Bernhard Studlar Book order (chronological)





„Buchstabensuppen“ ist ein Fest der literarischen und kulinarischen Diversität, zum Nachlesen und Nachkochen! Das erfolgreiche interkulturelle Theaterprojekt Wiener Wortstaetten feiert 10. Geburtstag: Seit 2005 entstehen hier vielbeachtete Theaterproduktionen mit Autorinnen und Autoren, deren Herkunftsländer und Sprachen so vielfältig sind wie die Großstadt Wien: Türkei, Russland, Ex-Jugoslawien, Iran, Bulgarien u. v. m. Sie alle bereichern die deutschsprachige Literatur mit ihren Geschichten, und sie alle haben für die Wiener Wortstaetten nicht nur geschrieben und gelesen, sondern auch ganz besondere Suppen gekocht, in denen sich Ingredienzen der alten und neuen Heimaten mischen.
Eine verschneite Bergstraße, eine Waldlichtung, ein Wettcafé, eine Polizeistation. So unterschiedlich wie die Schauplätze sind auch die Theaterstücke im ersten Band dieser Anthologie. Sie bietet Platz für Liebesgeschichten, Verdunkelungsgefahren, Generations- und Religionskonflikte. Die 4 Stücke von Alma Hadzibeganovic, Dimitré Dinev, Anwar Kashlan und Laslo Vince entstanden während der Saison 2005/06 im Rahmen der Wiener Wortstaetten. Wiener Wortstaetten sind ein einzigartiges, interkulturelles Autorentheaterprojekt, das 2005 von Hans Escher und Bernhard Studlar ins Leben gerufen wurde und die Auseinandersetzung und Vernetzung zwischen Autorinnen fördert. Ausgehend von in Wien lebenden, aus Osteuropa stammenden Autorinnen soll sich im Lauf der Jahre ein internationales Netzwerk bilden, um so einen Austausch zwischen den Kulturen herzustellen und ein Zentrum für zeitgenössische europäische Dramatik in Wien zu etablieren. Herausgegeben von Hans Escher und Bernhard Studlar.
Nach der furiosen Uraufführung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg erscheint Juli Zehs Spieltrieb in der kongenialen Bühnenfassung von Bernhard Studlar. Dazu ein Blick hinter die Kulissen: Beiträge von Regisseur Roger Vontobel, Hauptdarstellerin Jana Schulz u.v.a. über die Arbeit und das Spiel(en) mit und am Text.