Begnadet im Verlieren ORF-Moderator Roland Gratzer serviert die Geschichte Österreichs in urösterreichischer Manier – als humorvolles Sammelsurium der Niederlagen. Ganz nebenbei beweist er: Geschichte ist alles andere als langweilig. Hier wird Österreichs Geschichte neu erzählt aus der Perspektive all jener, die es nicht in das kollektive Gedächtnis geschafft haben. Normalerweise wird die Geschichte von Siegern geschrieben: genialen Machern, glänzenden Strategen und mutigen Eroberern. Doch Roland Gratzer ist überzeugt: Die Geschichte Österreichs ist vor allem eine Geschichte der Niederlagen. Das zeigt er mit Humor und einem präzisen Blick auf das Absurde. Er stellt die Antihelden in den Vordergrund und erzählt Geschichten von tragischem Scheitern, vergessenen Frauen in der Wissenschaft, geleugneten Verbrechen und vielem mehr. Dazu gibt es vermeintlich bekannte Geschichten aus völlig neuen Blickwinkeln. Ob unglückliche Dreiecksbeziehungen im Barock, tätowierte Geburtshelferkröten in der Zwischenkriegszeit oder die berühmte »Schande von Gijon«: Die Beispiele sind so skurril wie charmant. Sympathische Verliererinnen und Verlierer sowie zu Unrecht auf ein Podest gehobene Figuren gibt es in Österreichs Geschichte zum Glück mehr als genug. Dieses Buch liefert die besten Geschichten vom Scheitern – pointiert, kurzweilig und einprägsam. Perfekt für alle, die Geschichte einmal anders erleben wollen.
Roland Gratzer Book order (chronological)


Kunst im Gasthaus, Kunst in der Disco, Kunst im Leerstand, Kunst für die Menschen, Kunst für die Künstler*innen. Zeitgenössische Kunst von der Bühne herunterzuholen und damit zu den Menschen zu gehen, an Orte, wo sich Menschen wohlfühlen und schon seit Jahrhunderten begegnen. Das meint und lebt KOMM. ST mit „Neue Kunst an alten Orten“. Seit nunmehr 10 Jahren verfolgt KOMM. ST dieses einfache Konzept der kulturellen Nahversorgung. Kunst und Kultur sind entscheidend für unsere Lebensqualität. Als Ereignisorte, die außerhalb des Alltags liegen, tragen sie dazu bei, dass Menschen einander schichten- oder generationsübergreifend begegnen. Sie stellen neue Fragen und durchbrechen alte Vorurteile, und weil sie uns neue Perspektiven, ungewohnte Blickwinkel und innovative Herangehensweisen zeigen, können sie auch ökonomische Potentiale oder soziokulturelle Möglichkeiten freilegen, die bisher verborgen waren.