Von Damaskus in die deutsche Diaspora
Eine Autobiografie






Eine Autobiografie
Focusing on the anthropological perspective of Clifford Geertz, this work examines social change within Islam by presenting religions as dynamic cultural systems. It explores the interplay between cultural influences and religious practices, highlighting how each shapes and is shaped by the other. Through this lens, the author provides a nuanced understanding of the complexities surrounding Islam and its evolution in response to societal changes.
Migration und Integration, veranschaulicht am Beispiel meines Lebens
Die Zahl der Muslime in Deutschland und Europa wächst demographisch und durch Nach einer Prognose des Pew Research Center werden 2050 bis zu 20% der Bevölkerung in Deutschland islamischen Glaubens sein, in Europa insgesamt zwischen 7% und 14%. Angesichts dieser europäischen Realität ist die Förderung der Herausbildung eines Islam, der europäische Ideen wie Zivilgesellschaft, säkulare Demokratie und individuelle Menschenrechte ausdrücklich und umfassend bejaht, eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.Bassam Tibi, selbst muslimischer Migrant aus Syrien und intimer Kenner des Koran (Hāfiz), entwickelt mit seiner Idee des Euro-Islam ein integratives Konzept, das sich gegen die Politisierung des Islam positioniert und sich kritisch mit der Schariatisierung und Djihadisierung auseinandersetzt. Tibi – Mitbegründer der Initiative Säkularer Islam – gibt frei von ideologischen Schablonen eine überzeugende europäische Antwort auf die Herausforderung des islamischen Fundamentalismus.
Impulse zu einem gesellschaftlichen Diskurs
Die Geschichte der Juden in Europa ist gekennzeichnet von deren Bemühungen um Gleichberechtigung, von Restriktion und antisemitischer Gewalt, die letztlich in der Shoah mündete. Heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, blicken viele Juden in Europa angesichts wachsender Terrorgefahr und steigendem Antisemitismus wieder skeptisch in die Zukunft. Das vorliegende Buch ist ein Versuch, die Vision Theodor Herzls aufzugreifen und angesichts des gesellschaftlichen Umbruchs in Europa einen Blick in die Zukunft zu tun. Was bedeutet jüdisches Leben im Europa der Zukunft? Welche Auswirkungen haben Migration und Wandel der religiösen Verhältnisse in Europa? Müssen Juden heute in Europa wieder auf „gepacktem Koffer sitzen“? Namhafte Persönlichkeiten haben dazu ihre Gedanken, Analysen und Perspektiven beigesteuert: Shlomo Avineri, Wolfgang Benz, Rabbiner Schlomo Hofmeister und Imam Ramazan Demir, Charlotte Knobloch, Bundesminister Sebastian Kurz, Botschafter Ronald S. Lauder, Karl Fürst Schwarzenberg, Bassam Tibi, Ingo Zechner und andere.
Der neue Antisemitismus, Sicherheit und die »neuen Deutschen«
Die Zuwanderung nach Deutschland hat seit der Grenzöffnung 2015 eine neue Dimension erreicht. Vor allem muslimische Migranten aus instabilen Staaten werden als „neue Deutsche“ in die Gesellschaft integriert. Die Politik bietet zwar Rhetorik wie „Willkommenskultur“ und „Wir schaffen das“, hat jedoch kein schlüssiges Konzept für die Flüchtlingsströme oder die Integration der Zuwanderer. Bassam Tibi, selbst syrischer Migrant, analysiert die Faktenlage sachlich. Er zeigt, dass Integration mehr erfordert als bloße Fremdenliebe, Unterbringung und Sprachkurse. Es braucht eine inklusive Bürgeridentität des Aufnahmelandes, die von den Neuankömmlingen angenommen werden muss, um ein Gefühl der Zugehörigkeit und Identifikation mit der Gesellschaft zu fördern. An diesem Punkt versagt die deutsche Migrationspolitik jedoch vollständig, was katastrophale Konsequenzen hat, die nicht erst seit 2015 sichtbar sind. Viele Muslime in Deutschland kämpfen mit Identitätsproblemen, was zu religiöser Radikalisierung und Ablehnung der Aufnahmegesellschaft führt. Tibi beleuchtet eindringlich die Gefahren und Folgen des Scheiterns der aktuellen Migrationspolitik und bietet eine scharfsinnige Analyse der problematischen Herkunftsstaaten.
