Nächte lang die Party- und Clubszene Shanghais durchstreifen. Sie philosophieren über Liebe, Beziehungen, Geschlechterrollen und Sex, während sie um ihren verstorbenen Freund Little Beetle trauern, dessen Beerdigung sie möglicherweise mit dem Panda-Virus infiziert hat. Pandas haben nur zweimal im Jahr Sex, und ähnlich geht es den Figuren, die Nähe suchen, aber nur mit Fremden intim werden können. Mian Mian dokumentiert mit flirrender Leichtigkeit und Melancholie die Gespräche der Freunde und entwirft das Bild einer Generation, die nach Liebe strebt, aber das Risiko einer Beziehung fürchtet.