Vera Ferra-Mikura was an Austrian writer whose works often explored themes of childhood, dreams, and reality. Her writing was characterized by a playful use of language and an ability to capture the complexities of the child's world with empathy and understanding. Her stories invited readers to reflect on the illusions we create and how these illusions shape our lives. Through her works, she left an indelible mark on literature for both children and adults.
Der alte, der junge und der kleine Stanislaus unternehmen in einem Papierschiff eine abenteuerliche Reise. Sie kommen an einer alten Burg, dann an einem gefährlichen Mühlrad vorbei und fahren bis zu einem großen Strom, auf dem Dampfer und Frachtschiffe schwimmen. Am Ende erreichen sie ein friedliches Städtchen und fischen dort ein Kätzchen aus dem Wasser, das keine Mäuse frisst. Zufrieden kehren die drei mit ihrer Katze wieder nach Hause zurück.
„Lotti, erschrick nicht, seit einer Woche bin ich Millionär“, sagt Herr Pusselkram eines Morgens zu seiner Frau. „Gratuliere!“ sagt Frau Pusselkram. „Gibt´s sonst noch Neuigkeiten?“ Es war nur ein Traum gewesen, von dem Herr Pusselkram ihr erzählt hat. Ob die Wahrsagerin Frau Zirkel ihm helfen kann? „Es ist schwer, Gutes zu tun, wenn man selber nichts hat. Wäre ich so reich wie in meinem Traum, stünde meine Tür für jeden, der arm ist, weit offen. Keiner dürfte mehr frieren und Hunger leiden.“ Das sagt Herr Pusselkram zur Wahrsagerin, die auch zu zaubern vermag.
Der alte, der junge und der kleine Stanislaus malen einen Büffel, einen Esel und einen Bienenschwarm. Die Malerei wird lebendig - und sorgt für einige Aufregung.
Auf der Suche nach den Frühstückseiern entdecken der alte und der kleine Stanislaus am Gartenzaun ein Päckchen, das an "Veronika, die in dem netten kleinen Haus wohnt" adressiert ist. Die kleine Veronika ist überzeugt, dass das Päckchen nur für sie gedacht sein kann, obwohl auch die Großmutter und die Mutter Veronika heißen. Weil aber zuerst gefrühstückt wird und die drei Stanisläuse danach eilig zu einem Ausflug aufbrechen, bleibt das Päckchen erst einmal auf dem Küchenschrank liegen. Nur die kleine Veronika beobachtet es genau und bemerkt, dass es größer und größer wird. Während bei den drei Veronikas seltsame Dinge geschehen, erleben auch die drei Stanisläuse auf ihrem Weg nach "Irgendwo" allerhand Abenteuerliches. Drei fliegende Sonnenschirme sind dabei noch das Harmloseste.
Der kleine Stanislaus hat einen Geburtstagswunsch: Er möchte etwas finden. Als Erstes findet er ein Lied, das Veronika für ihn versteckt hat, als Zweites drei Spazierstöcke, mit denen die drei Stanisläuse einen Spaziergang unternehmen. Und was der kleine Stanislaus dann im Laufe seines Geburtstags noch alles entdeckt, hätte er selbst nicht erwartet.
Vor der Haustür des Herrn Pfefferkorn steht ein grüner Handwagen. Daneben sitzt Bürstchen, der struppige Hund. Auf dem Handwagen stehen eine Kiste mit drei Schildkröten und ein Käfig mit einem Papagei. Immer wenn Herr Pfefferkorn eine Dienstreise macht, muss er zuerst für seine Tiere und Pflanzen einen Platz suchen – und auch für Mucki, seinen kleinen Sohn. Diesmal aber geht alles schief: Bürstchen und auch Mucki finden nirgendwo Unterschlupf. Sie müssen mit Herrn Pfefferkorn auf Reisen gehen – denn Herr Pfefferkorn ist Zugskoch. Und diese Reise wird für die Drei zu einem abenteuerlichen und unvergesslichen Erlebnis! Ein besonders lustiges Buch der Altmeisterin der österreichischen Kinderliteratur.
Nagle ktoś zapukał do drzwi wejściowych.Na klatce schodowej stał jakiś pan, a obok niego słoniątko. Był to mały, bardzo młody słonik. Miał pomarszczoną mordkę i mądre, nieco smutne oczy.- Ten słoń to prezent na twoje urodziny, Witku - powiedział nieznajomy. - Nazywa się Bravo i nie zrobi w mieszkaniu żadnego nieporządku.Napisana z absurdalnym poczuciem humoru opowieść o pechowej rodzinie Sztenglów, która wyrusza Gdzie Pieprz Rośnie - do miasteczka, gdzie każdy może robić, co mu się żywnie podoba. Towarzyszy im gromadka zwierząt, która z każdym dniem staje się coraz większa i przysparza właścicielom kolejnych kłopotów.