A senior scholar of Islamic politics, providing a corrective to a dangerous gap in understanding, explores the true nature of contemporary Islamism and the essential ways in which it differs from the religious faith of Islam.
Rund 20 Millionen Muslime leben in Europa. Der Islam ist eine nicht mehr wegzudenkende europäische Realität geworden. Doch wie viel Migrantenkultur vertragen die Zivilgesellschaften Europas? Denn Migranten bringen nicht nur sich, sondern auch ihre Kultur mit nach Europa. Hierzu gehören die religiösen Vorschriften der Schari’a und des Djihad, die beide in offenem Kontrast zur Idee Europas stehen. Dieses Buches informiert nicht nur über diese religiösen Lehren, sondern auch über die heutigen realen Prozesse der Schari’atisierung und Djihadisierung des Islam. Der alternative Weg dazu ist die Vision eines Euro-Islam, der mit säkularer Demokratie, individuellen Menschenrechten und einer Zivilgesellschaft zu vereinbaren ist.
Emphasises on the philosophical and political conflict in Europe between an Islamist agenda and democratic values. This book shows that the problem is not Islam as a religion, but its politicization as a belief system. It is useful for students and scholars of Middle East politics, Political Islam, and politics and international relations.
Nach dem 11. September 2001 haben viele Europäer geglaubt, die Anschläge richteten sich gegen die Globalisierung und gegen die USA und seien im Wesentlichen eine Quittung für die Politik Ariel Scharons und George W. Bushs. Von einer islamischen Herausforderung Europas wollte kaum jemand sprechen. Inzwischen hat sich dies grundlegend geändert – alle reden plötzlich vom Islam und Europa. Die Bedeutung des damit verbundenen Konflikts wird jedoch häufig verkannt. Der Islamexperte Bassam Tibi analysiert in diesem Buch ein verbreitetes Missverständnis: Dem Islam als Religion steht ein global vernetzter Islamismus als politische Bewegung gegenüber, die zunehmend an Macht und Einfluss gewinnt. Vor diesem Hintergrund fordert der Autor einen Euro-Islam auf der Grundlage einer europäischen Leitkultur, die für alle in Europa lebenden Muslime bindend sein soll: Dazu gehören die strikte Trennung von Religion und Politik, die Bejahung der säkularen Demokratie sowie die Anerkennung der individuellen Menschenrechte.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Ost-West-Konflikts glaubten viele Optimisten, dass die Zeit für den demokratischen Frieden reif sei. Dabei wurde eine neue Form des Totalitarismus übersehen, die schon lange vor dem Ende des Kalten Krieges in der Welt des Islam voll in Entfaltung war: der Islamismus. Innerhalb des Islamismus ist die Richtung des Djihadismus vertreten, die die Gottesherrschaft durch gewalttätigen Terror durchsetzen will, sich gegen den Westen richtet, und somit dessen Sicherheit betrifft. Bassam Tibi beschreibt die weltpolitische Entwicklung vom 11. September bis zum Irak-Krieg und macht deutlich: Die djihadistische Bedrohung muss sehr ernst genommen werden. Ihr ist jedoch nicht mit Regimewechseln durch Krieg, sondern nur mit einer Demokratisierung und kulturellen Reform des Islam entgegenzuwirken.
Eine Gefahr für den Weltfrieden?
Können wir nach dem 11. September weiterhin friedlich mit islamischen Glaubensanhängern zusammenleben? Die Debatte um ein neues Einwanderungsgesetz wurde stets von neuem vertagt. Jetzt findet sie unter anderen Vorzeichen statt, weil die in Deutschland lebenden Muslime ins Kreuzfeuer geraten sind. Ein Plädoyer für eine Politik mit Augenmaß ist überfällig. Im Zuge der Globalisierung hat die Thematik der islamischen Zuwanderung ein neues Ausmaß erreicht. Aus armen, überbevölkerten Regionen hat sich eine Wanderungsbewegung in Gang gesetzt, die auch Vertreter politischer Bewegungen nach Deutschland bringt. Von solchen Gruppen ging in Deutschland die Vorbereitung für die Terrorattentate in den USA aus. Bassam Tibi plädiert für eine Einwanderungspolitik, die Ausländer auch mittels einer demokratischen Bürgeridentität integriert. Die Attentäter, die den Anschlag auf das World Trade Center verübt haben, waren nicht integriert, sonst hätten sie keine anti-westlichen Einstellungen ausgebildet. Integration ist, so Tibi, mehr als eine verordnete Rhetorik der Fremdenliebe.
