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Dieter Wellershoff

    November 3, 1925 – June 15, 2018

    Dieter Wellershoff was a German author and essayist whose works have been published for over half a century. His writing is characterized by its depth and insightful exploration of the human experience. Wellershoff delves into complex themes, offering readers profound reflections. His extensive career highlights his lasting impact on the literary landscape.

    Dieter Wellershoff
    Der verstörte Eros
    Die Schönheit des Schimpansen
    Die Arbeit des Lebens
    Das Schimmern der Schlangenhaut
    Blick auf einen fernen Berg
    Was die Bilder erzählen
    • 2022

      Dieter Wellershoff prägte die deutsche Literatur mit Romanen, Erzählungen und Essays. Dieses Buch versammelt weitgehend unpublizierte autobiographische Texte, Aufsätze, Briefe und Fotos aus seinem Nachlass. Es bietet Einblicke in seine künstlerische Entwicklung und thematisiert existenzielle Empfindungen des modernen Menschen.

      "Verborgene Texte des Lebens". Dieter Wellershoff - ein Lesebuch
    • 2015

      Einladung an alle: die besten Erzählungen eines der größten deutschen Erzähler Dieser Band hat bisher gefehlt. Kaum ein Autor der deutschen Nachkriegsliteratur hat ein so vielseitiges Werk verfasst wie Dieter Wellershoff. Seine Romane, Erzählungen und Essays sind in vielfältiger Weise aufeinander bezogen. Zu seinem 90. Geburtstag sind hier seine wichtigsten Erzählungen versammelt. Mit seinen Romanen hat Dieter Wellerhoff sich eine große Leserschaft erschrieben. »Die Schönheit des Schimpansen«, »Der Sieger nimmt alles«, »Der Liebeswunsch« und zuletzt »Der Himmel ist kein Ort« fanden eine begeisterte Aufnahme. In ihnen zeigte er sich als Meister der subtilen Einfühlung und der Infragestellung von Üblichkeiten und Gewissheiten. Das gilt ebenso für seine Erzählungen, die Situationen entwickeln, in denen der Mensch sich selbst zum Problem wird. Die Suche nach Zusammenhang in der Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen und der Kampf um die Interpretation des Lebens stehen dabei im Mittelpunkt. In ganz unterschiedlicher Länge, von der Miniatur bis zur Langerzählung und Novelle, wird entfaltet, was den Menschen ausmacht: Sehnsucht nach Liebe, Streben nach Anerkennung und Macht, die Kraft von Neid und Eifersucht, Angst vor dem Scheitern und immer wieder der Wunsch, sich dem anderen mitzueilen. Peter Henning hat die Erzählungen, die an unterschiedlichsten Orten veröffentlicht wurden, ausgewählt und mit einem Vorwort versehen.

      Im Dickicht des Lebens
    • 2015

      Die ungeheure Vielfalt der Welt festhalten

      Dieter Wellershoff

      • 95 pages
      • 4 hours of reading

      Der Band ›Trouvaillen‹ präsentiert Text- und Bildfundstücke aus über fünfzig Jahren, die erhellende Einblicke in den Schreibprozess des Autors bieten und unbekannte Facetten seines Werks offenbaren. Neben einem Werkgespräch zum Thema Raum und Literatur zwischen Dr. Gabriele Ewenz, Prof. Dr. Werner Jung und dem Autor umfasst die Publikation nahezu alle literarischen und journalistischen Formen des Schreibens. Dazu gehören frühe Glossen, wissenschaftsjournalistische Essays, Kommentare, Rezensionen sowie Gedichte aus der Studienzeit. Ein Entwurf zu einem Filmtreatment und ästhetisch-poetologische Texte thematisieren das künstlerisch-literarische Selbstverständnis und reflektieren moderne und postmoderne Kunst. Besonders hervorzuheben sind die experimentellen kalligraphischen Texte, die zwischen 1961 und 1964 entstanden, sowie weitgehend unbekannte Fotografien des Autors aus den späten 1970er Jahren. Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des „Lik“-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek, die seit vielen Jahren die Kölner Schriftstellerszene dokumentieren und das „literarische Gedächtnis“ Kölns bewahren.

      Die ungeheure Vielfalt der Welt festhalten
    • 2013

      Was die Bilder erzählen

      • 367 pages
      • 13 hours of reading

      Dieter Wellershoff führt Sie in die faszinierende Welt der Bilder: anschaulich, subjektiv und lehrreich! Nach seinem erfolgreichen Roman über die Sinn- und Lebenskrise eines jungen Pastors hat er sich intensiv mit Kunstgeschichte beschäftigt. Entstanden sind beeindruckende Texte zu fast 80 Künstlern und über 230 Gemälden vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Wellershoff empfiehlt, das Buch wie ein Museum zu betrachten, in dem man durch verschiedene Räume voller Bilder schlendert, geleitet von eigenen Interessen und Neugier. Die Inspiration für das Buch kam von der Frage, ob man mit einem einzigen Satz etwas Treffendes über ein Bild sagen kann. Zunächst verneinte er, erkannte jedoch, dass die Erschließung eines künstlerischen Werkes oft mit einer starken, fast sprachlosen Anmutung beginnt. Man muss die innere Dynamik des Bildes spüren. Dieses Kriterium leitete seine Auswahl der Bilder, während er das Buch schrieb. Das Vorwort verdeutlicht, was Leser erwarten können: Einblicke, Ausblicke und Überblicke zu Kunstwerken und Künstlern der letzten 500 Jahre, ergänzt durch überraschende literarische Texte.

