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Alexandru Bulucz

    January 1, 1987
    Sinn und Form 1/2024
    Stundenholz
    was Petersilie über die Seele weiß
    • Alexandru Bulucz präsentiert in seinem Gedichtband »was Petersilie über die Seele weiß« Begegnungen und Geistergespräche. Er behandelt Themen wie Abschied, Trauer und Religion durch individuelle und kollektive Gedächtnisse in variierenden Gedichtformen, die humorvoll, ironisch oder narrativ sind und an die Klänge orthodoxer Mönche erinnern.

      was Petersilie über die Seele weiß
      2.9
    • Stundenholz

      Gedichte

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Auch in Stundenholz, seinem dritten Gedichtband, reichert Alexandru Bulucz individuelle Erfahrungen und Lektüreeindrücke mit Funden aus dem kollektiven Gedächtnis der Kulturen an, die sein Leben und seine Poetik bestimmen: der rumänischen und der deutschen. Ausgeprägter als bisher ist unter anderem sein ethnografisches Interesse an Manifestationen kindlicher Autonomie wie dem aus der Not geborenen Kinderspiel(zeug) im Rumänien der Neunzigerjahre. Dem stellt er nicht nur das Erleben von Fremdbestimmung, sondern auch das allem entrückte, in Mythen gleitende karpatische Landleben mit seinen unwirklich anmutenden Gestalten wie der Urgroßmutter »Majka« zur Seite. Von Klängen des Stundenholzes getragene Erzählgedichte, sprachanalytische Gedichte oder solche, die lakonisch etwas behaupten, werden in Fußnoten, Kommentaren und Kurzessays fortgeführt und geben Einblick in den literarischen Schaffensprozess. Die sinnliche und zugleich metaphysische Poesie wechselt zwischen Lebensbejahung und -überdruss, zwischen erlittenem Mangel und Glücksempfinden.

      Stundenholz
    • Sinn und Form 1/2024

      Beiträge zur Literatur

      • 140 pages
      • 5 hours of reading

      Inhaltsverzeichnis: ADAM VON TROTT ZU SOLZ / Ein böser Traum. Mit Nachbemerkung von Benigna von Krusenstjern S. 5 ROBERT BYRON / Nürnberg 1938. Mit Vorbemerkung von Niklas Hoffmann-Walbeck S. 10 UTA GOSMANN / Die weiße Seite. Gedichte S. 35 CÉCILE WAJSBROT / Verlorene Generation oder Die Macht der Namen S. 37 AGI MISHOL / Schutzraum. Gedichte S. 50 NIKOLA MADZIROV / Poesie der Unzugehörigkeit S. 55 ALEKSANDAR TIŠMA, ACHIM ENGELBERG / Nachruf auf eine kosmopolitische Stadt. Gespräch über Novi Sad und das Schreiben als Obsession S. 59 ALEXANDRU BULUCZ / Symbolische Gleichung. Gedichte S. 71 GABRIELA ADAMEŞTEANU / Die geheime Villa S. 73 MIRCEA CĂRTĂRESCU / Schwarzer Regenbogen. Gedichte. Mit Nachbemerkung von Ernst Wichner S. 80 KLAUS-JÜRGEN LIEDTKE / Lapponia S. 90 AGNE ŽAGRAKALYTĖ / Akropolis. Gedichte S. 98 BENJAMIN FRANKLIN / Das Wörterbuch des Trinkers. Mit Vorbemerkung von Jürgen Overhoff S. 101 CHRISTA BÜRGER / Spröde Individualitäten. Zu Friederike Helene Ungers »Bekenntnissen einer schönen Seele« S. 111 IRIS RADISCH / Die Wand des Lebens und der Literatur. Abschied von Martin Walser S. 121 JÖRG AUFENANGER / Antonin Artaud in Berlin 1930–32 S. 124 SARA RUKAJ / Man darf auch bei Winzigkeiten nicht dumm sein. Über Markus Werner S. 130 SEBASTIAN GUGGOLZ / Akustik und Magie. Über Gisela von Wysocki S. 132 HARTMUT HABERLAND, PETER EISENBERG / Lars Gustafsson – auf der Suche nach gutem Deutsch S. 136 ANMERKUNGEN S. 142 Website

      Sinn und Form 1/2024