Als Rom noch nicht Antike war
Reise in die Römerzeit






Reise in die Römerzeit
Weeber, Karl-Wilhelm – Tag für Tag ein Wort erklärt; Kalenderbuch für Wissbegierige – 14606 – Originalausgabe
Karl-Wilhelm Weeber beleuchtet in diesem Kalenderbuch täglich einen Begriff und dessen antike Wurzeln. Mit informativen und unterhaltsamen Artikeln zu Themen wie "Ökologie" und "Diversität" bietet er 365 Tage voller kulturgeschichtlichem Wissen und interessanten Fakten für neugierige Leser.
Weeber, Karl-Wilhelm – deutsche Übersetzung lateinischer Lektüre – 14427 – Originalausgabe
Geizhälse, Schnorrer, Hochstapler und Voyeure: Sie konnten sich im alten Rom warm anziehen, denn Martials Seitenhiebe haben es in sich. Anders als die Äußerungen heutiger Satiriker sind sie jedoch in brillante Verse gefasst. Karl-Wilhelm Weeber stellt die eindrücklichsten Epigramme des gefeierten römischen Dichters vor, beleuchtet den Hintergrund und zeichnet ein farbiges Bild der damaligen Gesellschaft – gehören doch auch all die wenig erfreulichen Typen, die hier mit spitzer Feder verewigt sind, zur Kulturgeschichte der Ewigen Stadt.
Das Leben im alten Rom wird oft durch die Linse der Oberschicht betrachtet, die ihre Privilegien und den Luxus genoss. Doch abseits dieser Eliten lebte eine breite Mittel- und Unterschicht, deren Alltag kaum dokumentiert ist. Dieses Buch schließt eine wichtige Lücke in der Geschichtsschreibung zur Römerzeit und beleuchtet die Lebensumstände der römischen Bürger, die oft im Schatten der Geschichte stehen. Es bietet einen neuen Blick auf die Herausforderungen des täglichen Lebens, einschließlich Arbeit, Wohnen, Ernährung und den weniger glamourösen Aspekten des Lebens im Römischen Reich. Die gängige Vorstellung vom „Freizeitparadies Rom“ wird kritisch hinterfragt, und es wird untersucht, ob die einfachen Leute als „apolitische, hedonistisch-schmarotzende Masse“ wahrgenommen werden können. Der Autor Karl-Wilhelm Weeber, mit seiner tiefen Kenntnis der antiken Geschichte, schildert die prekären Verhältnisse der Mittel- und Unterschicht sowie der Freigelassenen. Sein Werk dient als wertvolle Ergänzung und Korrektiv zu traditionellen Kulturgeschichten des alten Rom. Leserinnen und Leser werden eingeladen, den Alltag der Armen und Außenseiter der Ewigen Stadt zu entdecken, fernab von Müßiggang und Wagenrennen, und mehr über die römische Sozialgeschichte zu erfahren.