Oma staat altijd voor iedereen klaar om te helpen. Als ze niet mee mag op vakantie omdat men haar te oud vindt om te vliegen, neemt ze een heel onverwachte beslissing.
Ohne die Stadt und die Zeit, in der der Roman spielt, explizit zu nennen, erzählt Vera Ferra die Geschichte der Familie Kleist, die unter ärmlichen Bedingungen in einem Zinshaus am Ende einer Sackgasse lebt. Auf engstem Raum lebt die Witwe Kleist mit dem Sohn Rupert und den Töchtern Luise und Fanny. Während die Kinder Wege aus der Armut suchen, verzweifelt die Mutter zunehmend an der Unüberwindlichkeit des sozialen Milieus und der geringen Aussicht auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Unausgesprochen wird klar, dass der Roman im Wien der unmittelbaren Nachkriegszeit spielt und das Haus in der Sackgasse eine Metapher für die Situation Österreichs nach 1945 ist. Die Hausgemeinschaft funktioniert noch immer wie ein Spitzelstaat, in dem willkürliche Anschuldigungen katastrophale Folgen für einzelne Bewohner haben können. Normabweichungen wie etwa ein Schwangerschaftsabbruch werden gesellschaftlich gnadenlos sanktioniert. Neue alte Heilsversprecher versuchen die Jugend wieder zu locken, um sie einer Ideologie zu unterwerfen. Vera Ferras Roman ist eine genaue, offene, mitunter brutale und sprachlich klare Analyse der österreichischen Nachkriegsgesellschaft, die allerdings auch Möglichkeiten der Emanzipation aufzeigt. „Ein unklarer oder negativer Schluss hinterlässt Mutlosigkeit“, schrieb sie einmal. „Nicht einmal der erwachsene Mensch, der stärker ist als das Kind, kommt ohne Illusionen aus.“
Klassiker der Kinderlyrik, vergnüglich und manchmal kurios, liebevoll ins Bild gesetzt. Ein Kirschkern in der Erde, im Mausloch eine Maus, zwei Hasen auf dem Rasen, eine Distel im Gras. Zwerge vor dem Gartenhaus, Regenschirme in der Stadt, Gänseblümchen am Wiesenrain. Und eine bunt gefleckte Kuh mit himmelblauen Socken – wunderbare Kinderwelt, verpackt in Gedichte und Bilder, die Lust machen aufs Wiederlesen und Weiterspinnen.
Der Reprint-Klassiker von Vera Ferra-Mikura aus den 50er und 60er Jahren über Kasperl, König Kugelbauch, Prinzessin Himmelblau, die Hexe Wackelzopf und Frau Bissig, das Krokodil. Schwungvoll erzählt Vera Ferra-Mikura von Kasperls Erlebnissen innerhalb und außerhalb seines Theaters. Die vierfarbigen Illustrationen von Adalbert Pilch begleiten Kasperl auf seinen abenteuerlichen Wegen.
Es ist nicht zu fassen: Herrn Olivers fliegender Prachtteppich wurde gestohlen! Jetzt muss die Familie wie gewöhnliche Leute mit dem öffentlichen Kokosläufer fliegen. Herr Clark, Silvester und Nikolai kommen zwar den Teppichdieben auf die Spur, werden aber selbst als Spione verfolgt. Viele Aufregungen und Abenteuer gibt es zu bestehen, bis endlich ein Sturm in der Oase die Wahrheit an den Tag fegt. Diese utopische Erzählung der vielfach preisgekrönten Altmeisterin der österreichischen Kinderliteratur ist spannendund witzig und regt zum Weiterdenken an.
Fantastische, lebensnahe, vor allem aber lustige Kindergedichte zum Vorlesen und für das erste Lesealter - die Welt der Kinder in der Sprache der Kinder.
Bázlivá a nerozhodná Jindřiška vzhlíží s obdivem ke své jen o několik roků starší, nevyzpytatelné, těkavé, popletené a romantické přítelkyni Ireně, která se už cítí být slečnou. Ta zase svou mladší kamarádku ovládá, sekýruje - dokud nedojde k situaci, která ukáže skutečné rozdíly mezi nimi a naopak i včechno to, co přítelkyně spojuje: řekne Ireně pravdu do očí a tak ji vysvobodí z jejích pyšných snů o moderních princích a vlastní dospělosti.