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Lukas Bärfuss

    December 30, 1971
    Lukas Bärfuss
    Die Krume Brot
    Stil und Moral
    Die Krone der Schöpfung
    Es ist zwischen uns
    Krieg und Liebe
    One hundred days
    • One hundred days

      • 180 pages
      • 7 hours of reading

      A harrowing and moving story of love, war and genocide in Rwanda.

      One hundred days
      3.8
    • Die gefeierten Essays des Georg-Büchner-Preisträgers. Diese Essays sind ein Ereignis: scharf beobachtet, scharf gedacht, scharf formuliert. Ob er über große geschichtliche und politische Themen nachdenkt oder über ganz konkrete Fragen des Alltags - Lukas Bärfuss ist ein Autor und Denker von europäischem Format. Er schafft es, auch komplizierte Sachverhalte so zu erzählen, dass man sich eingeladen fühlt, an seinen Gedankengängen teilzunehmen. Mit Überraschung, Staunen und immer mit Genuss und Gewinn. Sei es, wenn er über die Schweiz spricht oder über Erfahrungen in Afrika und Südamerika, ob er über Autoren von Goethe, Nietzsche und Tolstoi bis Nicolas Born nachdenkt oder über Ovid, Stendhal und Sakurai, immer erfährt man Erhellendes. Bärfuss schreibt über Religion und Glauben, über die Moral im Journalismus und über das Leben eines Vertreters für Geräteentkalker.

      Krieg und Liebe
      5.0
    • Es ist zwischen uns

      Rede zum Georg-Büchner-Preis 2019

      • 16 pages
      • 1 hour of reading

      Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet? Diese Frage aus Georg Büchners »Dantons Tod« greift Lukas Bärfuss in seiner im November anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises gehaltenen Rede auf und zeichnet nach, wie sein eigenes Schreiben durch die gewaltsamen Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt ist. In einem leidenschaftlichen Plädoyer führt er die Bedeutsamkeit einer lebendigen Erinnerung vor Augen: »Wer den letzten Krieg vergisst, der bereitet schon den nächsten vor«.

      Es ist zwischen uns
      5.0
    • »Die Geschichte bewegt sich nicht im Ochsengang, nicht in einem gleichmäßigen Trott. Sie gleicht eher den wilden Sprüngen eines Pferdes, das nach Tagen im Stall wieder auf die Weide gelassen wird.« In seinen aktuellen Kolumnen ist Lukas Bärfuss mal analytisch kühl, mal argumentiert er leidenschaftlich polemisch, ob es um Corona geht oder um die Gleichberechtigung der Frauen, um Identitätspolitik, um die USA, China, den Brexit und immer wieder um die Schweiz. Durchaus bemerkt er, dass die ständigen Veränderungen den Menschen Angst machen können, aber dennoch macht er als die größere Gefahr die Stagnation aus. Als wacher Zeitgenosse will er sich einmischen, als genauer Beobachter und denkender Mensch, der Politisches und Poetisches in der Tradition Heinrich Heines zusammenbringt.

      Die Krone der Schöpfung
      4.0
    • Stil und Moral

      Essays

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, »Wo bin ich hier?«, dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten. Er ist neugierig auf die Welt, auf das Kleine und auf das Große. Vor allem wendet er den Blick auf die Menschen, auf die Beziehungen zwischen ihnen: in der Liebe, der Arbeit, der Politik, in der Kunst.

