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Myrthe Jentgens

    Es ist beides da und es ist beides wahr
    Mütterliche Meditationen
    Das Vermächtnis der schönen Müllerin
    • Das Vermächtnis der schönen Müllerin

      • 85 pages
      • 3 hours of reading

      Ist Schuberts Schöne Müllerin einfach ein süßlicher Liederzyklus, der in die überschäumende Gefühlswelt eines jungen Mannes führt? Oder ist es ein Kunstwerk, das noch im Scheitern seiner Protagonisten von der Möglichkeit eines gelingenden Lebens spricht? Myrthe Jentgens begibt sich buchstäblich direkt an den Schauplatz des Geschehens, an die Wassermühle, und geht Lied für Lied den Spuren nach, die Wilhelm Müller und Franz Schubert dort gelegt haben. Sie macht die junge Frau als fühlendes und denkendes Wesen sichtbar und spürt Momente auf, in denen Weibliches und Männliches wirklich miteinander in Beziehung treten. Ein Essay darüber, was Kunst für das Leben bewirken kann, wenn wir sie ernst und aus ganzem Herzen annehmen.

      Das Vermächtnis der schönen Müllerin
    • Myrthe Jentgens ist Sängerin, Autorin und Landbewohnerin, aber in den Jahren von 2010-20 ist sie vor allem Mutter dreier Kinder. In ihren Aufzeichnungen beobachtet sie, was die Erfahrungen von der Geburt bis zur Familienarbeit in ihr auslösen. Sie schaut sich selbst bei einem fühlenden Denken zu und verknüpft es mit den Überlegungen anderer Autoren, deren Lektüre sie durch ihre Tage begleitet. Notiert wird alles in den kurzen Verschnaufpausen des Alltags. Ein Buch über die intellektuelle Kraft der Mutterschaft, die weit über den familiären Horizont in die Welt reicht.

      Mütterliche Meditationen
    • Es ist beides da und es ist beides wahr

      Über den Selbsterhalt in zerrissener Zeit

      • 228 pages
      • 8 hours of reading

      Wir leben in einer zerrissenen Gegenwart: Lebensfülle und Lebensfeindlichkeit, individueller Glücksanspruch und vermeintliche Alternativlosigkeit, persönliche Erfahrung und öffentliche Sprache; alles scheint auseinanderzuklaffen. Diese Texte von Myrthe Jentgens und Kenneth Anders sind im Dialog entstanden. Sie sind ein Versuch, zwischen Negativem und Positivem einen Selbsterhalt zu beschreiben, der nicht im privaten Rückzug, aber auch nicht im sozialen Protest liegt. „Es ist beides da und es ist beides wahr“ ist ein Plädoyer dafür, es im Dazwischen auszuhalten.

      Es ist beides da und es ist beides wahr