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Gideon Lewis Kraus

    Die irgendwie richtige Richtung
    A Sense of Direction
    • 2013

      »Jakobsweg – Zielstrebigkeit – 10. Juni«. Was soll das? Er kann sich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum er das in sein Notizbuch geschrieben hat. Gideon ruft seinen Freund Tom an, und der weiß es. Sie sind zum gemeinsamen Pilgern verabredet. Am 10. Juni geht es los. Der Weg ist das Ziel, alles andere ist egal. Hauptsache, die Richtung stimmt, irgendwie. Santiago di Compostela ist weit entfernt, aber Berlin mit seinen Galerieeröffnungen, Bars und Clubs glücklicherweise auch. Pilgernd will er sich von den Zwängen der grenzenlosen Freiheit befreien. Und der ersten großen Krise seines Lebens entkommen, in die er geriet, als der Vater, ein schwuler Rabbi aus New Jersey, die Familie verließ, um mit seinem Freund zusammenzuziehen. Pilgernd kommt er dem eigenen Glück und dem Mysterium seiner Familie, Vaters verborgenem Leben, auf die Spur. Zum Schluss hat sich etwas verändert. Er hat sich verändert. Er hat das Rätsel seines Lebens gelöst. »Im Verlauf eines Jahres, im Verlauf dieses schönen, lebensklugen, drogen-, freundschaft- und sexverherrlichenden Buches wird Gideon Lewis-Kraus geradezu in eine Pilgerschaftsabhängigkeit geraten und von Ort zu Ort ziehen, fort aus der Welt der unendlichen Freiheiten oder der unendlichen Abhängigkeiten, hinüber in die Wanderwelt der Notwendigkeit.« Volker Weidermann, FAS

      Die irgendwie richtige Richtung
    • 2012

      A Sense of Direction

      Pilgrimage for the Restless and the Hopeful

      • 352 pages
      • 13 hours of reading

      In medieval times, a pilgrimage gave the average Joe his only break from the daily grind. For Gideon Lewis-Kraus, it promises a different kind of escape. Determined to avoid the kind of constraint that kept his father, a gay rabbi, closeted until midlife, he has moved to anything-goes Berlin. But the surfeit of freedom there has begun to paralyze him, and when a friend extends a drunken invitation to join him on an ancient pilgrimage route across Spain, he grabs his sneakers, glad of the chance to be committed to something and someone. Irreverent, moving, hilarious, and thought-provoking, A Sense of Direction is Lewis-Kraus's dazzling riff on the perpetual war between discipline and desire, and its attendant casualties. Across three pilgrimages and many hundreds of miles - the thousand-year-old Camino de Santiago, a solo circuit of eighty-eight Buddhist temples on the Japanese island of Shikoku, and, together with his father and brother, an annual mass migration to the tomb of a famous Hasidic mystic in the Ukraine - he completes an idiosyncratic odyssey to the heart of a family mystery and a human dilemma: How do we come to terms with what has been and what is - and find a way forward, with purpose?

      A Sense of Direction