      Stil und Moral
      4.1
    • Die Krume Brot

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Der neue Roman des Büchner-Preisträgers führt ins Zürich der frühen 1970er Jahre: ein bewegendes Frauenleben am Rande der Wohlstandsgesellschaft. Adelina, Tochter italienischer Einwanderer, arbeitet in einer Zürcher Fabrik, als sie nach kurzem Liebesglück mit einem Kind allein dasteht. Sie verliert die Stelle, die Wohnung, kämpft ums Überleben. In der größten Not lernt sie Emil kennen, einen erfolgreichen Grafiker, der ihre Schulden bezahlt und Adelina mit der kleinen Emma bei sich aufnimmt. Außer an der Liebe fehlt es an nichts. Emil kauft ein Anwesen in den Bergen des Piemont und scheint auf gemeinsames Glück zu hoffen. Aber dann verschwindet das Kind, spurlos. Adelina macht sich auf die Suche, begleitet von einem schweigsamen Unbekannten. Er bringt sie nach Mailand, in eine Kommune, zu Menschen, die an die Revolution glauben und Adelina versprechen, die verlorene Tochter zu finden; sie muss nur bereit sein, sich dem Kampf anzuschließen, und mit ihren Schweizer Papieren über die Grenze gehen, auf eine gefährliche Mission. «Fantastisch, klug, elegant, ich bin ganz hineingefallen.» Sandra Hüller

      Die Krume Brot
      4.0
    • Einsiedler Welttheater

      Nach dem Schauspiel von Don Pedro Calderón de la Barca

      • 176 pages
      • 7 hours of reading

      Lukas Bärfuss transportiert ein jahrhundertealtes Stück in die Gegenwart: das Theater als Welt. Welches ist deine Rolle? Seit hundert Jahren wird vor dem Kloster Einsiedeln das «Welttheater» des spanischen Barockdichters Pedro Calderón de la Barca aufgeführt. In diesem Stück gibt es keine Handlung, keinen Ort und keine Zeit, es spielt immer und überall, und deshalb spielt es nie und nirgendwo. Anstelle von Figuren treten Allegorien auf. Seine fast vierhundert Jahre alte Botschaft hat uns heute noch viel zu sagen. Die Fragen bleiben aktuell: Welche Rolle ist deine Rolle? Wofür bist du zu sterben bereit? Lukas Bärfuss schält aus dem Stück den utopischen Kern. Denn die Apokalypse am Ende dieses Stückes bedeutet nicht Untergang, sie bedeutet Enthüllung. «Das Leben in Bärfuss' Welttheater ist ein Spiel - oft ein böses, trauriges, bitteres, manchmal aber auch ein glückliches.» Alexandra Kedves, Tages-Anzeiger Dieser Band enthält den Originaltext der Einsiedler Aufführung auf Mundart, dazu eine Übertragung ins Schriftdeutsche und ein Essay des Autors

      Einsiedler Welttheater
      3.4
    • Alice lebt in Deutschlands Norden und hat sich vorgenommen, dies zu ändern. Sie will sich umbringen. Alkohol und Tabletten kommen nicht in Frage. Und kein Blut darf fließen, sie hasst den Gedanken, ihrer Familie mehr Arbeit als nötig aufzubürden. Sie braucht Hilfe und lernt zum Glück Gustav kennen, der ihr Leiden lindert, denn er ist Arzt. Gustav meint, es wäre besser, wenn Alice auf Reisen gehen würde, dorthin, wo seine Hilfe nicht verboten ist. Zweifel an seiner Vaterschaft könnte Simon Korach in »Die Probe« vielleicht noch ertragen. Aber wie geht er um mit einer unliebsamen Gewissheit? Nichts hat mehr Gültigkeit gegen die scharfe Klinge der Wissenschaft, nicht die Liebe, nicht das Vertrauen. Was definiert noch die Familie? Was richtet eine Wahrheit an, die mit nie gekannter Präzision und ohne Raum für Zweifel wie ein Beil ins Leben niederfährt? In »Amygdala« unterziehen sich zwei Männer einem medizinischen Experiment, in dem erforscht werden soll, wo in unserem Hirn und in der Welt unseres Zusammenlebens Gerechtigkeit lokalisiert ist. Lukas Bärfuss führt uns in bestechender Eindringlichkeit die Haltlosigkeit der modernen Welt vor Augen.