Zu Gast bei Flavia, Lucius und Seneca: Unterhaltungen mit Römern der AntikeCouchsurfing liegt heute im Trend - und es war in der Antike bei der »feinen« Gesellschaft weit verbreitet. Weil Herbergen und Gasthäuser wenig einladend waren, übernachtete man auf Reisen bei Freunden und Bekannten.Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber unternimmt in diesem Buch ein virtuelles Couchsurfing. Der Experte für Alte Geschichte versetzt sich und seine Leser in das Rom der Antike zurück. In Gedanken reist er nicht nur in die Hauptstadt des römischen Reichs, sondern taucht auch in das Landleben zu Zeiten Kaiser Neros ein.Er begleitet einen Wagenlenker in den Circus Maximus, besucht einen Gladiator bei der »öffentlichen Mahlzeit« vor seinem Kampf, übernachtet bei Sossen-Importeuren und Comedians und trifft sogar den Philosophen Seneca. Alltagsgeschichten aus dem alten Rom: 20 Begegnungen quer durch alle Gesellschaftsschichten Zeitreise ins Rom der Antike: Historisch fundiert und locker geschrieben Römische Kultur hautnah: Farbiges Panorama vom Leben und Arbeiten im antiken Rom Wie wurde Freizeit im alten Rom gestaltet? Ein historischer Reisebericht der etwas anderen Art Unterhaltsam und informativ: Geschenk für Geschichtsinteressierte
Weeber, Karl-Wilhelm – la lengua latina; Grundlagenwissen – 14308 – Originalausgabe
"Rom erstickt im Verkehr" - das könnte durchaus eine Schlagzeile aus dem antiken Rom sein. Roms Straßen waren voll, chaotisch und laut. Aber sie hatten auch attraktive unzählige Geschäfte für den Alltags- bis zum Luxusbedarf, großes und kleines Straßen-Entertainment vom Jongleur über den Hellseher und die Prostituierte bis hin zu opulenten Circusprozessionen, fliegende Händler, und Hunderte Brunnen für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser.Im Spiegel der Straßengeschichte zeigen sich aber auch die Schattenseiten des antiken Umweltprobleme, ungeklärte Fragen der Müllentsorgung, Straßendreck und -gestank, fehlende nächtliche Beleuchtung, Kriminalität. Reich und arm begegnen auf der Straße, und so geht es auch um das Schicksal sozialer Außenseiter und die Lebensverhältnisse der "kleinen Leute".Karl-Wilhelm Weeber eröffnet über das pralle Leben auf den Straßen Roms einen ebenso farbigen wie spannend neuen Zugang zur Kultur- und Sozialgeschichte der Stadt in der Antike.
»Betrug: Falscher Arzt festgenommen!« Heute eine Schlagzeile wert, in der Antike gang und gäbe: Ein jeder konnte sich ganz nach Belieben »medicus« nennen. Dass die römischen Patienten deshalb skeptisch waren, spiegelt sich in vielen Texten, und die Satire schlug zu. Mediziner wurden als Scharlatane, Halsabschneider oder Mörder bezeichnet, man warf ihnen vor, mit kleinen Wehwehchen Millionen zu scheffeln. Karl-Wilhelm Weeber hat diese Texte versammelt, ordnet sie in einer Einführung ein und würdigt aber auch die Verdienste der antiken Medizin.
Die Erfindung der Show im antiken Rom
Die größten Shows und Spektakel der heutigen Zeit haben eine lange Tradition, die bis ins antike Rom zurückreicht. Der Altphilologe Karl-Wilhelm Weeber beleuchtet in einem unterhaltsamen Streifzug durch diese Epoche große Spektakel wie Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe, öffentliche Striptease-Einlagen und gewiefte Rhetoren. Er lässt die Leser an Dinner-Shows und inszenierten Begräbnissen teilnehmen und zeigt, dass die Promi-, Talk- und Sportevents unserer Tage ihre Wurzeln in der Antike haben. Ein Beispiel sind die spektakulären Seeschlachten, die die römischen Kaiser inszenierten. Caesar erfand diese Innovation, indem er ein 12 Hektar großes Becken auf dem Marsfeld ausheben ließ, um eine Seeschlacht mitten in der Stadt zu zeigen. Diese Naumachie war nur der Anfang einer wahren Gigantomanie und technischer Innovationen, wie der Amphibienarena Neros, die Wasserflächen schnell in trockenes Land verwandeln konnte. Auch das Kolosseum begann seine Karriere als Amphitheater, während die Römer bei ihren Gastmählern mit repräsentativen Häusern und kulinarischen Live-Erlebnissen prahlten. Geschichten wie die von Quintus Hortensius und Licinius Lucullus zeigen den unwiderstehlichen Reiz des Spektakels im alten Rom. Mit Anekdoten und Geschichten erweckt Weeber die Antike neu zum Leben und bietet einen faszinierenden Einblick in diese glanzvolle Zeit.