      Was die Bilder erzählen
    • 2009

      Der Roman beginnt wie ein Krimi und entwickelt sich zu einem figurenreichen Gesellschaftsdrama. Hauptfigur ist der junge Landpfarrer Ralf Henrichsen, der eines Nachts zu einem Unfallort gerufen wird. Ein Auto ist von der Straße abgekommen und in einen See gestürzt. Der Fahrer hat sich gerettet, seine Frau und sein Sohn werden leblos geborgen. Wie das geschehen konnte, ist unklar. In der Folge der Ereignisse gerät Henrichsen in eine sich ausweitende Sinnkrise.

      Der Himmel ist kein Ort
    • 2008
    • 2008

      In der Arena der Literatur

      Über Rolf Dieter Brinkmann

      • 15 pages
      • 1 hour of reading

      Dieter Wellershoff analysiert das Gedicht Selbstbildnis im Supermarkt von Rolf-Dieter Brinkmann vor dem biographischen Hintergrund des Autors. Wellerhoff, dem Brinkmann das Gedicht widmete, war ein Weggefährte des 1975 verstorbenen Dichters und interpretiert den literarischen Werdegang Brinkmanns aus einer persönlichen Perspektive heraus.

      In der Arena der Literatur
    • 2007

      Der lange Weg zum Anfang

      Zeitgeschichte, Lebensgeschichte, Literatur

      • 332 pages
      • 12 hours of reading

      Dieter Wellershoff und seine Zeit – Rückblicke, Ausblicke, StellungnahmenMit dem Roman Der Liebeswunsch feierte Dieter Wellershoff im Jahr 2000 seinen größten literarischen Erfolg. Parallel dazu entstanden viele Essays, Reden und Gespräche, in denen Dieter Wellershoff sein Leben und Schreiben in historische, biographische und politische Zusammenhänge stellt. Der Band versammelt ausgewählte Äußerungen eines aufmerksamen und kritischen Zeitgenossen, der sich mit Gegenwart und Vergangenheit, Architektur und Literatur, Politik und Moral, Krieg und Gesellschaft, Liebe und Tod eindringlich und anschaulich auseinandersetzt. Dieter Wellershoff stellt seinen Werdegang als Schriftsteller neben seine Arbeit als Lektor, seine Kriegserfahrung neben sein Studium in der jungen Bundesrepublik, seine Auseinandersetzung mit dem Christentum neben seine Haltung zum Irak-Krieg und seine Beschäftigung mit der Kölner Stadtgeschichte neben die Beschreibung gesamtgesellschaftlicher Wandlungen. Und eines greift ins andere, sodass ein aufeinander bezogenes Ganzes entsteht, das zeigt, wie die Zeitgeschichte die Lebensgeschichte prägt und das eigene Erleben in Literatur mündet. In seiner wandlungsfähigen und fesselnden Sprache führt Dieter Wellershoff hinein in seine Welt und Weltwahrnehmung und eröffnet dem Leser ungeahnte Einblicke und tiefgreifende Erkenntnisprozesse.

      Der lange Weg zum Anfang
    • 2005

      Neue Erzählungen vom Meister des psychologischen RealismusNach dem überwältigenden Erfolg seines Romans Der Liebeswunsch widmet sich Dieter Wellershoff in zehn subtilen Erzählungen der Beschreibung der alltäglichen Glückssuche der Menschen unserer Zeit. Was kann noch als normal gelten, wenn es keine verbindlichen Lebensformen mehr gibt, stattdessen aber die übermächtige Forderung an jeden Einzelnen, das Beste aus seinem Leben zu machen und sein persönliches Glück zu finden? Dieter Wellershoff hat einen so einfühlsamen wie kritischen Blick für die Illusionsanfälligkeit dieser Seelenlage, in der Leidenschaft und Sicherheitsbedürfnis, Hingabe und Abgrenzung, Wahrheitswunsch und Selbsttäuschung sich in widersprüchlichen, labilen Bindungen und Schattenspielen vermischen. In seinen Erzählungen aus den letzten drei Jahren führt er Menschen zueinander, die sich in ihrem Leben eingerichtet zu haben glauben und unversehens mit Wünschen und Sehnsüchten konfrontiert werden, die sie sich bisher nicht eingestanden haben. So beginnen Prozesse der Veränderung in unabsehbarer erzählerischer Dramaturgie. Nuancenreich, eindringlich und berührend zeigt Wellershoff Wendepunkte des Lebens, ergriffene und verpasste Chancen, kühle Phantasien und kleinmütige Fluchten. Wir erleben eine Studentin, die sich aus ihrem Verhältnis mit einem deutlich älteren und verheirateten Kunsthändler befreien will, ein Ehepaar, das bei einem gemeinsamen Opernbesuch in den tiefen Graben blickt, der sie beide längst trennt, oder zwei Schwestern, die auf einem Sommerfest zu Konkurrentinnen werden. Unaufdringlich runden sich alle zehn Geschichten zu einem vielschichtigen Gesamtbild und weisen Dieter Wellershoff als einen realitätskundigen und erfahrenen Erzähler der Phantasien und Getriebenheiten unserer Zeit und Gesellschaft aus.

      Das normale Leben