      Alices Reise in die Schweiz; Die Probe; Amygdala
      3.4
    • Die toten Männer

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      Ein erfolgreicher Buchhändler beschließt, sein Leben zu ändern: Er verlässt Frau und Tochter und sagt sich von der Liebe los. Doch etwas treibt ihn zurück. Er verspürt keinen Hass, nur Ekel und vollkommene Leidenschaftslosigkeit. Alles drängt zu einer Entscheidung. Endlich glaubt er einen Weg gefunden zu haben, seine Frau hinter sich zu lassen. „Ich verblieb mir selbst, als ein unheilvoller Ort, an dem ich nicht sein und von dem ich nicht fliehen konnte“, heißt es bei Augustinus über jenen überdruss, der schließlich zu einer Gefahr auch für andere wird. Mit präziser Kühle beschreibt Lukas Bärfuss in seiner fesselnden Novelle, wie der Entschluss, um der eigenen Freiheit willen seiner Liebe zu entsagen, ins Verhängnis führt.

      Die toten Männer
      3.5
    • Öl

      Schauspiel

      • 67 pages
      • 3 hours of reading

      Seit drei Jahren leben Eva und Herbert in einer Stadt namens Beryok am Rande der Taiga. Er hat von der Regierung eine Förderlizenz gekauft und ist auf der Suche nach Erdöl. Doch er findet nichts. Und sie wartet."Und während dieses endlosen Wartens geschieht etwas mit Eva. Die Ungewissheit zermürbt sie, und ihre Liebe, und die Hoffnung, dass mid dem ersehnten Öl ihre Leiden eines Tages gelindert werde, erweist sich als Irrtum. Denn als Herbert tatsächlich ein Vorkommen entdeckt, befeuert dieses Öl zwar die Leidenschaften, doch die Verletzungen, die sie sich in der Fremde zufügten, verheilen nicht. Und die Schuld, die sie bei dieser Suche auf sich laden, wird nicht getilgt. 'Öl' ist die bitter-komische Geschichte einer Frau, die glaubt, dass Geld und Reichtum sie eines Tages wieder zivilisieren werden - und sich vom Gegenteil belehren lassen muss." (Lukas Bärfuss)

      Öl
      3.3
    • Lukas Bärfuss, Preisträger des Berliner Literaturpreises 2013, präsentiert in diesem Band seine wichtigsten Stücke, darunter „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“, gefeiert für seine provokante Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Zudem enthält der Band das neueste Stück „Der Bus“, das eine bizarre Pilgerreise thematisiert.

      Meienbergs Tod - Die sexuellen Neurosen unserer Eltern - Der Bus
      3.0
    • Malinois

      Erzählungen

      In seinem ersten Erzählband zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen. Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Objekt der Obsession kann dabei der Schwager sein, in den sich ein Mann verliebt. Oder die eigene, längst verstorbene Mutter, nach der sich ein Dramatiker sehnt und um die er trauert. Aber nicht nur Menschen können im Zentrum der Begierde stehen: So vergräbt einer der Protagonisten eine Alfa Romeo Giulia in seinem Garten. Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

      Malinois
      3.2
    • Hagard

      Roman

      Ein Mann, eben stand er während des Feierabendgedrängels noch am Eingang eines Warenhauses, folgt aus einer Laune heraus einer Frau. Er kennt sie nicht, sieht sie auch nur von hinten, aber wie in einem Spiel sagt er sich: Geht sie dort entlang, folge ich ihr nicht weiter; geht sie in die andere Richtung, spiele ich das Spiel noch eine kleine Weile weiter. Es bedeutet ja nichts, niemand kommt zu Schaden, und der Abstand in der Menge ist so groß, dass die Frau es gar nicht bemerken wird. Eher ist es eine sportliche Aufgabe, sie in der Menge nicht zu verlieren. Was ihn bewegt, ist erst einmal unklar. Ist der Verfolger einfach ein gelangweilter Schnösel? Ein Verrückter? Ein Verbrecher? Er scheint selbst vor etwas zu fliehen. Etwas Bedrohliches liegt in der Luft, etwas Getriebenes. Ein atemloser Sog entsteht, in den auch der Leser gerät, je länger die Verfolgung anhält.

