In der Ausgabe 2/2025 von SINN UND FORM finden sich vielfältige literarische Beiträge. Uwe Timm und Jörg Magenau diskutieren das Schreiben als eine Form der Flucht und des Überflusses. Timm beleuchtet die Einsamkeit von Günter Herburger, während Krystyna Dąbrowska Gedichte über den Bogenschützen präsentiert. Eckhardt Köhn reflektiert über die Rolle der Literatur in Wilhelm Hausensteins Tagebüchern, und Monique Laederach thematisiert in ihrer Autobiographie den Weg zur Identität als Frau. Weitere Gedichte von Laederach zeigen die Freiheit des Wortes. László F. Földényi nähert sich Ulrike von Kleist, während Edmund Burke den Charakter von Jane Burke analysiert. Monika Herceg und Hannelore Schlaffer bringen Gedichte und Gedanken über Liebe und den Körper der Geliebten. Rumiana Ebert und Hans Jürgen Balmes bieten weitere Gedichte und Reflexionen über das Leben. Renate Schmidgall und Erhard Weinholz erzählen von der Herrlichkeit des Lebens und dem Fürstenleben. Jonathan Landgrebe hält eine Laudatio auf Didier Eribon, und Jörg Aufenanger betrachtet Eugenio Montale und das Meer. Aris Fioretos analysiert Kafkas Zerfleischung, während Christian Rosenau eine Dankrede zum Literaturpreis hält. Gisela von Wysocki schließt mit einer Betrachtung von Schönbergs Metaphern und Adornos emotionalem Kampf.
Günter Herburger Book order






- 2025
- 2015
Auf offener See fühlt sich Herburger heimisch. Das Ahnen ist dort, wo es nichts Gesichertes mehr gibt, eine bedeutsame navigatorische Befähigung. Günter Herburger ist ein Meister in diesem Metier der ganz wenigen ganz Wagemutigen, ein alter schlauer Korsar auf dem salzigen Meer der Trübsal. Und je älter er wird, umso vitaler scheint er zu sein. In ihrer Phantasiefülle und ihrem Witz suchen seine Gedichte in der deutschsprachigen Lyrik seit Günter Eich und Günter Bruno Fuchs ihresgleichen. Es sind Liebesgedichte im umfassenden Sinn und somit für jeden, der sich auf ihre Raffinesse und Kühnheit einlässt, ein lebendiger Schatz. (aus dem Nachwort von Mirko Bonné)
- 2008
Der Kuss. Gedichte
- 112 pages
- 4 hours of reading
Günter Herburger beschreibt Gedichte als lebensnotwendige Träume, die ihm beim Schreiben helfen. Seine Werke verbinden Alltag mit Weltgeschichte und thematisieren das Leben und den Tod. Besonders "Der Kuss" zeichnet sich durch Zuneigung und Empathie aus und könnte als Klassiker des 21. Jahrhunderts gelten.
- 2002
- 1999
Makar Andreas Loth träumt davon, nach Belorußland zu reisen und an Panzerfahrkursen teilzunehmen. Stattdessen schreibt er Briefe an seine ferne Geliebte Elsa. Aufgrund von Ängsten und Schmerzen kann er seinen Beruf nicht mehr ausüben und ist in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Trotz dieser Umstände bleibt seine Sehnsucht nach der Welt ungebrochen. Bei seinen ersten Spaziergängen von der medikamentös unterstützten Station muss Loth seinen Mut zusammennehmen. Der Himmel über ihm beginnt sich zu drehen, und die Ampeln tanzen. Doch seine Neugier lässt ihn nicht aufgeben. Schritt für Schritt erobert er eine ihm vertraute Welt zurück. Er erklimmt eisige Berge, fliegt nach Amerika und erlebt einen Schneesturm in New York, wo ihm ein Südkoreaner am Times Square seine Langlaufski leiht. Loth ist von einer Leidenschaft getrieben: Er schreibt lange, endlose Briefe an die schöne und erhabene Elsa, die seine Anbetung nur verstärkt, je weiter er sich von ihr entfernt. Diese abenteuerliche Reise führt ihn schließlich zu einem der schlanken Türme des Ulmer Münsters, wo er vielleicht Elsa wiedersehen wird.
- 1996
German
- 1994
- 1993
Das Glück. Eine Reise in Nähe und Ferne. Photonovelle
- 150 pages
- 6 hours of reading
Günter Herburgers Fotobilder sind Sprachauslöser, die durch ihre Poesie Empfindungen und Gedanken schärfen. Seine Reise führt über den Englischen Friedhof und das Land der Verheißung zum Glück. Herburgers Bilder-Texte beleben flüchtige Abbildungen und hinterlassen bleibende Erinnerungen, ähnlich tibetanischen Butterbildern.