Tibi, Bassam. Der Islam und Deutschland. Muslime in Deutschland. Stuttgart/München, Dt. Verl.-Anst, 2000. 21 cm. 399 Seiten. Hardcover / Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. Sehr guter, neuwertiger Zustand. KEINE Anstreichungen. [Exemplar aus der Bibliothek von Bassam Tibi] Muslime in Deutschland zwischen Islam und Islamismus - Kopftuch, Religionsunterricht und der Dialog / Selbstbilder und Fremdbilder - Der Islam und Deutschland / Was ist Islam ? Einheit und Vielfalt einer Zivilistaion / Zwischen Aufklaerung und Wilhelminismus - Deutsch-islamische Freundschaft von Lessing bis Kaiser Wilhelm / ARabisch-Islamische Germanophilie zwischen Herder und Hitler / Die Uebernahme voelkischen Denkens durch arabische Muslime / Die christliche Kirche als Modell fuer eine islamische Religionsgemeinschaft in Deutschland ? / Zukunftsperspektive fuer Deutschland und seine Muslime - Ein europaeischer Islam, nicht ein deutscher Sonderweg ist die Loesung ! etc.
Bassam Tibi offers a radical solution to the problems faced by Islam in a rapidly changing and globalising world. He proposes a depoliticisation of the faith and the introduction of cultural reforms to embrace secular democracy, pluralism, civil society and individual human rights. The alternative to this is the impasse of fundamentalism. The pivotal argument is that Islam is being torn between the pressure for cultural innovation and a defensive move towards the politicisation of its symbols for non-religious ends.
Bassam Tibi arbeitet in seinem neuesten Buch die weltpolitische Bedeutung des islamischen Fundamentalismus heraus. Er betont die Dringlichkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit den islamistischen Zielen vor allem auf politischer Ebene. Denn das Streben der Islamisten nach einer weltweiten Gottesordnung könnte einen weltanschaulichen Krieg der Zivilisationen zur Folge haben. Das Buch stellt ein Plädoyer für die vorbehaltlose Verständigung zwischen dem wahren Islam und der westlichen Welt dar. schovat popis
The President of the Federal Republic of Germany, Roman Herzog, and four internationally renowned scholars from different cultural backgrounds and academic disciplines argue about ways to prevent the scenario of a clash of civilizations from becoming reality. Recognizing that scenario as an intellectual projection with considerable influence on policy-makers across the world, they agree on the necessity to mobilize ideas of cooperation as countervailing forces against mindsets of conflict and violence; to respect the diversity of cultures, but avoid moral relativism; to recognize the danger of fundamentalist instrumentalization of religion for purposes of political power; to cope with economic and social disequilibria that may lead to eruptions of conflict and violence; and to focus on commonalities between cultures as a strategy of peace in a globalized world.
Eine Analyse der Entstehungsbedingungen, Ideologie und Strategie des politischen Islam im Kontext der Globalisierung und ein Plädoyer für eine auf Demokratie und Menschenrechten beruhende internationale Moralität, die von allen Religionen geteilt werden kann.
German
Tibi, Bassam. Europa ohne Identität ? Die Krise der multikulturellen Gesellschaft. München, Bertelsmann, 1998. 22 cm. 379 Seiten. Hardcover / Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. Sehr guter, neuwertiger Zustand. KEINE Anstreichungen. [Exemplar aus der Bibliothek von Bassam Tibi]
German
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Long before the tragic events of September 11, 2001, Islamic fundamentalism was exerting a significant influence in nearly every corner of the world. Bassam Tibi, a widely recognized expert on Islam and Arab culture, offers an important and disquieting analysis of this particular synthesis of religion and politics. A Muslim and descendant of a famous Damascene Islamic scholar family, Tibi sees Islamic fundamentalism as the result of Islam's confrontation with modernity and not only--as it is widely believed--economic adversity. The movement is unprecedented in Islamic history and parallels the inability of Islamic nation-states to integrate into the new world secular order. For this updated edition, Tibi has written a new preface and lengthy introduction addressing Islamic fundamentalism in light of and since September 11.