      Hagard
      3.4
    • Lukas Bärfuss va dans sa ville natale pour donner une conférence sur un grand poète allemand, Kleist, dont la fin choisie nous est connue. Il y retournera quelques mois plus tard après le suicide de son frère. Comment expliquer un tel acte et le silence qui l'entoure ? Bärfuss cherche des réponses aux questions que son frère lui a laissées. Il passe de l'incompréhension à la colère, puis à la culpabilité, à la recherche de motivations et de points de comparaison dans l'histoire et dans la littérature. En se souvenant du surnom de son frère à l'adolescence, il part à la découverte du koala et de l'histoire tragique de l'Australie, comme si un nom pouvait influencer un destin. Tout en sondant l'insondable, il décrit l'occupation d'un territoire où s'affrontent hommes et nature. Un roman sur la violence, envers soi-même et autrui, qui remet en question notre ambition et notre mode de vie industrieux. L. F.

      Koala
      3.3
    • Demokratie

      Wofür es sich jetzt zu kämpfen lohnt

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      In einer Zeit, in der extremistisches Gedankengut und Angriffe auf die Demokratie zunehmen, beleuchten 27 Autorinnen und Autoren die essenziellen Werte, die es zu verteidigen gilt. Sie ergründen, was Demokratie, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit für jeden Einzelnen bedeuten und welche konkreten Bedrohungen sie gefährden. Durch persönliche und erhellende Perspektiven wird der Leser dazu angeregt, sich mit den fundamentalen Fragen des aktuellen Zeitgeschehens auseinanderzusetzen und die Wichtigkeit des Engagements für eine demokratische Gesellschaft zu erkennen.

      Demokratie
    • Wir kennen uns nicht

      Rede an die Abiturient*innen

      • 82 pages
      • 3 hours of reading

      In diesem Jahr der Schulschließungen und des Social Distancing wird Lukas Bärfuss, Büchner-Preisträger 2019, die Abiturienten online ansprechen. Die Druckfassung seiner Rede erscheint im Conte Verlag. Die Reihe „Reden an die Abiturienten“ wird von Tilla Fuchs betreut und erhält Unterstützung vom Saarländischen Rundfunk und dem Bildungsministerium.

      Wir kennen uns nicht
    • Vaters Kiste

      Eine Geschichte über das Erben

      • 96 pages
      • 4 hours of reading

      Ein Gedenken an den verstorbenen Vater, ein Nachdenken darüber, was erben heißt, ein kämpferischer Aufruf, aus der Falle des alternativlosen Denkens und Handelns auszubrechen. Das Erbe seines Vaters hat Lukas Bärfuss ausgeschlagen: Es waren vor allem Schulden. Geblieben ist nur eine Kiste, die der Sohn nach fünfundzwanzig Jahren zum ersten Mal in Augenschein nimmt und die ihn zurückführt in seine eigene, schwierige Kindheit, in eine Jugend auf der Straße. Die Fragen werden drängend: Was hat er geerbt von seinem abwesenden, kriminellen Vater? Wie steht es um ein auf Privatvermögen zielendes Erbrecht, das uns, obwohl kaum hundert Jahre alt, wie ein Naturgesetz vorkommt? Wie steht es um die Verantwortlichkeit jenseits der familiären Bindung, wie steht es um die Teilhabe der Nachgeborenen, deren Schicksal wir bestimmen mit dem, was wir ihnen hinterlassen, mit unserem Erbe, unserem Müll? Antworten werden sich nicht finden lassen, solange das planende Denken vor dem Wegfall aller Selbstverständlichkeiten die Augen verschließt, solange es sich einer Enttäuschung verweigert, die uns die wichtigen Fragen erst ermöglichen würde: Wollen wir weiter so leben wie bisher? Und wenn nicht: wie dann?

      Vaters Kiste