Anaram ist ein afghanisches Mädchen, sein Name bedeutet 'Endloses Licht'. In den Wirren des Afghanistankonflikts der 2000er Jahre wird sie eines Morgens schwer verletzt und von Bundeswehrsoldaten erstversorgt. Anarams Vater kämpft auf Seiten der Taliban und mit ihm betreten zwei weitere Talibankämpfer die Szenerie, die zufällig von einem Kriegsreporter fotografisch festgehalten wird. So entsteht ein Bilddokument, das schließlich den Preis als beste Kriegsfotografie des Jahres gewinnt. In fiktiven Kurzgeschichten skizziert der Autor die persönlichen und emotionalen Hintergründe der Akteure: Die klagende Mutter, die fürchtet, ihr letztes Kind an den Krieg zu verlieren. Deutsche Soldaten, die aus ihrem zivilen Leben heraus im Auslandseinsatz in gewaltvolle Auseinandersetzungen verwickelt sind; physisch und psychisch verletzt werden. Taliban und Bewohner eines Tales, die überleben müssen, irgendwo im Norden Afghanistans.
Stefan Brux Books




In "Verschleierung", dem dritten Teil der Anaram-Reihe, lebt das afghanische Mädchen Anaram 2021 mit ihrer Mutter in Kabul. Während die NATO-Alliierten abziehen und die Taliban das Land erobern, schildert der Autor eindrucksvoll die Hoffnungen und Ängste der Zivilbevölkerung während der Evakuierungsoperation am Kabuler Flughafen.
ANARAM - Golden Hour
- 130 pages
- 5 hours of reading
Anaram ist ein afghanisches Mädchen, der Name bedeutet „Endloses Licht“. „Golden Hour“ ist der zweite Teil der Anaram-Reihe. Mittlerweile schreibt die Kriegsgeschichte Afghanistans das Jahr 2015, Anaram ist neun Jahre alt und die Bundeswehr ist weiter im Einsatz in diesem geschundenen Land. Eng an ihrer Seite operieren US-amerikanische Streitkräfte. Sie unterstützen mit ihren Helikoptern die medizinische Notfallversorgung der Truppen, wenn sie nach Verwundung in Gefechten oder bei Anschlägen innerhalb kürzester Zeit, der „Golden Hour“, versorgt werden müssen. In Kurzgeschichten erzählt der Autor vom Einsatz in Afghanistan sowie von denen, die mittlerweile wieder in der Heimat sind und mit ihren Verwundungen an Leib und Seele leben müssen. Sie handeln auch von der Zivilbevölkerung, die inmitten der Kriegsgeschehnisse unter fehlender medizinischer Versorgung und prekären sozialen Umständen leidet. Menschlich und ans Herz gehend beschreibt der Autor das Leid, den Mut, die Tapferkeit, die Hoffnung und die persönlichen Opfer, die von allen Beteiligten und Betroffenen des Krieges gebracht wurden; und von der Zuversicht, dass all dies nicht vergeblich war.
Lagenstein - Feldjäger in Afghanistan
Ein Erfahrungsbericht über den Einsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina
- 320 pages
- 12 hours of reading
Lagenstein - Feldjäger in Afghanistan: Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein fiel am 28. Mai 2011 im afghanischen Taloqan als Kommandoführer im Personenschutz für den Kommandeur des Regionalkommandos Nord. Sein Tod jährt sich 2026 zum fünfzehnten Mal und es war an der Zeit, einen Blick zurück und voraus zu werfen: Auf den Anschlag selbst, der nach wie vor viele Fragen aufwirft, auf seinen persönlichen Nachlass, der nun erstmals gesichtet werden konnte, auf seine Hinterbliebenen, Kameradinnen und Kameraden, die in bewegenden Interviews zu Wort kommen und auf die deutsche Veteranenkultur, die sich im Spannungsfeld zwischen Bundeswehrtradition, deutscher Militärgeschichte und Zivilgesellschaft entwickelt. Dieses Buch richtet sich an Zivilgesellschaft sowie Militärs gleichermaßen und illustriert anhand des Lebens von Tobias Lagenstein einen Ausschnitt unserer jüngeren Militärgeschichte: den ISAF-Einsatz in Afghanistan. Der Text gibt Anregungen und Ausblicke, was Gesellschaft und Streitkräfte in der Zeitenwende aus der deutschen Einsatzgeschichte der vergangenen Jahre mitnehmen, zurücklassen und weiterentwickeln können.