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Gaby Küppers

    Das Biebricher Schloss (1697-1750)
    Architektonische Ausformungen der Ästhetik des Sublimen
    Der Katharinen- und Elisabeth-Altar in der Elisabethkirche zu Marburg
    • 2023
    • 2020

      Die Elisabeth-Kirche in Marburg ist der erste frühgotische Kirchenbau auf deutschem Boden. Untrennbar mit dem Leben und Wirken von Elisabeth von Thüringen verbunden, prägt dieser frühgotische Bau die historische und wirtschaftliche Entwicklung der einst unbedeutenden Stadt an der Lahn bis heute. Neben weiteren Altären befinden sich in der Elisabeth-Kirche zwei mittelalterliche Altäre: der Katharinen- und Elisabeth-Altar. Die bunten Fresken, die weitestgehend im Originalzustand erhalten sind, zeigen prägende Szenen aus dem kurzen Leben der Stadtpatronin und die Legende der heiligen Katharina. Das mittelalterliche Bildprogramm fasziniert noch heute und lässt Elisabeths Credo erkennen: ihr Ruf nach mehr Mitmenschlichkeit!

      Der Katharinen- und Elisabeth-Altar in der Elisabethkirche zu Marburg
    • 2017

      Das Biebricher Schloss (1697-1750)

      • 102 pages
      • 4 hours of reading

      Die Baugeschichte von Schloss Biebrich reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als fürstliches Gartenhäuschen am Rheinufer von Biebrich konzipiert, entwickelte es sich zwischen 1697 und 1750 durch weitere Grundstückserwerbungen zu einer barocken Sommerresidenz. Namhafte Baumeister, die auch am Stadtschloss von Wiesbaden und der Residenz von Idstein arbeiteten, waren an der Gestaltung beteiligt. Das zunächst bescheidene Gebäude sollte sich zu einer prachtvollen Maison de Plaisance entwickeln, die den Herrschaftsanspruch des Fürstenhauses verkörperte und den Sieg über Ludwig XIV. nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg feierte. Nach dem Erwerb durch die Erben des Fürstentums Nassau-Saarbrücken erweiterte Fürst Karl von Nassau-Usingen die Maison de Plaisance unter der Leitung seiner Mutter, Fürstin Charlotte Amalie, zu einer Dreiflügelanlage. Der Westflügel entstand durch den Abbruch einer unvollendeten Orangerie, während der Ostflügel von Fürstin Christine Wilhelmine als Wohngebäude für ihre Kinder neu konzipiert wurde. Das Gebäude überrascht mit seinen strengen französischen Barockfassaden und lichtdurchfluteten italienischen Barockgalerien. Diese erste umfassende Veröffentlichung zur Baugeschichte soll die tiefere Bedeutung des Schlosses aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart verdeutlichen und dessen anhaltende Relevanz im Kontext globaler Krisen aufzeigen.

      Das Biebricher Schloss (1697-1750)