Das Buch untersucht, wie Liturgie in Krisenzeiten als Sinn- und Kraftquelle dienen kann. Angesichts von Klimawandel, Nationalismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt wird die Rolle des christlichen Glaubens und kirchlicher Rituale hinterfragt, um Hoffnung, Orientierung und Optimismus zu fördern.
Wenn draußen der erste Schnee fällt, der Duft von Spritzgebäck in die Häuser
einzieht und unzählige Lichter die Straßenzüge erhellen, dann ist es wieder
da: das 'Festivitätsgefühl' von Weihnachten. Zu keinem anderen Zeitpunkt im
Jahr wandelt sich die Gesellschaft in einen großen Sehnsuchtsraum, dem sich
fast keiner entziehen kann. Kindheitserinnerungen werden wach, nicht selten in
melancholischer Stimmung gepaart mit bitterernster Skepsis. Weihnachten ist
eine kulturelle Institution und darin auch und immer noch ein religiöses Fest.
Doch was feiern die Menschen an Weihnachten überhaupt? Die Würdigung des
Menschen in der Menschwerdung Christi? Als Kompendium gibt der Band einen
Überblick über die verschiedenen Facetten des Weihnachtsfestes: von der
biblischen Weihnachtsgeschichte und den historischen Ursprüngen über die Feier
des Gottesdienstes, das vielfältige Brauchtum und die bekannten Lieder bis hin
zu den familiären Riten des Heiligabends.
Die Publikation »RoadMapFuture« der Künstler Hermann Josef Hack und Andreas Pohlmann ist mehr als ein Kunstbuch. Das 40 Seiten starke, reich bebilderte Werk gibt Anregungen und Impulse für neue Perspektiven zur Gestaltung einer neuen Zukunft im globalen Wandel. Es entstand anlässlich der interdisziplinären Fachtagung »Kunst – Religion – Umwelt« an der Katholischen Fakultät der Universität Paderborn und enthält neben Beiträgen der Professoren Stephan Wahle und Jonas Hagedorn Eindrücke und Erfahrungen der Studierenden, die in einem speziellen Workshop erleben konnten, welche Möglichkeiten Kunst freisetzen kann, Zukunft aktiv zu gestalten. Hack und Pohlmann stellen das Aktions-, Kommunikations- und Interventionskunstwerk RoadMapFuture in die Reihe des Global Brainstorming Projects (HJH 1991), geben einen Einblick in ihre über 30-jährige Zusammenarbeit und laden in einem Ausblick zur gemeinsamen Gestaltung einer guten Zukunft mithilfe der Kunst ein.
Der Alltag ist voller heiliger Momente. Meist gehen wir achtlos an ihnen vorbei – und merken erst später, dass in einer ganz gewöhnlichen Situation ein besonderer Zauber lag: beim Lesen der Zeitung, im Berufsverkehr, beim Tischgebet oder sogar beim Schneeschippen. Diese kleinen Augenblicke können das Leben verändern. Sie schenken Sinn, inneren Frieden und lassen Gottes Gegenwart im Alltag erahnen. Stephan Wahle inspiriert mit seinen kurzen bodenständigen Texten dazu, offener und bewusster für solche heiligen Momente durchs Leben zu gehen.