Weite Sandstrände, zerklüftete Küsten, romantische Kreidefelsen, Boddenlandschaften, Inseln und Halbinseln, sanfte Hügel und Wälder im Landesinneren und die abwechslungsreiche Mecklenburgische Seenplatte ziehen Jahr für Jahr immer mehr Urlauber und Touristen in ihren Bann. Mecklenburg-Vorpommern ist so recht geeignet, „in Gottes eigener Natur“ (Fritz Reuter) zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Die gotischen Backsteingiebel aus der Hansezeit dominieren die Silhouetten der alten Hafenstädte Greifswald, Rostock, Stralsund und Wismar. Prächtige Kirchen, mittelalterliche Klöster, Burgen und Stadtbefestigungen mit liebevoll restaurierten Wiekhäusern und eindrucksvollen Stadttoren kann man allerorts bestaunen. Herrschaftliche Schlösser in Güstrow, Ludwigslust, Granitz und Schwerin, wiedererstandene Guts- und Herrenhäuser, die neuen Seebrücken in den Ostseebädern auf Rügen und Usedom, Hotels und Villen – die Prunkstücke der „Bäderarchitektur“– das große Treffen der „Windjammer“ in Rostock und Warnemünde, den Musiksommer auf dem Lande, Theateraufführungen wie die Störtebeker-Festspiele vor historischer Kulisse in Ralswiek auf Rügen sowie eine Vielzahl interessanter Museen. Ingrid Möllers Text und die Fotos führen einfühlsam durch die Geschichte und Gegenwart des Bundeslandes, das zu den reizvollsten Regionen Deutschlands gehört.
Ingrid Möller Book order






- 1999
- 1995
Ein Schmetterling aus Surinam
- 160 pages
- 6 hours of reading
"Die Autorin erzählt kenntnisreich und anschaulich die Entwicklung eines Mädchens nach dem Dreißigjährigen Krieg, das gegen die Vorstellungen seiner Zeit seine Träume und Wünsche verwirklicht." Aus der Begründung der Härtling-Preis-Jury Die kleine Maria Sibylla, Tochter des berühmten Kupferstechers Matthäus Merian, zeichnet für ihr Leben gerne. Ständig schaut sie dem Stiefvater beim Malen über die Schulter. Später richtet sie sich auf dem Dachboden eine heimliche Malwerkstatt ein. Maria Sibylla Merian beginnt, Insekten zu sammeln, sie zu beobachten und abzuzeichnen. Leidenschaftlich geht sie dem Ursprung der Schmetterlinge auf den Grund. Ingrid Möller zeichnet ein lebendiges Portrait eines Mädchens, das schon von frühester Kindheit an seinen eigenen Weg geht, ganz gegen die Konventionen seiner Zeit.
- 1988
Um 1800 schmuggelte ein holländischer Kapitän Bilder eines damals unbekannten japanischen Malers nach Europa. Sein Name wurde bald weltberü Hokusai.Die von einem leidenschaftlichen Interesse an der Natur und den Menschen seiner Heimat getragenen Malereien und Holzschnitte eröffneten zugleich den Blick in eine fremde Kultur. Jahrhundertelang hatte sich Japan vor der übrigen Welt verschlossen, war das Land mit dem Odium des Geheimnisvollen umgeben.Die Kultur des fernöstlichen Inselreiches war und ist durch Tradition geprägt. Das gilt auch für das Werk Hokusais, des außerhalb seines Landes wohl bekanntesten japanischen Künstlers. Seine wechselvolle Biografie zeichnet die Kunsthistorikerin und Japankennerin Ingrid Möller in 47 Szenen nach, die wesentlichen Lebensstationen folgen. Eindrucksvoll erzählt, ersteht zugleich ein lebendiges Bild des kulturellen und Alltagslebens im japanischen Kaiserreich um 1800.24 farbige Abbildungen vermitteln einen Eindruck von dem faszinierenden Werk dieses Künstlers, der längst Eingang in den Schatz der Weltkunst gefunden hat.